Kollekten

Natürlich sollen Sie wissen, was mit Ihrem Geld passiert, das in unseren Gottesdiensten gesammelt wird.

In unseren Gottesdiensten werden immer zwei Kollekten gesammelt. Während des Gottesdienstes der "Klingelbeutel". Der Verwendungszweck wird von dem Presbyterium festgelegt.

Neben dem "Klingelbeutel" sammeln wir am Ende eines jeden Gottesdienstes die so genannte "Ausgangskollekte". Der Zweck dieser Kollekte wird von der Landeskirche festgelegt. An zwölf festgelegten Sonntagen kann aber das Presbyterium aus einer vorgegebenen Auswahlliste den Zweck selbst bestimmen (=Wahlkollekte). Außerdem kann das Presbyterium an zehn festgelegten Sonntagen im Jahr die Kollekte frei bestimmen (=freie Kollekte)

 

Klingelbeutel

In den folgenden Wochen sammeln wir im Klingelbeutel für diakonische Aufgaben in unserer eigenen Kirchengemeinde. Den Schwerpunkt legen wir dabei auf die Förderung bedürftiger Jugendlicher. Wir wollen besonders den Jugendlichen, denen nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, es ermöglichen, dass sie an unserer Kinder- und Jugendfreizeit teilnehmen können.

 

Ausgangskollekte

Dezember | Januar | Februar | März | April | Mai

Juni | Juli | August | September | Oktober | November


29. November 2009, 1. Sonntag im Advent

Ev. Frauenhilfe im Rheinland e.V.
Unter dem Motto „Helfende Hände mit Herz“ engagieren sich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Evangelischen Frauenhilfe für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und deren Angehörige. Die Referentinnen des Landesverbandes erstellen dazu Arbeitsmaterial, führen Schulungen und Studientage durch. Außerdem möchte die Frauenhilfe aus den Mitteln dieser Kollekte das Gemeindeaufbau-Projekt „Frauen 35plus“ ausbauen. Ziel ist es, dass Frauen über niederschwellige Angebote neue Kontakte und Beziehungen in der Gemeinde knüpfen.

 

6. Dezember 2009, 2. Sonntag im Advent

Wahlkollekte 1 (Uganda)

Hilfe für Frauen und Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt wurden
Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in den ländlichen Gebieten West- und Ostugandas an der Tagesordnung und wird vielfach als legitimes Recht der Männer angesehen. Die Opfer schweigen aus Angst und Scham und können kaum auf Hilfe und Unterstützung hoffen. Die Täter werden in der Regel nicht strafrechtlich verfolgt. Selbst in den Schulen nimmt sexueller Missbrauch von Seiten der Lehrer und älteren Schüler immer mehr zu. Nur sehr schwerwiegende Fälle dringen an die Öffentlichkeit.
Eine örtliche EIRENE-Partnerorganisation bricht das Schweigen. Seit 1985 setzen sich deren Mitglieder erfolgreich für die Rechte der Frauen in Uganda ein. Ziel ist es, dass im ganzen Land sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungen als Verbrechen geächtet und strafrechtlich verfolgt werden. Um noch mehr Mädchen und Frauen als bisher helfen zu können, braucht diese Initiative dringend finanzielle Unterstützung. Zur Unterstützung der Gewaltopfer soll eine weitere Psychologin eingestellt werden.

 

13. Dezember 2009, 3. Sonntag im Advent

Bahnhofsmissionen
Sie haben Geld verloren oder sind mit einem Rollstuhl unterwegs? Sie sind verzweifelt und wissen auf einer Reise nicht weiter? In solchen Situationen wird Reisenden und allen Menschen unterwegs geholfen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zehn Bahnhofsmissionen im Bereich der rheinischen Kirche und bundesweit 100 Bahnhofs­missionen.
Die Bahnhofsmissionen finden Sie in den Bahnhöfen. Sie erhalten dort die unterschied­lichsten Hilfsangebote – etwa Beratung, Begleitung in Um- und Aussteigesituationen, Beglei­tung von Kindern während der Fahrt im Zug, Begleitung von Menschen mit Handicap im Zug und am Bahnhof.
Reisende erfahren in der „Kirche am Gleis“ seelsorgliche Stärkung und Unterstützung in verschiedenen Krisensituationen.

Deutsche Seemannsmission Bremen
In Rio Grande, einem der südlichsten Häfen Brasiliens, laufen viele Schiffe mit deutscher Besatzung ein. Ehrenamtlich besucht und berät der deutschsprechende, evangelische Gemeindepastor die Seeleute. In den vergangenen  Jahren ist der Bedarf so angewachsen, dass ein Raum angemietet werden soll, in dem die Seeleute Gemeinschaft pflegen, mit Angehörigen telefonieren und Computer nutzen können. Der Raum muss zunächst möbliert und technisch ausgestattet werden.

Seemannsmission Duisburg
Seeleute aus aller Welt sind regelmäßig in den Häfen unserer Landeskirche zu Gast. Doch sie kommen nur selten an Land. Strenge Sicher­heitsvorschriften, kurze Lade- und Lösch­zeiten und eine hohe Arbeits­belastung halten sie an Bord. Schmerzlich erleben viele von ihnen die oft monatelange Trennung von der Familie.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Seemannsmission in Duisburg sind für die Seeleute häufig die einzigen Kontaktpersonen. Sie sind Gastgeber, Gesprächspartner, Rat­geber und helfen bei der Kontaktaufnahme mit der Familie.

 

20. Dezember 2009, 4. Sonntag im Advent

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

 

24. Dezember 2009, Heiligabend

Brot für die Welt

„Es ist genug für alle da“ – dieser Leitsatz für das 51. Aktionsjahr spiegelt den Glauben und die Hoffnung wieder, dass Gott alle Menschen satt machen kann und will. Die aktuelle Forschungsmeinung geht davon aus, dass von den derzeit produzierten Lebensmitteln zwölf Milliarden Menschen satt werden können – das sind fast doppelt so viele, wie tatsächlich auf unserer Erde leben. Dass trotzdem mehr als 960 Millionen Menschen Hunger leiden, ist eine Folge mangelnder Gerechtigkeit. „Es ist genug für alle da“ – dieser Satz ist nur dann gültig, wenn wir alle bereit sind zu teilen. Siehe auch die Projekte, die von Brot für die Welt gefördert werden.

 

25. Dezember 2009, 1. Weihnachtstag

amnesty international
Die Menschenrechtsorganisation amnesty international erbittet die Kollekte für die Arbeit gegen Folter.
In der Hälfte aller Länder weltweit sind auch im Jahr 2008 Menschen gefoltert oder miss­handelt worden. Zu den gängigen Foltermethoden zählen Elektroschocks, Auspeitschen, schmerzhafte Positionen über einen längeren Zeitraum, Amputationen, Schlafentzug, extreme Hitze oder Kälte sowie psychische Folter. Gefoltert wird, um Geständnisse zu erpressen, zu bestrafen, um zu erniedrigen oder einzuschüchtern.
Das Folterverbot der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gilt absolut. Im Zusammen­hang mit Antiterrormaßnahmen kommt es jedoch weltweit zu einer Aufweichung des absoluten Folterverbots. amnesty international fordert von den Regierungen, in deren Ländern Folter praktiziert wird, alle Foltervorwürfe unverzüglich, unabhängig und unpar­teiisch zu untersuchen und die Verantwortlichen strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen. Amnesty International setzt sich zudem für Menschen ein, die von Folter bedroht sind.

Psychosoziales Zentrum
Circa 400 Flüchtlinge aus über 40 Ländern suchen jährlich das Psychosoziale Zentrum (PSZ) für Flüchtlinge und Folteropfer in Düsseldorf auf. Darunter sind viele Jugendliche und Kinder.

Hier finden die Flüchtlinge fachkundige und engagierte Unterstützung, um schwere, oft traumatische Erfahrungen aus ihrer Heimat oder von ihrer Flucht zu verarbeiten. Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums verhelfen ihnen zu einer besseren Orientierung in Deutschland und zur Entwicklung neuer Lebensperspektiven.

 

26. Dezember 2009, 2. Weihnachtstag

Für Brot für die Welt. Ausführliche Informationen zu den aktuellen Projekten, die mit unserer Klingelbeutelsammlung unterstützt werden, finden Sie auf der Seite von Brot für die Welt.

 

27. Dezember 2009, 1. Sonntag nach Weihnachten

Stärkung der Gemeindearbeit in Südamerika
Die soziale Situation ist in Argentinien und Uruguay durch eine starke Ungleichheit gekenn­zeichnet. Es gibt ein sehr großes Wohlstandsgefälle zwischen Ober- und Unter­klasse. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Viele Ortsgemeinden der Ende des 19. Jahrhunderts durch euro­päische Emigranten entstandenen christlichen Waldenser-Kirche stecken in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Häufig können die Mitglieder nur unter größter Anstrengung ein bescheidenes Gehalt für Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger aufbringen. Der Fortbestand christlicher Schulen und Diakonieprojekte ist erheblich gefährdet, doch die eigenen Mittel der Gemeinden sind  äußerst beschränkt. Deshalb bitten sie um Unterstützung aus Deutschland.

 

31. Dezember 2009, Altjahrsabend

Fachkräfte in Afrika und Asien ausbilden
Dringend werden in vielen Ländern Afrikas und Asiens eigene, gut ausgebildete Fachkräfte  gesucht.
Christliche Schulen und Ausbildungszentren sind oft die einzigen weit und breit, die Fachausbildungen anbieten. Doch die Fülle der Aufgaben wächst. Wenn zum Beispiel eine Kirche zur Unterstützung von Frauen ein Kleinkredite-Programm startet, braucht sie dafür eine geschulte Fachkraft. Genauso, wenn Computer genutzt, Verwaltungen verbessert oder moderne Methoden in Landwirtschaft und Umweltschutz eingesetzt werden sollen.
Ohne eigene Fachkräfte kann Hilfe zur Selbsthilfe nicht gelingen. Deshalb werden derzeit mit Unterstützung der Vereinten Evangelischen Mission etwa 100 Frauen und Männer aus Afrika und Asien für die am meisten benötigten Berufe qualifiziert.

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3. Januar 2010, 2. Sonntag nach Weihnachten

Gesamtkirchliche Aufgaben der EKD
Auftrag der Kirche ist es, das Evangelium unter die Leute zu bringen. Zu jeder Zeit hat sie sich zur Erfüllung dieses Auftrags der jeweils modernen Medien bedient. Dynamik und Ausbreitung der Reformation des 16. Jahrhunderts wären nicht möglich gewesen ohne die Erfindung und die zielstrebige Nutzung des Buchdrucks. Was damals der Buchdruck war, ist heute vor allem das Internet. Aber eine missionarische Kirche muss gerade in denjenigen Medien präsent sein, die die Menschen von heute vorrangig nutzen. Das kostet Geld.

 

10. Januar 2010, 1. Sonntag nach Epiphanias

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

 

17. Januar 2010, 2. Sonntag nach Epiphanias

Wahlkollekte 3 (Armenien)

Förderung der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit
In den ländlichen Regionen Armeniens leben viele Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Es herrscht hohe Arbeitslosigkeit. Bildung ist meist kostenpflichtig, und es gibt kaum Förderprogramme oder Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.
Die Kirchen in Armenien sehen dieser Situation nicht tatenlos zu. Mit Unterstützung von „Kirchen helfen Kirchen“ setzen sie sich für den Aufbau der gemeindlichen Kinder- und Jugendarbeit ein.

In den neu entstehenden Jugendzentren bilden sich Bibel- und Gesprächskreise. Musik-, Theater- und Handwerksgruppen entstehen. Durch Computerkurse erhöhen die Jugendlichen ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Auf diese Weise leistet die kirchliche Kinder und Jugendarbeit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Gemeinwesens in Armenien.

 

24. Januar 2010, letzter Sonntag nach Epiphanias

Projekte zur Unterstützung von NS-Verfolgten
Menschenrechtsarbeit der EKiR
Mit dem „Begegnungs- und Versöhnungsprojekt“ in der Ukraine wendet sich die Evangelische Kirche im Rheinland unmittelbar an die Betroffenen. In Zusammenarbeit mit „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ werden in verschie­denen Ländern Austausch­programme durchgeführt und die Versorgung mit Medikamenten und medizi­nischen Geräten verbessert. Zukünftig soll der Jugendaus­tausch und die Möglichkeit, Bildungsangebote im Bereich der Ev. Kirche im Rheinland wahrzunehmen, weiter entwickelt und gefördert werden. Auch im Bereich der Evangelischen Kirche im  Rheinland leben bis heute Opfer des NS-Regimes, die durch Hilfsorganisationen unterstützt und betreut werden.

 

Ausbau von Jugendbegegnungsstätten  
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat seit seiner Gründung vor 90 Jahren in seine Arbeit stets junge Menschen einbezogen. Jugendliche aus vielen Ländern West- und Osteuropas erfahren an den Grabkreuzen tausender Kriegstoter hautnah, welche Auswirkungen Krieg und Gewalt haben. Mit praktischer Arbeit an den Gräbern und in Seminaren werden die jungen Menschen insbesondere mit der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts vertraut gemacht. Nahezu 20.000 Jugendliche haben an derartigen Aktivitäten bislang teilgenommen. Einige Begegnungsstätten werden in den nächsten zwei Jahren weiter ausgebaut, um zusätzliche Möglichkeiten für Projekte zu schaffen.

 

31. Januar 2010, Septuagesimae

Evangelisches Bibelwerk im Rheinland
Das Evangelische Bibelwerk unterstützt die Verbreitung der Bibel im Rheinland und eröffnet Menschen die Möglichkeit, die Bibel und ihre Botschaft kennen zu lernen. Das Bibelzentrum in Wuppertal, öffentliche Bibellesungen, Gesprächs- und Vortragsabende sind Orte, wo junge wie ältere Menschen der Bibel, ihren Geschichten und ihrer Botschaft begegnen. Mit einer neuen Kinderbibelausstellung sprechen wir in diesem Jahr besonders Kindergärten, Grundschulen und Gemeinden an. Für die Seelsorge in Justizvollzugsanstalten und Kran­ken­­­häusern, den Religionsunterricht in Schulen, die Bibellektüre in Ausländer­gemeinden stellt das Bibelwerk deutsch- und fremdsprachige Bibelausgaben zur Verfügung.

 

7. Februar 2010, Sexagesimae

            Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

 

Kollekten in der Passionszeit für Gottesdienste und Andachten

Aids-Bekämpfung in Tansania
Auf dem Gelände des kirchlichen Krankenhauses in Ndolage hat die Nordwest-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania ein Pflege- und Behandlungszentrum errichtet. Hier finden Menschen Hilfe, die an der lebensbedrohlichen Immunschwäche Aids erkrankt sind. Mittellose Patienten werden kostenlos behandelt. Zugleich wird Aufklärungsarbeit groß geschrieben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums besuchen abgelegene Dörfer und informieren die Bevölkerung über die verheerenden Folgen der Krankheit und wie Ansteckung vermieden wird.
Die Vereinte Evangelische Mission unterstützt dieses Projekt finanziell und durch die Entsendung von Mitarbeitenden.
Weitere Infos: projekteundspenden@vemission.org

 

14. Februar 2010, Estomihi

Wahlkollekte 4 (Georgien)

Hospizarbeit, Krankenpflege und Ausbildung für junge Frauen
In den meisten georgischen Krankenhäusern ist die pflegerische Versorgung seit vielen Jahren schlecht. Dies liegt auch am niedrigen Ausbildungsniveau der staatlichen Pflegeschulen. Für Arme sind Krankenhausaufenthalte ohnehin oft unerschwinglich.
Das georgisch-orthodoxe Kloster hat nun in Tiflis mit dem Aufbau eines Charity Center begonnen. In dessen  Krankenpflegeschule werden derzeit 12 junge Frauen zu staatlich anerkannten Krankenpflegerinnen ausgebildet. Dazu wurde gemeinsam mit dem deutschen Institut für ärztliche Mission ein eigener Lehrplan entwickelt.  Neben dem theoretischen Unterricht arbeiten die Auszubildenden nach Tradition der orthodoxen Barmherzigkeits­schwestern im kleinen Hospiz und dem ambulanten Sprechzimmer des Klosters, wo Arme kostenlos versorgt werden.

Mit seiner Arbeit leistet das Charity Center einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Bedarfs an menschenwürdiger und professioneller Pflege für die Armen. Gleichzeitig ermöglicht es jungen Frauen eine Berufsausbildung, damit sie auf eigenen Beinen stehen können. „Kirchen helfen Kirchen“ fördert dieses Projekt.

 

21. Februar 2010, Invocavit

Kirchliche Werke und Verbände der Jugendarbeit
Der CVJM-Westbund, die Ev. Schüler- und Schülerinnenarbeit (ESR), der Rheinisch-Westfälische Verband „Entschieden für Christus“ (EC), der Verband der christlichen Pfadfinder und Pfadfinderinnen (VCP), das Jugendwerk der Ev. Gesellschaft für Deutschland (EG) und das Christcamp in Krefeld arbeiten in Kooperation mit Gemeinden und Kirchenkreisen in der Ev. Jugend im Rheinland.
In überregionalen Gruppen, Projekten und Freizeiten lernen Jugendliche, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Sie haben die Möglichkeit, sich über Sinn-, Glaubens- und Lebens­fragen auszutauschen und Eigenverantwortung zu entwickeln. „Spaß haben und gleichzeitig Sinnvolles tun“ unter diesem Motto arbeiten die Ev. Jugendverbände. Ihre Unterstützung erbitten wir in diesem Jahr besonders für: Projekte zum Thema „Kinderarmut“ (VCP), für die Fortführung internationaler Jugendbegegnungen (CVJM / ESR), die Ausbildung und Schu­lung ehrenamtlicher Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter (EG), die Hoffnungs­initiative gegen Mutlosigkeit (EC) und für die Kooperationsarbeit mit Schulklassen und Konfirmandengruppen (Christcamp).

 

28. Februar 2010, Reminiscere

Aufgaben im Bereich der UEK (EKU)*
Die Kollekte ist für die in der Union Evangelischer Kirchen zusammengeschlossenen Kirchen bestimmt, der auch unsere Landeskirche angehört. Sie wird insbesondere für Maßnahmen in den ostdeutschen Gliedkirchen gesammelt; für diakonische und missionarische Aktivitäten ebenso wie für Bauvorhaben mit einer besonderen Bedeutung. Dazu gehören Gemeinde­aufbauprojekte, Umbauten von Kirchen zu Gemeindezentren und Restaurierungen von Orgeln ebenso wie Neugestaltungen von Kindergärten, Instandsetzungen von Rüst- und Freizeitheimen.

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*Union Evangelischer Kirchen in der EKD
(Zusammenschluss der EKU und Arnoldshainer Konferenz)
Die Kollektierung erfolgt weiterhin für die bisherigen Gliedkirchen der EKU.

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7. März 2010, Okuli  - „Leuenberg-Sonntag“

Gustav-Adolf-Werk
Im slowakischen Dorf Chanava, nahe der ungarischen Grenze, hat die Reformierte Christliche Kirche Ende der 90er Jahre einen Rohbau gekauft und zu einem Diakonie­zentrum ausgebaut. Ein Teil des Gebäudes wird als Altenheim genutzt, ein anderer als Konferenzzentrum für Kinder- und Jugendfreizeiten. Das Haus wurde nicht nach EU- Normen gebaut. Nun hat die Behörde Auflagen erteilt: Gegenwärtig kann das Essen für die Bewohner des Altenheims nur auswärtig gekocht werden. Ein Umbau ist dringend notwendig.

 

14. März 2010, Laetare

Wahlkollekte 5 (Russland)

Das Heilpädagogische Zentrum in Pskow
Seit 16 Jahren unterhält die Evangelische Kirchengemeinde Wassenberg  im russischen Pskow ein Heilpädagogisches Zentrum, in dem 50 Kinder  und Jugendliche mit schweren Behinderungen fachgerechte Förderung  erfahren. Das Projekt ist aus der Versöhnungs­arbeit der Evangelischen  Kirche im Rheinland entstanden.

Die Schule ist Ausgangspunkt einer grundlegenden Veränderung der  Heilpädagogik in Russland und bringt ihr Know-how auf zahlreichen  Kongressen innerhalb der russischen Föderation ein. Sie ist der  wichtigste Knotenpunkt eines neu entstehenden Netzwerks.

Die weltweite Wirtschaftskrise hatte zur Folge, dass sich in Russland  die Preise für Lebensmittel fast verdreifacht haben. Die Verpflegung  der Schülerinnen und Schüler und der Mitarbeitenden in der Schule ist  jedoch fester Bestandteil der Arbeit. Für die notwendigen Mehrausgaben  in diesem Bereich benötigt die Gemeinde dringend Unter­stützung.  Außerdem müssen nach dem aufwändigen Wiederaufbau der Werkstufe nun im  alten Schulgebäude kurzfristig aufgrund neuer Brandschutzbestimmungen  Umbauten vorgenommen werden.

 

21. März 2010, Judika

Hilfe für Gefährdete
Eine viertel Million Menschen in Deutschland leben in ungesicherten Wohnverhältnissen und in Obdachlosigkeit. 30.000 dieser Menschen leben auf der Straße. Die Anzahl der obdach­losen Frauen hat sich in den zurückliegenden Jahren ständig erhöht. Ebenso wächst die Anzahl von obdachlosen Jugendlichen und Kindern. Alle diese Menschen führen am Rande unserer Gesellschaft ein Leben, das von Ausgrenzung, Hoffnungslosigkeit und Armut geprägt ist.
Straffällig gewordene Menschen und ihre Familien erfahren auch nach Verbüßung der Strafe gesellschaftliche Missachtung. Sie benötigen Hilfe bei der Rückkehr ins gesellschaftliche Leben. Resozialisierung kann nur gelingen, wenn sowohl die Täter als auch die Gemein­schaft und die Gesellschaft ihren Beitrag dazu leisten.

 

Arbeit in Justizvollzugsanstalten
Mit der Arbeit in Vollzugsanstalten erfüllt die Evangelische Kirche im Rheinland einen seelsorglichen und diakonischen Auftrag. Längst sind die Vollzugsanstalten Orte intensiver Beratungs- und Seelsorgearbeit. Die Folgen zerrütteter Familienverhältnisse und mangeln­der Fürsorge und Erziehung werden während der Haftzeit deutlich. Erschwerend kommt hinzu, dass fehlende Ausbildung und frühe Arbeitslosigkeit zur Lebensgeschichte vieler straffällig gewordener Menschen gehören. Hauptberuflich und ehrenamtlich Mitarbeitende begleiten und beraten Inhaftierte und deren Familienangehörige.

 

28. März 2010, Palmarum

Diakonische Jugendhilfe

Evangelische Beratungsstelle für Schwangerschaft, Bonn
„Mama Mia“ Frühstückscafé für junge Mütter

Immer mehr junge Eltern aus bildungsfernen Schichten sind mit der Erziehung ihrer kleinen Kinder überfordert. Daher bietet das Diakonische Werk in Bonn das Projekt Frühstückscafé „Mama Mia“ für junge Mütter mit ihren Babys an. Ausgebildete Fachkräfte knüpfen den Kontakt zu den jungen Müttern und besprechen mit ihnen Themen wie Erziehung, Gesundheit und Ernährung. Außerdem vermitteln sie weitergehende Hilfsangebote. Zugleich werden die Kinder gefördert.

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1. April 2010, Gründonnerstag

            Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

 

2. April 2010, Karfreitag

 

Diakonische Einrichtungen
Seit weit über 100 Jahren helfen die diakonischen Einrichtungen im Bereich unserer Kirche Schwachen und Benachteiligten.

Kaiserswerther Diakonie
Notfallfonds des Florence-Nightingale-Krankenhauses der Kaiserswerther Diakonie

Die Kaiserswerther Diakonie bittet für Kinder aus Krisengebieten um Ihre Unterstützung. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus (FNK) werden jedes Jahr Kinder aus Drittweltländern, die eine spezielle Operation brauchen, behandelt. Hierfür wurde ein Notfallfonds eingerichtet. Die Ärzte verzichten auf ihr Honorar.
Im letzten Jahr konnte Paulo José aus Angola geholfen werden. Der dreijährige Junge hatte aufgrund von Verbrühungen starke Vernarbungen unter der Achsel und konnte seinen Arm nur noch eingeschränkt bewegen. Die Chefärztin der Plastischen Chirurgie, hat den Jungen mit ihrem Team erfolgreich operiert. Ohne Eingriff  wäre sein Arm vermutlich versteift und die Schulter verkümmert, doch dank der Hilfe vieler Spender wird Paulo nun ganz normal aufwachsen können.

 

4. April 2010, Ostern

Brot für die Welt
„Es ist genug für alle da“ – dieser Leitsatz für das 51. Aktionsjahr spiegelt den Glauben und die Hoffnung wieder, dass Gott alle Menschen satt machen kann und will. Die aktuelle Forschungsmeinung geht davon aus, dass von den derzeit produzierten Lebensmitteln zwölf Milliarden Menschen satt werden können – das sind fast doppelt so viele, wie tatsächlich auf unserer Erde leben. Dass trotzdem mehr als 960 Millionen Menschen Hunger leiden, ist eine Folge mangelnder Gerechtigkeit. „Es ist genug für alle da“ – dieser Satz ist nur dann gültig, wenn wir alle bereit sind zu teilen.
< Bitte beachten Sie den gesonderten Brief von Präses Schneider mit den Hinweisen auf das aktuelle Aktionsjahr 2010. >

 

5. April 2010, Ostermontag

Kirchliche Kinder- und Jugendarbeit
„Facettenreich und felsenfest“ lautet das Motto des Jugendcamps der Ev. Jugend im Rheinland, das im Juni  dieses Jahres in Idar-Oberstein stattfindet.
In kirchlichen und öffentlichen Gebäuden, auf Straßen und Plätzen werden etwa 2000 Jugendliche aus unserer Kirche und Gäste aus dem In- und Ausland einander begegnen. Werkstätten und Foren, Gespräche mit Politikern, Andachten, Musik- und Theatergruppen, sportliche Aktivitäten, Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten, Kleinkunst, liturgische Näch­te… In diesen und vielen anderen Angeboten von Jugendlichen für Jugendliche werden wir der Frage nachgehen, was ist „felsenfest“ in unserem Leben, was gibt uns Sicherheit und dabei entdecken, wie facettenreich Glaube und Leben ist.

 

11. April 2010, Quasimodogeniti

Für einen von der Kreissynode zu bestimmenden diakonischen Zweck:

Diakonische Arbeit im Oberkreis (Schuldnerberatung)

 

18. April 2010, Misericordias Domini

Wahlkollekte 6 (Kenia)

Hoffnung in  Zeiten der Dürre
Im Zentrum Kenias bleibt der so dringend benötigte Regen immer häufiger aus. Die Pflanzen vertrocknen, und das Vieh der Nomaden findet kaum noch Wasser. Mit Geldern von "Brot für die Welt" baut die Entwicklungsorganisation der Anglikanischen Kirche in Kenia, Christian Community Services (CCS), unter anderem Brunnen, wo zuvor die Hirten die wenigen natürlichen Wasserstellen gegen Löwen und Krokodile verteidigen mussten. Brunnen dienen als Lebensversicherung in einem Land, das dem Leben immer feindlicher gegenüber steht.
CCS schickt aber nicht nur Agraringenieure, Veterinärexperten und Landwirtschaftslehrer zu den Menschen in abgelegenen Gebieten. Auch eine mobile Apotheke tourt durch die Savanne. Insgesamt erreichen die Mitarbeiter der Entwicklungsorganisation so fast 100 000 Menschen.

 

25. April 2010, Jubilate

Bildungsarbeit in kirchlichen Schulen
Unsere Landeskirche ist seit mehr als 50 Jahren Trägerin von kirchlichen Schulen und Internaten. Über 8.000 Schülerinnen und Schüler besuchen unsere Schulen. Diesen jungen Menschen werden christliche Werte vermittelt, die als Grundlagen für ihr Leben dienen und sie befähigen, sich verantwortlich und solidarisch an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens zu beteiligen und einzubringen.
Diesen hohen Anspruch wollen wir weiterhin aufrechterhalten. Voraussetzung hierfür sind besondere pädagogische Maßnahmen sowie die spezielle Fortbildung von Lehrkräften.

 

Christliche Gemeinden im Heiligen Land
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und im Heiligen Land bemüht sich in ihrer Gemeinde-, Schul- und Sozialarbeit, jungen Menschen Zukunftsperspektiven für ein auskömm­­liches Leben zu vermitteln - auch um der drohenden Abwanderung christlicher Familien entgegenzuwirken. Dies ist eine der größten Herausforderungen für die Existenz christlicher Gemeinden im Heiligen Land. Lebten 1948 z.B. in Jerusalem unter 200.000 Einwohnern noch 30.000 Christen, so sind es heute nur noch 9.000 Christen unter einer auf 900.000 Einwohner angewachsenen Stadtbevölkerung. Die Stärkung des Zusammen­gehörig­keitsgefühls und der Verwurzelung in den Gemeinden, aber auch Angebote beruf­licher Bildung im Hotel- und Tourismusbereich, im Kleingewerbe- und Dienstleistungs­sektor gehören zu den vielfältigen sozialdiakonischen Aufgaben unserer Partnerkirche. Dabei ist die arabische lutherische Kirche weiterhin auf Ermutigung und Unterstützung aus der Ökumene angewiesen.

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2. Mai 2010, Kantate

Förderung der Kirchenmusik
„Kantate  - Singet dem Herrn ein neues Lied"
Dieser Aufforderung des Psalmisten folgen in unserer Landeskirche in jeder Woche mehr als 50.000 Menschen, in hunderten von Kirchenchören und Kantoreien, Kinderchören und in einer wachsenden Zahl von Gospelchören. Ebenso dazu gehören Posaunenchöre und  Instrumentalkreise, in denen Menschen aller Altersstufen das Gotteslob zum Klingen bringen.
Etwa 1000 nebenamtliche und 150 hauptamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind in den Gemeinden verantwortlich für die Kirchenmusik in all ihren Facetten. Darüber hinaus wirken viele Ehrenamtliche mit, um Kirchenmusik als Teil des Gemeindelebens zu gestalten.
Die heutige Kollekte dient der Förderung der umfangreichen kirchenmusikalischen Angebote für die Gemeinden, insbesondere durch Singwochen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren, Chorarbeitstage, Schulungen der Bläserinnen und Bläser sowie die Ausbildung nebenamtlicher Chorleiterinnen und Chorleiter.
Weitere Schwerpunkte der Förderung liegen in der musikalischen Arbeit mit Kindern und der Erweiterung von Fortbildungsangeboten im Bereich der kirchlichen Popularmusik. Außerdem ermöglicht Ihre Kollekte den Gemeinden und der Landeskirche die Unterstützung besonderer kirchenmusikalischer Projekte.

 

Förderung der Studierendengemeinden
An Hochschulen und Universitäten bieten die Evangelischen Studierendengemeinden die Möglichkeit, christlichen Glauben kennen zu lernen oder neu zu entdecken und in Gemeinschaft zu erleben.
Junge Menschen kommen über Fragen des Glaubens, der Lebensgestaltung und gesell­schaftlicher Verantwortung ins Gespräch.
Gottesdienste, Theaterprojekte, offene Caféarbeit, Talk-Runden, politische Diskussionen, Literaturabende und Treffen mit Menschen anderer Länder bieten einen lebendigen Rahmen. Studierende in Notlagen - oftmals aus Entwicklungsländern - erhalten praktische und materielle Hilfe.

 

9. Mai 2010, Rogate

Afrika: Gesundheitsversorgung für die Ärmsten
Kirchliche Krankenstationen und Hospitäler sind in einigen afrikanischen Ländern oft die einzigen medizinischen Versorger in den einkommensschwachen ländlichen Gebieten. Aber auch sie kommen nicht ganz ohne Gebühren aus. Fehlen die Einnahmen, droht ihnen die Schließung. Doch viele Kranke und ihre Angehörigen können nicht einmal die vergleichs­weise geringen Behandlungskosten tragen. Ohne den Dienst vieler Schwestern, Pfleger und Ärzte, die von den Kirchen bezahlt werden, würden deutlich mehr Menschen an behandel­baren Krankheiten sterben.
Die Vereinte Evangelische Mission fördert die Ausbildung von Fachkräften im Gesund­heitswesen. So wurde beispielsweise eine Ärztin nach Tansania entsandt. Sie hilft bei der medizinischen Grundversorgung der zumeist armen Bevölkerung in der Karagwe-Region. In Kamerun bildet seit kurzer Zeit eine Mitarbeiterin der VEM Physiotherapeuten aus.

 

13. Mai 2010, Christi Himmelfahrt

Aufgaben im Bereich der UEK (EKU)*
Die Kollekte ist für die in der Union Evangelischer Kirchen zusammengeschlossenen Kirchen bestimmt, der auch unsere Landeskirche angehört. Sie wird insbesondere für Maßnahmen in den ostdeutschen Gliedkirchen gesammelt; für diakonische und missionarische Aktivitäten ebenso wie für Bauvorhaben mit einer besonderen Bedeutung. Dazu gehören Gemeinde­aufbauprojekte, Umbauten von Kirchen zu Gemeindezentren und Restaurierungen von Orgeln ebenso wie Neugestaltungen von Kindergärten, Instandsetzungen von Rüst- und Freizeit­heimen.

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*Union Evangelischer Kirchen in der EKD
(Zusammenschluss der EKU und Arnoldshainer Konferenz)
Die Kollektierung erfolgt weiterhin für die bisherigen Gliedkirchen der EKU.

 

16. Mai 2010, Exaudi

Offene Angebote für Menschen mit Behinderungen
Die Anzahl von Menschen mit Behinderung nimmt zu. Damit ändern sich Lebensumstände und Lebensplanung in den Familien.
Um dies auszugleichen ist es notwendig, die Eingliederung behinderter Menschen in die Normalität zu fördern. Ein Weg zu diesem Ziel ist der Aufbau von kleinen Wohneinheiten mitten in Wohngebieten und offene integrative Angebote, wo sich behinderte und nicht behinderte Menschen begegnen und kennen lernen können.

 

Ökumenischer Kirchentag 2010 in München
Heute geht der 2. Ökumenische Kirchentag in München zu Ende. Das Leitwort mit seinem Schlüsselbegriff von der Hoffnung ermutigt uns, im biblischen Sinne an einer offenen, lebenswerten Zukunft im Angesicht Gottes zu arbeiten. Für Christinnen und Christen liegt der Grund der Hoffnung in der Gegenwart Gottes. Im Vertrauen auf diese Zusage haben wir gemeinsam den Ökumenischen Kirchentag als Hoffnungszeichen für Kirchen und Gesell­schaft gestaltet. Kirchentage leben vom Engagement der Ehrenamtlichen und von der Unter­stützung aus den Gemeinden.

 

23. Mai 2010, Pfingsten

Aktion „Hoffnung für Osteuropa“
Mit der Pfingstkollekte für die Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ werden gezielt Frauen in der Ukraine, Moldawien und Weißrussland, die Opfer von Gewalt und Menschen­handel wurden, unterstützt. Menschen mit Behinderungen, die in den osteuropäischen Ländern am Rande der Gesellschaft leben, werden durch den Aufbau von Behinderten­einrichtungen und das Angebot von Fortbildungsmaßnahmen in Vologda und Tambow (Russland) sowie in Ustron (Polen) unterstützt. Darüber hinaus erfahren junge Menschen in Bosnien Hilfe beim Aufbau eines Jugendzentrums. Fort- und Weiterbildung für die Jugend- und Familienberatung sowie der Altenbetreuung sollen in den kirchlich-diakonischen Einrich­tungen durchgeführt werden. Insbesondere in Masuren (Polen) werden auch notleidende Familien durch persönliche und finanzielle Hilfen unterstützt.

 

24. Mai 2010, Pfingstmontag

Ökumenische Aufgaben und Auslandsarbeit der EKD
Beten geht am besten in der Muttersprache, so brachte es ein Mitglied einer deutschsprachigen evangelischen Auslandsgemeinde auf den Punkt. Rund zwei Millionen evangelische Deutsche leben im Ausland. Für sie sind die 140 deutschsprachigen evangelischen Gemeinden in aller Welt eine wichtige Anlauf- und Kontaktstelle. Sie bieten nicht nur deutschsprachige Gottesdienste und Seelsorge, sondern vieles mehr: Gemeinde­gruppen, Jugendarbeit, Veranstaltungen – hier kann man „ein Stück Zuhause finden“.
In Zukunft ist es zudem nötig, verstärkt den Mitarbeitenden deutscher Firmen und Institutionen Angebote zu machen, die mit ihren Familien in die neuen Wirtschaftszentren der Welt entsandt werden. Insbesondere im Mittleren Osten (z.B. am Roten Meer oder in den arabischen Emiraten) und im Fernen Osten (Thailand, Indonesien, China) und auch in Ost- und Südosteuropa entstehen neue Aufgaben kirchlicher Begleitung. In zeitlich befristeten Projekten muss ausprobiert werden, mit welchen Arbeitsformen diesen neuen Herausforderungen begegnet werden kann.
Gerade Menschen, die in der Fremde leben, stellen verstärkt Fragen nach ihrem Glauben und ihrer grundlegenden Orientierung. Mit der Gründung von Gemeindegruppen, der Weiterentwicklung von gemeindlichen Angeboten können Menschen in ihrer kirchlichen Bindung gestärkt, oder auch neu mit dem christlichen Glauben in Kontakt gebracht und für die Gemeinde gewonnen werden.

 

30. Mai 2010, Trinitatis

Fortbildungs- und Begegnungstagungen im Centre Le Pont
Brückenschlag zwischen Menschen aus den verschiedenen Ländern Europas

„Le Pont“, übersetzt „die Brücke“, heißt das Begegnungs- und Tagungszentrum in Paris, das dem europäischen Protestantismus einen Ort des Dialogs anbietet. Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter aus kirchlichen und diakonischen Arbeitsfeldern sowie Interessenten zivilgesellschaftlicher Einrichtungen kommen hier zusammen, tauschen Erfahrungen aus, lernen voneinander und ermutigen sich gegenseitig. „Le Pont“ bedeutet auch ökumenische Offenheit und Anwaltschaft in einem sich entwickelnden Europa. So soll der Prozess der protestanti­schen Profilierung und der gesellschaftspolitischen Verantwortung gestärkt werden. Durch unsere Kollekte wird Ehrenamtlichen, Jugendgruppen, Schulklassen, Studierendengruppen, sozial Schwachen, kirchlichen und diakonischen Gästen, die über geringe Finanzmittel verfügen oder aus ärmeren Ländern stammen (z.B. aus Süd- und Osteuropa) die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen  und Begegnungstagungen, die der Förderung, Qualifizierung und Entwicklung eines europäischen Bewusstseins dienen, zu günstigen Bedingun­gen ermöglicht.

 

Ev. Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung Rheinland e.V.
Der Evangelische Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung Rheinland e.V. sucht seit über 130 Jahren für Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren Eltern oder in ihrer Herkunftsfamilie leben können, Adoptiv- oder Pflegeel­tern und begleitet und unterstützt diese Kinder und ihre „neuen“ Familien im Integra­tions- und weiteren Entwick­lungs­prozess.
Eltern von Adoptiv- und Pflegekindern widmen sich meistens mit überdurchschnittli­chem Engagement der Erziehung ihrer Kinder. Obwohl sie bereit sind, die Kinder so anzunehmen und zu lieben, wie sie sind, und sie voll in ihre Familien zu integrieren, stoßen sie manchmal an Grenzen. Die belastenden Vorerfahrungen prägen die Kinder nachhaltig und erschweren das Familienleben. Es kann auch viele Jahre nach der Vermittlung, etwa in der Pubertät der Kinder, zu krisenhaften Entwicklungen in den Familien kommen. Die Familien benötigen dann die intensive Unterstützung des Evangelischen Vereins, der ihnen hilft, das Verhalten der Kinder zu verstehen und mit ihnen gemeinsam Wege findet, konstruktiv damit umzugehen.

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6. Juni 2010, 1. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 7 (Philippinen)

Fairer Lohn für harte Arbeit
Die Arbeit auf einer Zuckerrohrplantage ist hart, der Verdienst gering. Von „Alter Trade“, einer Partnerorganisation von „Brot für die Welt“, lernen die Bauern, ihren Zucker ökologisch anzubauen. Den können sie im Rahmen des Fairen Handels zu angemessenen Preisen verkaufen – auch nach Deutschland. Damit verdienen die Kleinbauern drei Euro pro Tag, manchmal sogar fünf. Das ist nicht viel, aber immerhin genug, um satt zu werden und die Kinder zur Schule schicken zu können.

 

13. Juni 2010, 2. Sonntag nach Trinitatis

Aufgaben im Bereich der UEK (EKU)*
Die Kollekte ist für die in der Union Evangelischer Kirchen zusammengeschlossenen Kirchen bestimmt, der auch unsere Landeskirche angehört. Sie wird insbesondere für Maßnahmen in den ostdeutschen Gliedkirchen gesammelt; für diakonische und missionarische Aktivitäten ebenso wie für Bauvorhaben mit einer besonderen Bedeutung. Dazu gehören Gemeindeaufbauprojekte, Umbauten von Kirchen zu Gemeindezentren und Restaurierungen von Orgeln ebenso wie Neugestaltungen von Kindergärten, Instandsetzungen von Rüst- und Freizeitheimen.

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*Union Evangelischer Kirchen in der EKD
(Zusammenschluss der EKU und Arnoldshainer Konferenz)
Die Kollektierung erfolgt weiterhin für die bisherigen Gliedkirchen der EKU.

 

20. Juni 2010, 3. Sonntag nach Trinitatis

            Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

 

27. Juni 2010, 4. Sonntag nach Trinitatis

Ev. Binnenschifferdienst in Duisburg
Der Rhein durchzieht unsere Landeskirche von Emmerich bis Koblenz, die Mosel von Koblenz bis Trier. Diese beiden großen Flüsse sind wichtige Transportwege für Waren und Güter aller Art. Sie sind zugleich auch das Umfeld, in dem die Menschen an Bord der Schiffe leben und arbeiten. Ihre Berufstätigkeit ist mit großen Entbehrungen verbunden: Trennung von der Familie, mangelnde Teilhabe am öffentlichen, kulturellen und kirchlichen Leben, wenig Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.
Das Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ ist auf den über 700 Kilometern Binnen­wasser­straßen unserer Landeskirche präsent und signalisiert so: „Wir sind für euch da!“ Das persönliche Gespräch durchbricht den Alltag und die Isolation an Bord, Gottesdienste, Taufen und Trauungen tragen das kirchliche Leben in die Welt der Binnenschifffahrt hinein.

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4. Juli 2010, 5. Sonntag nach Trinitatis

Diakonische Aufgaben der EKD
Flüchtlinge und Migranten brauchen Hilfe. Viele von ihnen haben Schreckliches hinter sich. Sie sind vor Krieg, Gewalt und Not geflohen, haben dabei die Heimat verloren, Freunde, Familie, das soziale Netz. Sie gehören oft zu den verletzlichsten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Umso dringender sind sie auf unsere Unterstützung angewiesen, auch, um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.
Die Begleitung von Migranten und Flüchtlingen war und ist eine wichtige Aufgabe der Diakonie. Die Diakonie kümmert sich mit ihren Flüchtlingsberatungsstellen und den Migrationsdiensten vor Ort um diese Menschen. Sie setzt sich für deren Schutz ein und hilft bei der Integration. Entwurzelten Menschen über ihren Verlust hinweg zu helfen und einen Neuanfang zu ermöglichen, das ist das Ziel, das die Diakonie nur mit Ihrer Unterstützung erreichen kann.

 

11. Juli 2010, 6. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 8 (Kongo)

Hilfe für die vom Krieg betroffene Bevölkerung

Es war eine humanitäre Katastrophe, als im Ostkongo bei Kämpfen zwischen Regierungs­truppen und Rebellen zahllose Zivilisten getötet wurden. Hunderttausende waren auf der Flucht. Familien mussten schutzlos im Freien übernachten - ohne ausreichende medizinische Versorgung. Kinder wurden entführt und zum Waffendienst gezwungen, zahlreiche Frauen und Mädchen wurden Opfer von Misshandlungen. Unterstützt von der Vereinten Evangelischen Mission kümmert sich die Baptistische Kirche nach Kräften um Menschen, die noch immer unter den Folgen des grausamen Krieges leiden. Die Ortsgemeinden verstärken ihre seelsorglichen und gemeinschaftsbildenden Aktivitäten. Misshandelte Frauen schöpfen dadurch wieder Hoffnung, und viele gewinnen neuen Lebensmut zurück. Traumatisierte Kinder sollen wieder ohne Angst spielen und die Schule besuchen. Zu den verschiedenen Hilfsmaßnahmen der Kirche gehören kleine Selbsthilfeprojekte, die zu einem bescheidenen eigenen Einkommen von Familien beitragen

 

18. Juli 2010, 7. Sonntag nach Trinitatis

            Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

 

25. Juli 2010, 8. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 9 (Afrika und Asien)

Kleinkredite gegen Armut
Etliche Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission in Afrika und Asien sind in den wirtschaftlich ärmsten Regionen der Erde angesiedelt. Mit staatlicher Hilfe kann die Bevölkerung in diesen Ländern kaum rechnen. Menschen ohne Arbeit und Einkommen bleiben sich selbst überlassen. Die Kosten für den Schulbesuch der Kinder, für die Berufs­ausbildung und Krankenversorgung müssen selbst getragen werden. Von der Vereinten Evangelischen Mission gefördert helfen die Kirchen, durch die Vergabe zinsgünstiger Kleinkredite die Situation verarmter Familien langfristig zu bessern. Wenige hundert Euro reichen oft schon als Startkapital zum Aufbau eines kleinen Handwerksbetriebs oder zur Gründung eines Geschäfts. Viele Familie verfügen inzwischen über ihr eigenes, wenngleich bescheidenes Einkommen und haben das ihnen gewährte Darlehn bereits zurückerstattet. So können weitere Familien diese Hilfe zur Selbsthilfe in Anspruch nehmen.

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1. August 2010, 9. Sonntag nach Trinitatis

Für einen von der Kreissynode zu bestimmenden Zweck:

Codlea/Rumänien

 

8. August 2009, 10. Sonntag nach Trinitatis („Israel-Sonntag“)

Gemeinsame Verantwortung von Christen und Juden
Das "Jerusalem Center for Jewish-Christian Relations" (Zentrum für jüdisch-christliche Beziehungen in Jerusalem) arbeitet intensiv am theologischen Dialog und der Frage des gemeinsamen Zusammenlebens der verschiedenen religiösen Gruppen in Israel, die trotz unterschiedlicher kultureller und gesellschaftlicher Herkunft Nachbarn sind.
In einem Land, in dem die Religion eine wichtige Rolle spielt, war und ist es wichtig, auf den versöhnenden Charakter in den drei großen monotheistischen Religionen des Landes, Judentum, Christentum und Islam, hinzuweisen und für den Frieden in Israel und in der Region einzutreten.
Mit der Kollekte am sogenannten Israel-Sonntag werden Aktivitäten zur Förderung des christlich-jüdischen Dialoges in der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie Projekte, Begegnungsmaßnahmen und Organisationen in Israel und Deutschland unterstützt. So gewinnt unsere Verbundenheit mit dem jüdischen Volk und die gemeinsame Verantwortung von Christen und Juden in dieser Welt Gestalt.

 

15. August 2010, 11. Sonntag nach Trinitatis

Diakonische Kinder- und Jugendhilfe 2010
Kinder- und Jugendarmut hat in den letzten Jahren in unserer Gesellschaft deutlich zugenommen. Geringes Einkommen der Eltern und fehlende Perspektiven schränken die Entwicklungs- und Teilhabemöglichkeiten der betroffenen Kinder und Jugendlichen ein. Soweit sie in materieller Armut aufwachsen, leben sie in beengten Wohnverhältnissen. Innerfamiliäre Spannungen und Stresssituationen prägen den Alltag der Kinder. Sie haben nur selten eine Chance, an sozialen und kulturellen Angeboten teilzuhaben.
Diakonische Kinder- und Jugendhilfe unterstützt diese Kinder darin, ihre Lebensbedingungen und Lernmöglichkeiten zu verbessern. Eltern erfahren Unterstützung, damit Erziehung gelingt.

 

22. August 2010, 12. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 10 (Afrika und Asien)

Waisenkindern ein Zuhause geben
Das Waisenhaus Ntoma im Nordwesten Tansanias steht beispielhaft für ähnlich Einrichtungen in Afrika und Asien, die von der Vereinten Evangelischen Mission finanziell und personell unterstützt werden. Zurzeit leben in Ntoma meist Babys und Kleinkinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. Babys, die ins Waisenhaus gebracht werden, leiden oft an Unterernährung und müssen aufgepäppelt werden, bevor sie in Familien weitervermittelt werden können. Doch die Verbreitung von Aids hat in manchen Regionen dazu geführt, dass funktionierende Großfamilien selten wurden. So wird es immer schwieriger, frühzeitig Adoptiv­­familien zu finden. Oft bleibt die Suche erfolglos. Doch was tun mit den Kindern? Um diesen Ärmsten der Armen helfen zu können, brauchen die Kirchen unsere Unterstützung.

 

29. August 2010, 13. Sonntag nach Trinitatis

Aufgaben im Bereich der UEK (EKU)*
Die Kollekte ist für die in der Union Evangelischer Kirchen zusammengeschlossenen  Kirchen bestimmt, der auch unsere Landeskirche angehört. Sie wird insbesondere für Maßnahmen in den ostdeutschen Gliedkirchen gesammelt; für diakonische und missionarische Aktivitäten ebenso wie für Bauvorhaben mit einer besonderen Bedeutung. Dazu gehören Gemeinde­aufbauprojekte, Umbauten von Kirchen zu Gemeindezentren und Restaurierungen von Orgeln ebenso wie Neugestaltungen von Kindergärten, Instand­setzungen von Rüst- und Freizeitheimen.

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*Union Evangelischer Kirchen in der EKD
(Zusammenschluss der EKU und Arnoldshainer Konferenz)
Die Kollektierung erfolgt weiterhin für die bisherigen Gliedkirchen der EKU.

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5. September 2010, 14. Sonntag nach Trinitatis („Mirjam-Sonntag“)

Hilfe für Frauen in Not 
Frauenhäuser

Über körperliche und seelische Misshandlungen von Frauen und ihren Kindern lesen wir fast täglich. Traurige Höhepunkte sind Ermordungen von Frauen, die der häuslichen Gewalt entfliehen wollen. Frauenhäuser sind für 5000 Frauen und Kinder jährlich häufig der einzige Zufluchtsort, um häuslicher Gewalt zu entkommen. Von Gewalt betroffene Frauen, die nicht in ein Frauenhaus flüchten wollen oder können, werden ambulant beraten und unterstützt.
Auch Frauen und Mädchen, die Opfer von Menschenhandel und Prostitution geworden sind, erhalten Unterstützung durch spezielle Beratungsstellen und Dienste im Bereich der Evangelischen Kirche und der Diakonie.
Die heutige Kollekte dient dem Erhalt der Einrichtungen und der Dienste, die für Frauen in besonderen Notlagen und deren Kinder tätig sind.

 

12. September 2010, 15. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 11 (Tansania)

Gott spricht auch Datooga

Die Datooga sind einer der kleineren nomadischen Stämme, die im vulkanischen Hochland Ostafrikas leben. Ziel der Bibelübersetzung für diese Volksgruppe ist es, sie an den Wertekonsens der inzwischen christianisierten Stämme heranzuführen und ihre Sprache schriftlich zu fixieren. Im Sommer 2009 erschien das Neue Testament in der neuen Übersetzung. Nun kann es verbreitet und in Gottesdienst und Unterricht gelesen werden. Die Übersetzung des Alten Testaments schreitet voran.

 

19. September 2010, 16. Sonntag nach Trinitatis

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

 

26. September 2010, 17. Sonntag nach Trinitatis

Zuwanderungs- und Integrationsarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland
Deutschland ist Zuwanderungsland. Damit ist die Frage der Integration in unsere Gesellschaft gestellt. Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene, oft Frauen, die ohne Sprachkenntnisse einreisen, bedürfen der Sprachförderung. Das Erlernen der deutschen Sprache ist unerlässlich für eine erfolgreiche Eingliederung.
Kirchliche wie diakonische Einrichtungen leisten bei der Sprachvermittlung, der Aus- und Fortbildung sowie der Hilfe bei der Arbeitssuche eine unverzichtbare Arbeit die aus Kollektenmitteln unterstützt wird.
Angesichts wachsender Fremdenfeindlichkeit in der Mitte unserer Gesellschaft sind öffent­liche Positionsbeschreibungen und Projekte nötig, um das gesellschaft­liche Klima für Zugewanderte zu verbes­sern. Die Internationale Woche gegen Rassismus im März und die Interkulturelle Woche im September sind Beispiele für öffentliche Aktionen im Bereich von  Kirche und Diakonie.

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3. Oktober 2010, 18. Sonntag nach Trinitatis - Erntedankfest

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland
Neben den großen bekannten Einrichtungen der Diakonie, die auf dem Hintergrund einer langen Geschichte eine bewährte Arbeit tun, gibt es vielerorts auch neue diakonische Initiativen. Meist entstehen sie als Idee in einem überschaubaren Kreis von Menschen. An ihrem Ort sehen sie eine konkrete Notlage, für die – warum auch immer – niemand zuständig zu sein scheint: Kinder, die auf der Straße herumhängen; alte Menschen, die in ihren Wohnungen einsam sind; zunehmend arme Menschen, die sich selbst das „tägliche Brot“ nicht mehr leisten können. Neben dem eigenen Engagement und der Unterstützung von Gemeinden braucht es oftmals eine Starthilfe, damit ein Projekt tatsächlich umgesetzt werden kann. Aus den Mitteln der Erntedankkollekte unterstützt das Diakonische Werk im Rheinland, oft in Zusammenarbeit mit den kreiskirchlichen Diakonischen Werken, solche neuen Initiativen und Projekte.

 

10. Oktober 2010, 19. Sonntag nach Trinitatis

Diakonische Einrichtungen
Seit weit über 100 Jahren helfen die diakonischen Einrichtungen im Bereich unserer Kirche Schwachen und Benachteiligten.

Theodor-Fliedner-Stiftung
Altenwohnanlage der Theodor-Fliedner-Stiftung in Duisburg-Großenbaum

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland an Demenz leiden, beläuft sich auf über eine Million. Jährlich kommen über 250.000 Neuerkrankungen dazu. Bis zum Jahr 2050 wird geschätzt, dass 2,3 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein werden. Demenz ist immer eine schwere, zum Tode führende Erkrankung.
Neben der Ausstattung von Räumlichkeiten für spezielle Hausgemeinschaften für Menschen mit einer Demenz und der besonderen Qualifizierung der Mitarbeitenden gilt unser Schwerpunkt der Schaffung eines Sinnesgartens. Hier können unsere Bewohnerinnen und Bewohner ihrem hohen Bewegungsdrang nachgehen. Sie können sich aber auch ausruhen und ihre Sinne anregen. Dazu sollen spezielle Elemente der Gartengestaltung wie Klangobjekte, Fühltafeln und besondere Duft- und Nutzpflanzen zur Anwendung kommen.

 

17. Oktober 2010, 20. Sonntag nach Trinitatis

Für einen von der Kreissynode zu bestimmenden Zweck:

Partnerkirchenkreis Muku/Afrika

 

24. Oktober 2010, 21. Sonntag nach Trinitatis

Polizeiseelsorge
In keinem anderen Beruf gehören Lebensgefahr und Tod so zum Alltag wie bei der Polizei. In kaum einem anderen Beruf haben Menschen immer wieder mit menschlichen Abgründen zu tun; in wenigen anderen Berufen werden so viele verschiedene Gefühle angesprochen, die im Einsatz selber oft nicht zur Geltung kommen dürfen. Da müssen Ekel, Angst, Wut und Trauer niedergedrückt werden, um handlungsfähig zu bleiben und angemessen zu reagieren.
Polizeipfarrerinnen und Polizeipfarrer haben ein offenes Ohr für Polizistinnen und Polizisten und schaffen Räume, um an Leib und Seele gesund zu bleiben.

Die Stiftung Polizeiseelsorge setzt sich dafür ein, dass die Polizeipräsidien der Kirche „Räume der Stille“ zur Verfügung stellen. Diese werden zu einem Ort der Spiritualität, Andacht, Ruhe und Besinnung. In diesen kirchlichen Räumen im staatlichen System werden von den Polizeipfarrerinnen und Polizeipfarrern regelmäßig Andachten, Gottesdienste und Gedenkstunden für die Polizei angeboten.

Um diese Räume in geeigneter Weise mit Altar, Bestuhlung, Kerzen, Bibeln sowie kirchlichen Symbolen und Kunstwerken ausstatten zu können, erbitten wir heute Ihre Kollekte.

 

Blaues Kreuz  - Unterstützung der Suchtprävention
Neben der Hilfe für suchtmittelabhängige Menschen und deren Familien wird als weitere Säule der ehrenamtlichen Arbeit die Suchtprävention zunehmend wichtig. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Blauen Kreuzes arbeiten dabei in Konfirmandengruppen oder im Religionsunterricht an Schulen mit.
Das Blaue Kreuz bietet ein umfangreiches Seminarangebot für Betroffene sowie Aus- und Fortbildungen für die ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Suchtkrankenhilfe. Neben Sach- und Fachinformationen zur Suchtkrankenhilfe geschieht hier die Auseinandersetzung mit der eigenen Sucht-Geschichte.
Selbsthilfegruppen des Blauen Kreuzes treffen sich an vielen Orten in Gemeindehäusern. Teilnehmer der Selbsthilfegruppen nehmen aktiv am Gemeindeleben teil, etwa bei der Mitgestaltung von Gottesdiensten oder durch die Mitarbeit bei Gemeindefesten, vor allem aber als Ansprechpartner für Menschen aus der Gemeinde, die eigene Sucht- oder Lebensprobleme bewältigen wollen.

 

31. Oktober 2010, Reformationsfest

Gustav-Adolf-Werk
Die noch junge Evangelisch-Lutherische Kirche in Peru braucht unsere Unterstützung zum Aufbau eines elektronischen Kommunikationsnetzes zwischen ihren kleinen Gemeinden, die über das ganze Land verstreut liegen. In dem Land, das dreimal so groß ist wie Deutschland, soll eine Verbindung zwischen den einzelnen Gemeinden aufgebaut werden. Es sollen Computer installiert werden, an denen dann Gemeindeglieder eine Schulung erfahren, damit sie untereinander kommunizieren, telefonieren und das Internet nutzen können.
Um Ausbildung geht es auch bei der Schulstipendienaktion der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien. Viele Schüler und Schülerinnen in Brasilien können nur mit finanzieller Hilfe eine Ausbildung machen. Damit sie diese auch an allgemein bildenden höheren Schulen fortsetzen können, werden jährlich Stipendien in Höhe von 500 bis 625 Euro durch das kirchliche brasilianische Erziehungsamt vergeben. Damit das auch weiterhin möglich ist, bittet die brasilianische Projektkommission um unsere finanzielle Mithilfe.

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7. November 2010, Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Wahlkollekte 12 (Indien)

Bibeln für den Vielvölkerstaat

In keinem anderen Land der Welt sprechen christliche Gemeinden so viele verschiedene Sprachen wie in Indien. Bibelübersetzungen für kleinere Sprachgruppen sind darum ein wichtiger Schwerpunkt in der Arbeit der indischen Bibelgesellschaft. Die nächste Aufgabe ist die Übersetzung und Verbreitung der Bibel in 56 weitere Sprachen. Auch mit Hörbüchern erreicht die biblische Botschaft viele Christinnen und Christen. Eine Frau erzählt: "Zuerst habe ich einfach meine Nachbarn eingeladen, mit mir zusammen die Kassetten zu hören. Viele waren sehr bewegt - und sie brachten neue Gäste mit. So wird unsere Gruppe immer größer. Wir suchen uns meist einen schattigen Platz unter einem Baum, singen zusammen und hören dann auf die Worte aus der Bibel!"

 

14. November 2010, Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste setzen sich tatkräftig für Versöhnung und Verständigung ein. Ein Jahr lang arbeiten sie mit in einem der vielen Projekte in insgesamt 13 Ländern und versuchen in dieser Zeit, Versöhnung praktisch zu leben. Sie betreuen sozial benachteiligte Menschen, Überlebende des Holocaust, Kranke, Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche in Ost- und Westeuropa, den USA und in Israel.

 

17. November 2010, Buß- und Bettag

            Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

 

21. November 2010, Letzter Sonntag des Kirchenjahres

Altenhilfe
Alte Menschen sind besonders auf Kontakte und auf soziale Netzwerke für ihren Alltag angewiesen. Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen können als Zentren für nachbarschaftliches Leben und als Lernorte dabei eine große Rolle spielen. Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende müssen für diese wichtige Arbeit gewonnen, begleitet und fortgebildet werden.
Die Kollekte soll dazu beitragen, dass in Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen durch Fortbildungen ehrenamtliche Vorsorge- und Unterstützungsleistungen entwickelt und umgesetzt werden.

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