Kollekten

Natürlich sollen Sie wissen, was mit Ihrem Geld passiert, das in unseren Gottesdiensten gesammelt wird.

In unseren Gottesdiensten werden immer zwei Kollekten gesammelt. Während des Gottesdienstes der "Klingelbeutel". Der Verwendungszweck wird von dem Presbyterium festgelegt.

Neben dem "Klingelbeutel" sammeln wir am Ende eines jeden Gottesdienstes die so genannte "Ausgangskollekte". Der Zweck dieser Kollekte wird von der Landeskirche festgelegt. An zwölf festgelegten Sonntagen kann aber das Presbyterium aus einer vorgegebenen Auswahlliste den Zweck selbst bestimmen (=Wahlkollekte). Außerdem kann das Presbyterium an zehn festgelegten Sonntagen im Jahr die Kollekte frei bestimmen (=freie Kollekte)

 

Klingelbeutel

In den folgenden Wochen sammeln wir im Klingelbeutel für Brot für die Welt.

Weitere Informationen zur 53. Aktion mit dem Motto "Land zum Leben - Grund zur Hoffnung" finden Sie unter: www.brot-fuer-die-welt.de

.

 

Ausgangskollekte

Dezember | Januar | Februar | März | April | Mai

Juni | Juli | August | September | Oktober | November


27. November 2011, 1. Sonntag im Advent

Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V.
Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V. ist ein Verband ehrenamtlich aktiver Christinnen mit einem intensiven sozialdiakonischen Engagement. So ist der Landesverband der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland beispielsweise selbst Träger von Einrichtungen der Altenhilfe und Müttergenesung.
Da es immer schwieriger wird, qualifiziertes Pflegepersonal zu finden, möchte die Weiterbildungseinrichtung der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland zukünftig regelmäßige Qualifizierungsmaßnahmen für angelernte Pflegehilfskräfte des eigenen Hauses und darüber hinaus anbieten. Dadurch sollen sie besser auf die vielfältigen Anforderungen im Pflegealltag vorbereitet und ein selbständiges Arbeiten ermöglicht werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.frauenhilfe-rheinland.de

 

4. Dezember 2011, 2. Sonntag im Advent

Wahlkollekte 1

Uruguay
Unterstützung der Jugendarbeit

Im Armenviertel Barrio Borro am Rand der Hauptstadt leben zahlreiche Migrantenfamilien aus anderen Landesteilen, die sich bemühen, als Arbeitslose, Tagelöhner und Gelegenheitsarbeiter ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Alkoholismus und Gewalt sind weit verbreitet.
Mit Hilfe von „Kirchen helfen Kirchen“ bietet eine christlich-diakonische Einrichtung Jugendlichen dieses Viertels eine 10-monatige Schulausbildung an. Für sie gilt es schulische Defizite aufzuholen und ihre kreativen und intellektuellen Fähigkeiten zu entwickeln. Gelingt dies, können sie später an eine staatliche Schule oder andere Bildungseinrichtung wechseln oder eine berufliche Ausbildung beginnen. Die Jugendlichen verbringen den ganzen Tag in der Einrichtung und erhalten täglich eine warme Mittagsspeise. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kirchen-helfen-kirchen.de

 

11. Dezember 2011, 3. Sonntag im Advent

Binnenschiffermission
Junge Binnenschiffer haben es nicht leicht. Groß sind die Entbehrungen, ungewiss die Zukunftsaussichten, wenn man sich für diesen Beruf entscheidet. Der evangelische Binnenschifferdienst in Duisburg begleitet junge Männer und Frauen auf ihrem Weg vom Elternhaus in das Berufsleben. Vom Religionsunterricht am Schifferberufskolleg über Freizeitangebote im Haus der Schiffergemeinde, Einkehrfahrten auf dem Kirchenboot „Johann Hinrich Wichern“ bis hin zur Seelsorge und der diakonischen Hilfe reicht das Angebot. Junge Menschen aus ganz Europa begegnen sich, lernen den evangelischen Glauben kennen − und finden nicht selten den Weg zurück nach Duisburg und zur Kirche, wenn sie später im Berufsleben stehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kirche-duisburg.de


Deutsche Seemannsmission Bremen
Die Deutsche Seemannsmission hat in ihrer Station in Alexandria/Ägypten gleich zwei drängende Probleme: Seit dem Anschlag auf die koptische Kirche in der Neujahrsnacht 2012 ist das Deutsche Seemannsheim ein Anlaufpunkt für viele Christen geworden, nicht nur für Seelsorge und Beratung, sondern ganz praktisch für das Verbinden von Wunden, Lebensmittel und Unterkunft sowie die Suche nach längerfristigen Behandlungsmöglichkeiten.
Zum anderen ist die Zahl der von Piraten-Angriffen betroffenen Seeleute extrem gestiegen. Sowohl nach der Fahrt durch den Suezkanal als auch vor der Einfahrt in den Kanal brauchen Seeleute psychologisch-seelsorgliche Beratung. Spezielle Anti-Trauma-Beratung ist notwendig.  Dazu wird Fortbildung gebraucht. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.seemannsmission.org

Seemannsmission Duisburg
Ein Anker im Sturm der Weltmeere
Rund 90 Prozent aller Güter im internationalen Warenverkehr werden mit dem Schiff transportiert. Dies führt dazu, dass Seeleute aus der ganzen Welt nach Deutschland kommen und deutsche Seeleute weltweit unterwegs sind. Strenge Sicherheitsvorkehrungen und kurze Lade- und Löschzeiten halten sie an Bord gefangen. Die oft monatelange Trennung von der Familie wird von vielen Seeleuten schmerzhaft erlebt. Hinzu kommt die gestiegene Gefahr von Piratenangriffen, die den Seeleuten zusetzt.
Die Mitarbeitenden der Seemannsmission sind weltweit aktiv und nicht selten der einzige Kontakt für die Seeleute nach außen. Sie bieten psychologische Beratung, Seelsorge oder einfach nur praktische Hilfe, z.B. beim Kontakt mit der fernen Familie. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kirche-duisburg.de

 

18. Dezember 2011, 4. Sonntag im Advent

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Stiftung des ev. Kirchenkreises Altenkirchen

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.stiftung.kirchenkreis-altenkirchen.de

 

24. Dezember 2011, Heiligabend

Brot für die Welt
Land zum Leben – Grund der Hoffnung
Fast die Hälfte aller Menschen lebt auf dem Land. Viele von ihnen sind nicht in der Lage, genügend Lebensmittel zu produzieren, um sich und die eigene Familie zu ernähren. Das hat verschiedene Ursachen: Großgrundbesitzer verfügen über riesige Ländereien, während Kleinbauern auf kleinen Parzellen wirtschaften. Industrieländer kaufen Ländereien in Entwicklungsländern, um dort Futtermittel für die eigene Fleischproduktion oder für Biokraftstoffe anzubauen. Eingeborene Völker verlieren das Land, auf dem sie leben, weil sie nie als Landbesitzer registriert wurden.

„Brot für die Welt“ setzt sich für eine gerechtere Landnutzung ein. „Brot für die Welt“ unterstützt Kleinbauern und Landlose und macht sich für die Landrechte von indigenen Völkern stark.

Wenn das Land gerechter verteilt und nachhaltiger genutzt wird, kann der weltweite Hunger überwunden werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Brot für die Welt und unter Diakonie-Rheinland

 

25. Dezember 2011, 1. Weihnachtstag

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Diakonische Katastrophenhilfe - Ostafrika

Schon unsere Diakonie-Haussammlung war für die Opfer der Hungersnot in Ostafrika bestimmt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

 

26. Dezember 2011, 2. Weihnachtstag

Aufgaben im Bereich der UEK (EKU)*
Die Kirchen im UEK-Kollektenverbund bilden eine Solidargemeinschaft. Auch unsere Landeskirche ist in diese Gemeinschaft eingebunden. Durch Kollektenmittel werden dringende Vorhaben von Kirchengemeinden mitfinanziert, die in ihre – weltliche − Umgebung ausstrahlen und deren missionarischen Auftrag fördern oder unterstützen. Dazu zählen die Restaurierungen von Orgeln in Dorfkirchen genauso wie die Errichtung eines Kindergartens, die Sanierung eines Kirchendaches oder der Umbau eines Pfarrhauses in ein Gemeindezentrum.

________________________________
*Union Evangelischer Kirchen in der EKD
(Zusammenschluss der EKU und Arnoldshainer Konferenz)
Die Kollektierung erfolgt weiterhin für die bisherigen Gliedkirchen der EKU.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.uek-online.de

 

31. Dezember 2011, Altjahrsabend

Vereinte Evangelische Mission
Kongo: Mangelernährte Kinder versorgen
Eine evangelische Mitgliedskirche der Vereinten Evangelischen Mission hat im Landesinneren des Kongo ein Versorgungszentrum errichtet, um Kinder vor den Folgen von Unterernährung zu schützen. Noch immer leidet die Bevölkerung unter den Nachwirkungen eines langen Krieges, dessen Opfer zu mehr als die Hälfte Kinder waren. Trotz schwierigster Bedingungen kümmern sich ein Arzt, eine Ernährungsfachkraft und freiwillige Helfer fürsorglich um die Kinder. Für die Erweiterung des Zentrums, gesunde Nahrungsmittel und lebensrettende Medizin wird Unterstützung von außen benötigt. Weitere Versorgungsstellen für Kinder sollen im Kongo entstehen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.vemission.org

Stiftung Deutsche Bibelgesellschaft
Durch die „Aktion Weltbibelhilfe“ fördert die Deutsche Bibelgesellschaft die Übersetzung und Verbreitung der Bibel in über 60 Projekten des Weltbundes der Bibelgesellschaften. Es fehlen immer noch Übersetzungen und preiswerte Bibelausgaben für den täglichen Gebrauch in Entwicklungsländern.
Aber auch in Deutschland hat die Deutsche Bibelgesellschaft wichtige Aufgaben. Denn die Vertrautheit mit den Texten der Bibel und mit der Botschaft des Evangeliums ist nicht mehr groß. Durch Kinderbibelausgaben, biblische Spiele, wissenschaftliche Ausgaben und Neu-Übersetzungen des einen vertrauten Textes soll die Botschaft der Bibel wieder in die Herzen der Menschen getragen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.weltbibelhilfe.de, www.bibelgesellschaft.de

nach oben

 

1. Januar 2012, 1. Sonntag nach Weihnachten

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Kirchliche Sozialstation Altenkirchen

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ahz-kirchsoz.de

 

8. Januar 2012, 1. Sonntag nach Epiphanias

Gesamtkirchliche Aufgaben der EKD
Den Glauben weitergeben
Ein grundlegender Auftrag der Kirche ist es, das Evangelium unter die Menschen zu bringen. Die Medien nehmen hier insbesondere eine Schlüsselfunktion ein, die es zu nutzen gilt. Neben den klassischen Medien spielt heute vor allem Film, Fernsehen und Internet eine große Rolle für die Weitergabe der uns anvertrauten Botschaft. Ein Schwerpunkt bildet hier die Einrichtung von Zielgruppenportalen im Internet.
Zugleich soll die Fortbildung von Ehrenamtlichen unterstützt werden. Das Engagement von Ehrenamtlichen ist ein großer Schatz in unseren Gemeinden. Viele Menschen bringen ihre Fähigkeiten und einen nicht unerheblichen Teil ihrer Zeit in das Leben der Gemeinden ein. So soll der Glaube in vielfältiger und kreativer Weise weitergegeben werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ekd.de

 

15. Januar 2012, 2. Sonntag nach Epiphanias

Wahlkollekte 2

Georgien
Pflege-Ausbildung für junge Frauen

In den meisten georgischen Krankenhäusern ist die pflegerische Versorgung unzureichend. Ursache dafür ist vor allem das niedrige Ausbildungsniveau der staatlichen Pflegeschulen. Für Menschen mit geringem Einkommen sind Krankenhausaufenthalte ohnehin meist unerschwinglich. Doch wenn Kranke zu Hause von Angehörigen betreut werden, entstehen aufgrund von  unsachgemäßer Pflege oft sogar bei harmloseren Krankheiten schlimme Komplikationen. Besonders schwierig ist die Lage von krebserkrankten und sterbenden Menschen. Hospizarbeit ist bisher weitgehend unbekannt.
Mit Unterstützung von „Kirchen helfen Kirchen“ bildet das Charity Center in Tbilisi junge Frauen in allgemeiner und palliativer Pflege aus. Neben dem theoretischen Unterricht arbeiten sie im eigenen Hospiz und in der ambulanten Pflege. Ein Pflegedienst wird momentan aufgebaut. Diese Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zu menschenwürdiger und professioneller Pflege für die Armen. Gleichzeitig ermöglicht es jungen Frauen eine qualifizierte Berufsausbildung. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kirchen-helfen-kirchen.de

 

22. Januar 2012, 3. Sonntag nach Epiphanias

Versöhnungs- und Menschenrechtsarbeit
Die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Diktatur sind bis heute in Europa spürbar. In der jüngeren Vergangenheit belastete der Krieg in Ex-Jugoslawien erneut das Verhältnis der Menschen und Völker in Europa untereinander: Kriegsverbrechen, Missachtung von Menschenrechten führten zu Traumatisierungen, unter denen unzählige Menschen noch heute leiden.

Im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland betreiben zahlreiche Kirchengemeinden, Kirchenkreise und diakonische Einrichtungen, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen mit hohem Engagement konkrete Versöhnungsarbeit, z.B. in Form von Begegnungsmaßnahmen zwischen Serben, Kroaten und Bosniern in Ex-Jugoslawien, Jugendaustausch mit Polen und Besuch der Gedenkstätten und Konzentrationslager, Hilfe für Zwangsarbeiter in der Ukraine und Seminare mit Frauen im Kosovo. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ekir.de


Kriegsgräberfürsorge

Unterstützung der Workcamps des Volksbundes im In- und Ausland
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt alljährlich ca. 60 Workcamps für Jugendliche in West- und Osteuropa durch. Außerdem bietet er in seinen Jugendbegegnungsstätten in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland abwechslungsreiche und interessante friedenspädagogische Programme und Projekte an.
Die Kriegsgräberstätte und die unmittelbar daneben liegende Jugendbegegnungsstätte in Ysselsteyn, Gemeinde Venray/Niederlande, liegt in der Betreuung des Volksbund-Landesverbandes NRW. Viele Gruppen, zumeist Schulklassen, aus unserem Land und aus vielen Teilen der Welt kommen jedes Jahr für einige Tage nach Ysselsteyn, um an den Gräbern Pflegearbeiten zu leisten und zugleich Geschichte vor Ort zu erfahren.
Die Bildungs- und Begegnungsstätte soll weiter ausgebaut werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.volksbund-nrw.de


amnesty international
Amnesty international setzt sich für den Schutz von Menschenrechtlern ein. In ihren Ländern setzen sich Menschenrechtler für Meinungs- oder Pressefreiheit ein, sie verteidigen die Rechte von Frauen oder prangern soziale Missstände an. Häufig werden Menschenrechtler verfolgt, bedroht, gefoltert oder im schlimmsten Fall sogar ermordet. Einer der bekanntesten war zuletzt zum Beispiel der Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo aus China. Weltweit setzt sich amnesty international auf vielfache Weise für Menschenrechtsverteidiger ein. Wichtig dabei ist für amnesty, ihnen Schutz vor Verfolgung, Folter und Misshandlung zu geben. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.amnesty.de

 

29. Januar 2012, Letzter Sonntag nach Epiphanias

Evangelisches Bibelwerk im Rheinland
Gespannt lauschen Kinder einer biblischen Geschichte. Mittags erzählen sie den Eltern davon, und die Erzieherin empfiehlt eine gute und altersgemäße Kinderbibel. Zu diesem Zweck möchte das Evangelische Bibelwerk allen evangelischen Tageseinrichtungen im Rheinland gute Kinderbibeln und eine Broschüre zu empfehlenswerten Kinderbibeln zur Verfügung stellen. Auch in Schulen, offenen Kirchen, Justizvollzugsanstalten, Krankenhäusern freuen sich Menschen über Bibeln. Und in der Bibelausstellung in Wuppertal, in Wanderausstellungen oder mit Hilfe der Bibelkoffer entdecken Menschen: die Bibel – „vielseitig wie das Leben“. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bibelwerkrheinland.de

 

5. Februar 2012, Septuagesimae

Kirchliche Werke und Verbände der Jugendarbeit
Jugendliche leben und erleben Kirche auf vielfältige Weise: in den Ortsgemeinden, Jugendkirchen, Jugendhäusern, Schulen und auch auf Freizeiten, Tagungen, Seminaren, Fortbildungen und internationalen Begegnungen.

Die Jugendverbände in der Ev. Jugend bieten mit ihren unterschiedlichen Angeboten vielen Kindern und Jugendlichen eine kirchliche Heimat und ergänzen so die Jugendangebote in Gemeinden und Kirchenkreisen.

Der CVJM-Westbund, die Ev. Schüler- und Schülerinnenarbeit im Rheinland (ESR), der Rheinisch-Westfälische Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC), der Verband der Christlichen Pfadfinder und Pfadfinderinnen (VCP), das Jugendwerk der Ev. Gesellschaft für Deutschland (EG) und das Christcamp in Krefeld tragen dazu bei, dass Jugendliche unterschiedlicher Prägung in der christlichen Jugendarbeit Ansprechpartnerinnen und -partner finden können.

In diesem Jahr sind zum Beispiel folgende Projekte geplant:

- Projekte zum Thema „Kinderarmut“
- Internationale Schülerkonferenz
- Jugendcamps und Schulungen für ehrenamtlich engagierte Jugendliche

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.afj-ekir.de

 

12. Februar 2012, Sexagesimae

Für einen von der Kreissynode zu bestimmenden Zweck

Partnerkirchenkreis Codlea in Rumänien

 

19. Februar 2012,

Bahnhofsmission
Mobilität ermöglichen
Die 80-jährige Annemarie würde gerne ihre Freundin besuchen. Aber die Fahrt mit der Bahn ist ihr alleine zu beschwerlich. Der Rollator ist zu schwer.
Der 20-jährige Patrick plant am Wochenende das Konzert seiner Lieblingsband im Nachbarort zu besuchen. Aber ohne Hilfe klappt das nicht. Seit seinem Motorradunfall sitzt er im Rollstuhl.
Für die 43-jährige Miriam ist es eine peinliche Situation. Eigentlich wollte sie in den Urlaub fahren, aber am Bahnhof wurde ihr die Handtasche gestohlen und in der Aufregung hat sie die PIN ihres Handys dreimal falsch eingegeben.

Drei Situationen, in denen kompetente, liebevolle, schnelle Hilfe und Begleitung notwendig ist. Eine Aufgabe, die die zehn Bahnhofsmissionen im Bereich der Rheinischen Kirche übernehmen. Sozialarbeiter und viele engagierte Ehrenamtliche bieten unter anderem Reisebegleitungen, Beratungen, geben seelsorgliche Impulse und helfen Menschen mit Handicap.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-rwl.de

 

Evangelischer Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung Rheinland e.V.
Eltern, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind, müssen möglichst früh Unterstützung erhalten, die ihnen eine realistische Chance bietet, ihre Elternrolle auszufüllen. Gelingt es den Eltern aber trotz der Unterstützung nicht, ihre Erziehungsfähigkeit herzustellen, müssen die Interessen der Erwachsenen zurücktreten und die Bedürfnisse des betroffenen Kindes in den Mittelpunkt gerückt werden. Kinder brauchen stabile Beziehungen, um eine sichere Bindung aufzubauen und sich positiv zu entwickeln.
Der Evangelische Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung e.V. vermittelt diesen Kindern aus dem In- und Ausland liebevolle Adoptiv- oder Pflegefamilien und begleitet und unterstützt diese Kinder und ihre „neuen“ Familien über lange Zeit im Integrations- und Entwicklungsprozess.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:  www.ekir.de/adoption

 

26. Februar 2012, Invocavit

Wahlkollekte 3

Rumänien
Hospizpflegedienst

Die Mehrheit alter Menschen in Rumänien kann sich ein Alters- und Pflegeheim nicht leisten. Die Angehörigen sind zumeist nicht in der Lage, die Mittel für medizinische und pflegerische Maßnahmen aufzubringen. Ein menschenwürdiges Sterben bleibt vielen verwehrt.
Aus diesem Grund hat die Reformierte Kirche in Klausenburg einen Hospizpflegedienst eingerichtet, in dem Fachkräfte und Ehrenamtliche gemeinsam tätig sind. Sterbende Menschen erhalten eine angemessene Pflege und schmerztherapeutische Maßnahmen. Sie werden psychologisch und seelsorgerlich begleitet, ohne noch aus der gewohnten Umgebung gerissen zu werden. Damit wird ihnen ein Abschied in Würde ermöglicht.
Wenngleich Rumänien EU-Mitglied ist, erstatten Staat und Krankenkasse nur einen Teil der Kosten. Damit weiterhin Menschen mit geringem Einkommen begleitet werden können, ist der Hospizpflegedienst auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kirchen-helfen-kirchen.de

nach oben

 

4. März 2012, Reminiscere

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Kirchliche Sozialstation Altenkirchen

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ahz-kirchsoz.de

 

11. März 2012, Oculi

Gustav-Adolf-Werk
Das Gustav-Adolf-Werk ist das älteste evangelische Hilfswerk der EKD. Es unterstützt evangelische Minderheitskirchen in Europa, Zentralasien und Südamerika.
Eines der 150 Projekte, die gefördert werden, ist das der Reformierten Kirchengemeinde in Tyssobyken, Ukraine.
Die wirtschaftliche und soziale Lage ist seit der politischen Wende katastrophal, fast 90 Prozent der Bevölkerung sind arbeitslos. Diesen Menschen möchte die Ev. Kirchengemeinde Tyssobyken Halt und Hoffnung und einen Versammlungsort geben.
Doch das alte Pfarrhaus der Gemeinde wurde 1991 enteignet, eine Rückgabe wird es nicht geben.
Deshalb wird für den Ausbau eines Pfarr- und Gemeindehauses gesammelt. Es soll Anlaufstelle für evangelische Christen aus Tyssobyken und 32 weitere Gemeinden sein. Ein Ort für Gottesdienste, Kinder- und Jugendgruppen und für Gemeinschaft. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gaw-rheinland.de

 

18. März 2012, Laetare

Wahlkollekte 4

Niger
Vorsorge gegen Hunger

Im Niger sind Dürreperioden häufig. 70 Prozent des Landes ist Wüste. Die Menschen leben in ständiger Sorge, dass der Regen nicht ausreicht, um genügend Getreide und Gemüse zu ernten. Die Nomaden bangen um ihre Tiere. Wenn der Regen ausfällt, droht Hunger.
Gemeinsam mit der nigrischen Organisation APOR hilft EIRENE den Menschen vorzusorgen. Baumpflanzungen auf den Feldern liefern notwendiges Brennholz, die Früchte der Bäume ergänzen die Nahrung und der Boden ist gegen Wind- und Wassererosion geschützt. Diese Aufforstung drängt die Wüste zurück. Gleichzeitig soll die Eigeninitiative der Dorfgemeinschaften gestärkt werden. Ein Selbsthilfefonds finanziert dringend notwendige Baumaßnahmen wie Brunnen und Schulen. Genossenschaftlich organisierte Getreidebanken helfen den Menschen Ernteausfälle zu überbrücken. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.eirene.org


25. März 2012, Judika

Hilfe für Gefährdete
Neue Chancen für Gefährdete
30.000 Männer, Frauen und Jugendliche leben in unserem Land auf der Straße; 70.000 sind in Gefängnissen inhaftiert. Dazu kommen weitere hunderttausend Menschen in ungesicherten Lebens- und Wohnverhältnissen. Sie alle brauchen Halt, Hoffnung und Unterstützung, denn ihr Leben ist von Ausgrenzung und Ablehnung geprägt. Welche Gründe und Ursachen es hat, dass sie so leben müssen, wird oft ausgeblendet. Stattdessen steht die Schuld, die einige auf sich geladen haben, im Vordergrund und führt zu gesellschaftlicher Missachtung.
Die Diakonie im Rheinland hilft diesen Menschen mit ihren Diensten und Einrichtungen bei der Rückkehr in ein geregeltes Leben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-rwl.de

 

Arbeit in Justizvollzugsanstalten
Das Wichtigste zuerst: In den Justizvollzugsanstalten sind Menschen untergebracht, die mit derselben Würde von Gott beschenkt wurden wie wir alle.
Wenn die Zellentüre sich schließt, sehen sich viele inhaftierte Menschen intensiv mit der Angst um ihre Zukunft konfrontiert. Wie lässt sich leben mit der eigenen Schuld? Halten bisherige Beziehungen? Was wird aus der Familie? Hat das alles überhaupt noch Sinn?
In dieser Lage suchen sie häufig das Gespräch mit einem Seelsorger. Diese nehmen in schwierigen Situationen Kontakt mit Angehörigen auf und geben Hilfestellung. Kirchliche Seelsorger schulen und begleiten darüber hinaus Ehrenamtliche bei der Betreuung inhaftierter Menschen.

nach oben

 

1. April 2012, Laetare

Diakonische Jugendhilfe

Innere Mission und Hilfswerk, Traben Trarbach
Konzept: Schülerfirma
Die Martin-Luther-King-Schule Traben-Trarbach arbeitet mit jungen Menschen zwischen sechs und 18 Jahren, die aufgrund ihres Verhaltens in der öffentlichen Schule nicht mehr angemessen gefördert werden können. Diese jungen Menschen sollen das Erlernen von Fertigkeiten wieder als ihr eigenes Ziel begreifen. Mit nachhaltiger Unterstützung sollen sie in öffentliche Schulen zurückgeführt werden oder beim Wechsel aus der Schule in Betrieb und Beruf Begleitung erhalten.
Die Schule hat dazu verschiedene Lern- und Erfahrungsorte eingerichtet: Jede Klasse hat eine eigene Küche, in der täglich Schülerinnen und Schüler das Mittagessen vorbereiten. Andere Orte sind die Herde des Schulschäfers, die Werkstatt des Schulschreiners, der Betrieb des Schulimkers usw.
Die Schülerinnen und Schüler haben außerdem begonnen, unter Anleitung eines Bäckermeisters Brot zu backen. Es zeigt sich, dass sie die Aufgabe, Dinge des Alltags herzustellen und weiterzugeben, sehr motiviert. Dazu soll das alte Backhaus renoviert und für den Vertrieb der selbst hergestellten Waren ausgebaut werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.e-schule-mlk.de


5. April 2012, Gründonnerstag

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Kirchliche Sozialstation Altenkirchen

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ahz-kirchsoz.de

 


6. April 2012, Karfreitag

Diakonische Einrichtungen

Seit weit über 100 Jahren helfen die diakonischen Einrichtungen im Bereich unserer Kirche Schwachen und Benachteiligten.

Kaiserswerther Diakonie
Gut Rosendahl – intensivpädagogisch-therapeutische Einrichtung für emotional instabile Jugendliche
Das stationäre Jugendhilfeangebot von Gut Rosendahl ist eine besondere Hilfemaßnahme für Mädchen und Jungen, die nachhaltig in ihrer Entwicklung gefährdet sind und Anzeichen von Verwahrlosung und/oder Rückzug aufwiesen. Unlängst konnte die Kaiserswerther Diakonie den Gutshof, der in einer reizarmen Umgebung liegt, erwerben und baut diesen derzeit auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt um. In der Einrichtung in Rosendahl werden sie in verschiedenen Lebensbereichen intensiv gefördert.
Am Vormittag bekommen die Jugendlichen Arbeitscoaching und Schulunterricht. Am Nachmittag finden täglich Sport- und Freizeitangebote statt. Die Jugendlichen können sich körperlich austoben, erlernen Fairness und Ausdauer. Darüber hinaus finden sie heraus, was ihnen Spaß macht und Entspannung bringt, was für eine ausgewogene Lebensführung sehr wichtig ist.
Dazu sollen Sportgeräte, wie beispielsweise Fußballtor und Fußbälle, Boxsack und Boxhandschuhe, Fahrräder, Badmintonset, Tischtennisplatte und Zubehör, Gymnastikmatten und Hanteln angeschafft werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kaiserswerther-diakonie.de

 

8. April 2012, Ostern

Brot für die Welt
Land zum Leben – Grund zur Hoffnung
Ein eigenes Stückchen Land ist für viele Menschen in den Ländern des Südens ein unerreichbares Gut. Während Großgrundbesitzer vielerorts riesige Ländereien ihr Eigen nennen, haben die Kleinbauern oft nur winzige Felder, die nicht genügend hergeben, um alle Familienmitglieder satt zu machen. Gleichzeitig werden immer mehr Menschen von ihrem Land vertrieben, um Platz zu schaffen für Sojabohnen oder Ölpalmen, aus denen Tierfutter und Biokraftstoffe gemacht werden.
Aber nur wer über ausreichend fruchtbares Land verfügt, kann die eigene Familie ernähren und braucht keinen Hunger zu fürchten. Darum setzt sich „Brot für die Welt“ für die Landlosen und Vertriebenen ein und unterstützt Kleinbauern bei der nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Felder.
Nur wenn das Land gerechter verteilt und nachhaltiger genutzt wird, kann der weltweite Hunger überwunden werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.brot-fuer-die-welt.de

<Bitte beachten Sie den gesonderten Brief von Präses Schneider mit den Hinweisen auf das aktuelle Aktionsjahr 2012>

 

9. April 2012, Ostermontag

Aufgaben im Bereich der UEK (EKU)*
Die Kirchen im UEK-Kollektenverbund bilden eine Solidargemeinschaft. Auch unsere Landeskirche ist in diese Gemeinschaft eingebunden. Durch Kollektenmittel werden dringende Vorhaben von Kirchengemeinden mitfinanziert, die in ihre – weltliche − Umgebung ausstrahlen und deren missionarischen Auftrag fördern oder unterstützen. Dazu zählen die Restaurierungen von Orgeln in Dorfkirchen genauso wie die Errichtung eines Kindergartens, die Sanierung eines Kirchendaches oder der Umbau eines Pfarrhauses in ein Gemeindezentrum. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.uek-online.de
________________________________
*Union Evangelischer Kirchen in der EKD
(Zusammenschluss der EKU und Arnoldshainer Konferenz)
Die Kollektierung erfolgt weiterhin für die bisherigen Gliedkirchen der EKU.

 

15. April 2012, Quasimodogeniti

Wahlkollekte 5

Ukraine
Ein Heim für Kinder mit Behinderungen

Kinder mit Behinderungen leben in der Karpato Ukraine oft unter menschenunwürdigen Bedingungen. Vom allgemeinen gesellschaftlichen Leben sind sie weitgehend ausgeschlossen. Viele von ihnen erhalten weder individuelle Förderungen noch eine spezifische Betreuung.
Die Reformierte Kirche in Transkarpatien kümmert sich um diese benachteiligten Kinder. Ein gut geführtes Mädchenheim besteht bereits. Derzeit saniert die Kirche ein Haus, das zur Unterbringung und fachgerechten Betreuung behinderter Jungen genutzt werden soll.
Die örtliche Kirchengemeinde unterstützt das Projekt nach Kräften, doch die eigenen finanziellen Mittel reichen nicht aus, um die neue Heimstätte für behinderte Jungen fertig zu stellen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kirchen-helfen-kirchen.de

 

22. April 2012, Misericordias Domini

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Hospiz Verein Altenkirchen e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.drk-kh-altenkirchen.de.

 

29. April, Jubilate

Bildungsarbeit in kirchlichen Schulen
Seit der Reformationszeit gehören evangelische Schulen zum „Markenzeichen“ des Protestantismus. In Trägerschaft der Evangelischen Kirche im Rheinland befinden sich sieben Gymnasien, zwei Realschulen und eine Schule für Circuskinder. Unsere Schulen genießen hohe Wertschätzung. Als besondere Gemeindeform leisten die kirchlichen Schulen einen wichtigen Beitrag, missionarisch Volkskirche zu sein.
Um das evangelische Profil weiter zu schärfen, soll mit Hilfe der Kollekte die Schulseelsorge ausgebaut werden. Es geht für die Schülerinnen und Schüler um mehr als die Verarbeitung von Informationen, von abrufbarem Wissen. Es geht um Vertrauen ins Dasein, um Klärung der zentralen Fragen nach Gott und dem eigenen Leben, um Einübung von Verantwortung. Gut, wenn dieser Lern- und Entdeckungsprozess durch Schulseelsorge begleitet wird. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ekir.de

Förderung der Studierendengemeinden
Studierendengemeinden gestalten ein lebendiges kirchliches Leben an den Universitäten und Hochschulen. Sie organisieren Gottesdienste, Seelsorge und kirchliche Bildungsarbeit und führen den Dialog zwischen Kirche und Wissenschaft.
Die Mitarbeitenden beraten Studierende, bereichern die Kultur an der  Hochschule und schaffen vielfältige und kirchliche Lebensräume an den Universitäten.
Auf diese Weise begegnen die Studierendengemeinden wirksam einer schleichenden Entfremdung zahlreicher Hochschulangehöriger von ihrer Kirche. Indem sie an den Hochschulen die Frage nach Gott stellen,  führen sie Studierende an die Tradition und die theologischen Inhalte der Kirche heran. Gleichzeitig bieten sie den Studierenden eine kirchliche Heimat auf Zeit und wirken der Vereinsamung entgegen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:  www.ekir.de/esg

nach oben

 

6. Mai 2012, Kantate

Förderung der Kirchenmusik
„Singet und spielet dem HERRN in eurem Herzen“
Dieser biblischen Aufforderung folgen in der Evangelischen Kirche im Rheinland wöchentlich zehntausende von Musikbegeisterten, um die frohe Botschaft des Evangeliums in hunderten von Kirchenchören und Kantoreien, Kinderchören und in einer wachsenden Zahl von Gospelchören musizierend weiter zu tragen. Ebenso dazu gehören Posaunenchöre und  Instrumentalkreise, in denen Menschen aller Altersstufen das Gotteslob zum Klingen bringen.
Die heutige Kollekte dient der Förderung der umfangreichen kirchenmusikalischen Angebote für die Gemeinden, insbesondere durch Singwochen für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren, Chorarbeitstage, Schulungen der Bläserinnen und Bläsern sowie die Ausbildung nebenamtlicher Chorleiterinnen und Chorleiter. Besondere Bedeutung hat die Förderung der musikalischen Arbeit mit Kindern und der Erweiterung von Fortbildungsangeboten im Bereich der Popularmusik.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ekir.de/kirchenmusik

 

13. Mai 2012, - Rogate

Vereinte Evangelische Mission
Kinder und Jugendliche vor Ausbeutung schützen
Afrika und Asien: Hilfe für Straßenkinder

Die traurigen Lebensumstände allein gelassener Kinder in den afrikanischen und asiatischen Metropolen unterscheiden sich kaum. Jungen und Mädchen kämpfen auf den Straßen und Müllhalden um ihr nacktes Überleben. Sie haben kein Zuhause. Niemand gibt ihnen zu essen oder versorgt sie, wenn sie krank sind. Viele können weder schreiben noch lesen. So gut sie können sorgen die örtlichen Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission für Tausende dieser Kinder, zum Beispiel in Jakarta, Dar es Salaam, Kinshasa, Colombo und Manila. Schulbesuche und praktische handwerkliche Ausbildung verhelfen den Kindern und Jugendlichen zu einer beruflichen Perspektive. Doch die Mittel sind knapp. Unterstützung von außen wird dringend benötigt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.vemission.org

nach oben

 

17. Mai 2012, Christi Himmelfahrt

Menschen mit Behinderungen
Unterstützung für Familien mit behinderten Angehörigen
Für viele Familien ist es ein großer Einschnitt: Ein Kind oder ein Angehöriger wird behindert. Plötzlich ändern sich die Lebensumstände und die Lebensplanung von allen Beteiligten. Den Menschen mit Behinderung droht Ausgrenzung und Isolation, oft brechen bestehende Beziehungen ab. Sie müssen sich häufig einschränken und auf Selbstverständliches verzichten. Hinzu kommt, dass sie und ihre Familien um jede Hilfe kämpfen müssen und dies, wo sie ihre Energie lieber für die behinderten Angehörigen einsetzen möchten.
Einrichtungen von Kirche und Diakonie bieten diesen Familien Unterstützung. Sie helfen dabei, dass Menschen mit Behinderung aus ihrer Isolation herausgeholt werden, dass sie ein selbstverständlicher und gleichberechtigter Teil der Gemeinde werden. Das geschieht durch Wohnmöglichkeiten, Freizeitangebote, Beratungsstellen und offene Angebote mitten in Wohngebieten, wo sich behinderte und nicht behinderte Menschen begegnen können. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-rwl.de

Psychosoziales Zentrum Düsseldorf
Trauer braucht einen Ort
Opfer und Überlebende von Folter, Krieg und Gewalt brauchen Sicherheit und Verständnis für das, was sie quält. Sie brauchen Beistand von Menschen, die ihnen helfen, wieder Mut zum Leben zu fassen.
Im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf hat beides seinen Platz: der Blick nach vorne auf den Beginn eines neuen Lebens nach der Flucht. Und der Blick zurück auf das, was man verloren hat, aber nicht vergessen will.
Für die Trauer, die Flüchtlinge mit sich tragen − und auch andere Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten − hat das Psychosoziale Zentrum einen Trauerort geschaffen: einen Ort für Menschen aller Länder, Kulturen und Religionen, an dem sie trauern und Trost finden können. Damit Freude wieder einen Platz im Leben finden kann, braucht die Trauer einen Ort. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.trauerort-duesseldorf.de

 

20. Mai 2012, Exaudi

Innovative Kollekte
Wie können wir missionarisch Volkskirche sein? Sieben innovative Projekte geben Antworten darauf. Menschen mit einer Nacht der Kirchenmusik erreichen, Familien mit Neugeborenen mit einer Büchertasche besuchen, Andachten am Arbeitsplatz halten, Aktionswochen um die Kirche herum gestalten, eine Kirche zur Familienkirche umrüsten, der Jugend ein Dachgeschoss ausbauen für missionarische Jugendarbeit, Kinder von Gefangenen kindgemäß betreuen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Visionen der Projekte leuchten, und Sie sorgen dafür, dass es keine Strohfeuer sind, sondern Menschen erreicht werden, die bisher im kirchlichen Leben noch nicht vorkamen.

„Nacht der Kirchenmusik“
Kirchenkreise Saar-West und Saar-Ost

„Gehet hin ... und singt“
Evangelische Hoffnungskirche Leverkusen

„Ein Zuhause für die Jugend“
Youcom Jugendgemeinde Cochem

„ Andacht am Arbeitsplatz“
„Öffentlich und persönlich für den Glauben werben“
Evangelische Kirchengemeinde Wichert

„Begleitung von Angehörigen Inhaftierter und deren Kinder“
Evangelische Bergische Gefängnis Gemeinde

Gottesdienstprojekt: „Kirner Familienkirche“
Evangelische Kirchengemeinde Kirn

„Willkommen in Gottes Welt“
Büchereifachstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland

 

27. Mai 2012, Pfingsten

Aktion „Hoffnung für Osteuropa“
Partnerschaften zwischen Initiativen in der Rheinischen Kirche und Partnern in Osteuropa haben eine lange Tradition. Die Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ will diese lebendigen Partnerschaften fördern und unterstützen.
In diesem Jahr sollen insbesondere Projekte der Behinderten- und Altenhilfe unterstützt werden. Beispielhaft hierfür sind: das Altenheim der Reformierten Kirchengemeinde in Cluj (Rumänien), die ambulante Altenhilfe im Distrikt Oradea (Rumänien), die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Pskow (Russland), das juristische Beratungszentrum der Behinderten Initiative Apparel in Tambow (Russland) und die Behinderteneinrichtung in Ustron (Polen). Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-rwl.de/hfo

 

28. Mai 2012, Pfingstmontag

Ökumenische Aufgaben und Auslandsarbeit der EKD
Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen 2013 in Busan / Südkorea
Gemeinschaft erfordert Begegnung. Dies gilt auch für die weltweite Gemeinschaft der Kirchen. Kirchen aus verschiedenen Teilen der Welt und aus unterschiedlichen Traditionen können ihre Verbundenheit erleben, ihre Gemeinsamkeiten stärken und Unterschiede geschwisterlich gestalten.
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) bietet Raum für eine solche Begegnung. In ihm sind rund 350 Kirchen protestantischer, anglikanischer und orthodoxer Prägung aus aller Welt zusammengeschlossen. 2013 findet im südkoreanischen Busan die nächste Vollversammlung des ÖRK statt. Es wird um ein gemeinsames Zeugnis für einen "gerechten Frieden" gehen. Mit der Kollekte will die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Vorbereitung und Durchführung dieser wichtigen Vollversammlung unterstützen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ekd.de/ausland_oekumene

nach oben

 

3. Juni 2012, Trinitatis

Wahlkollekte 6

Guatemala
Mutter und Kind sollen leben

Es gibt viele Schwangerschaften im Hochland von Guatemala, doch zehn von 1.000 Kindern und viele Mütter sterben bei der Geburt. Die Ärzte sind weit weg und nicht zu bezahlen. Den traditionellen Geburtshelferinnen fehlen die notwendigen medizinischen Kenntnisse. Deshalb unterstützt „Brot für die Welt“ dort die „Vereinigung für Gesundheitsdienste“.

Die Vereinigung bildet die Geburtshelferinnen fort. Sie lernen, wie wichtig sterile Instrumente sind und wie sie mit Komplikationen umgehen müssen. Sie werden mit Medikamenten und Naturheilmitteln vertraut gemacht, mit denen Krankheiten wie Grippe und Durchfall geheilt werden können. Krankheiten, die gefährlich sind für die Säuglinge. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www. diakonie-rwl.de/bfdw


10. Juni 2012, 1. Sonntag nach Trinitatis

Kirchliche Kinder- und Jugendarbeit
Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Kirche, sondern auch lebendiger Teil ihrer Gegenwart. Das kann man in vielen Gemeinden erleben, in denen die Kinder- und Jugendarbeit zu einer bunten Vielfalt der Generationen beiträgt. Gleichzeitig ist die kirchliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen für viele prägend für das ganze Leben und für ihren Glauben.
Mit den Mitteln aus dieser Kollekte unterstützt die Evangelische Jugend im Rheinland:

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.jugend.ekir.de

 

17. Juni 2012, 2. Sonntag nach Trinitatis

Für einen von der Kreissynode zu bestimmenden diakonischen Zweck.

Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen

 

24. Juni 2012, 3. Sonntag nach Trinitatis

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Bedürftigenhilfe Birnbach

Hier werden für bedürftige Menschen Nahrungsmittel abgegeben. Inzwischen ist auch eine Kleiderkammer hinzugekommen. Die ehrenamtlich Arbeit soll weiter unterstützt werden und die entstehenden Fahrtkosten und Raummiete aufgebracht werden.

nach oben

 

1. Juli 2012, 4. Sonntag nach Trinitatis

Diakonische Aufgaben der EKD
Beratung und Hilfen für Familien
Viele Familien in Deutschland sind im Alltag hohen Belastungen ausgesetzt: Die einen sind von Arbeitslosigkeit betroffen, bei den anderen reicht das Familieneinkommen nicht. Die einen Familien versuchen einen Spagat zwischen Kinderbetreuung, Job und Haushalt, die anderen sehen sich nur am Wochenende, weil der Arbeitsplatz des Vaters weit weg ist. Eltern sind oft einer Zerreißprobe ausgesetzt zwischen den eigenen Idealen und dem schwierigen Alltag. Leidtragende sind in jedem Fall die Kinder.
Diakonie und Kirche sind mehr denn je gefragt, Erwachsene wie Kinder dabei zu unterstützen, ihren Alltag zu bewältigen und einen Ausweg aus schwierigen Lebensumständen zu finden. Kirche und Diakonie leisten mit ihren Angeboten in 600 Beratungsstellen umfassende Hilfe, für Leib und Seele. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie.de


8. Juli 2012, 5. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 7

Vietnam
Frauen sind keine Ware

In der Hoffnung der Armut zu entfliehen, vertrauen viele junge Frauen im Süden Vietnams ihr Schicksal geldgierigen Menschenhändlern an. Die verhökern sie als Prostituierte oder gefügige Ehefrauen ins Ausland. Die Frauenunion von Soc Trang hilft mit Unterstützung von „Brot für die Welt“ Betroffenen und betreibt Aufklärung.
Ein Ziel der Organisation ist es, den Frauenhandel schon im Vorfeld zu verhindern. Daher werden unter anderem Einkommen schaffende Maßnahmen für Schulabbrecherinnen finanziert. Diese lernen, Körbe zu flechten und falsche Wimpern für die Kosmetikindustrie herzustellen. Oder es werden Kleinkredite an Frauen vergeben, so dass diese einen Marktstand oder ein Cafe eröffnen können. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kirchen-helfen-kirchen.de


15. Juli 2012, 6. Sonntag nach Trinitatis

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Theodor-Fliedner-Heim, Altenkirchen

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ev-altenhilfe-ak.de

 

22. Juli 2012, 7. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 8

Namibia
HIV und Aids: Eine Kirche im südlichen Afrika gibt nicht auf

Die Evangelische Lutherische Kirche in der Republik Namibia hat der Verbreitung von HIV und Aids den Kampf angesagt. Was vor Jahren mit einer Handvoll ehrenamtlicher Mitarbeiter begann, hat sich zu einem Netzwerk mehrerer Hundert Helferinnen und Helfern entwickelt. Erkrankte Menschen werden fürsorglich betreut. Ebenso Kinder, die durch Aids ihre Eltern verloren haben. Mit Hilfe der Vereinten Evangelischen Mission werden regelmäßig Fachkräfte für die häusliche Pflege und die Betreuung von Waisenkindern geschult und Aufklärungskurse durchgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.vemission.org

 

29. Juli 2012, 8. Sonntag nach Trinitatis

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Seniorenarbeit in der Kirchengemeinde Birnbach

nach oben

 

5. August 2012, 9. Sonntag nach Trinitatis

Diakonische Jugendhilfe
Junge Eltern brauchen Hilfe
Junge Mütter und Väter sind oft überfordert mit ihrer neuen Rolle als Eltern. Der Umgang mit dem Baby will gelernt sein. Die neue Rolle als Vater und Mutter muss angenommen werden, die gewachsene Verantwortung ernst genommen werden. Gerade in der ersten Phase brauchen deshalb viele junge Familien Unterstützung und Hilfen.
Bei Diakonie und evangelischer Kirche finden junge Familien eine breite Palette an Angeboten: Beratung auf der Geburtsstation, Müttercafes für besonders junge Eltern, Hilfen bei schweren Erziehungsproblemen, Begleitung für Teenager, die Eltern werden. Diese Unterstützung hilft Familien, ihren Babys und Kleinkindern die richtige Förderung und Geborgenheit zu geben, die für die Entwicklung so entscheidend sind. Besonders im Blick haben Diakonie und Kirche dabei sehr junge Mütter, weil sie häufig ganz auf sich allein gestellt sind. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-rwl.de

 

12. August 2012, 10. Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag)

Gemeinsame Verantwortung von Christen und Juden
Der heutige Sonntag ist dem Verhältnis von Kirche und Israel gewidmet. Es geht um unsere Verbundenheit mit dem jüdischen Volk sowie um die gemeinsame Verantwortung von Christen und Juden in dieser Welt. Mit der heutigen Kollekte werden daher zum einen Aktivitäten zur Förderung des christlich-jüdischen Dialoges in der Evangelischen Kirche im Rheinland unterstützt. Zum anderen werden Initiativen in Palästina und Israel gefördert, die auf ein friedliches Miteinander in der Region hinarbeiten.

Ein gutes Beispiel ist die Unterstützung der Bildungsarbeit in Nes Ammim, einer christlichen Siedlung im Norden Israels, die sich dem christlich-jüdischen Dialog und der Begegnung zwischen jüdischen und arabischen Israelis widmet. Darüber hinaus werden auch das Leo-Baeck Erziehungszentrum in Haifa, das Friedensdorf Neve Shalom und die Freiwilligenarbeit von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Israel unterstützt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ekir.de


19. August 2012, 11. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 9

Kongo
Zukunftschancen für Schulkinder

Kinder und Jugendliche im Kongo dürfen den Anschluss nicht verlieren. Während weltweit der Einsatz von Computern in Schulen selbstverständlich ist, steht den Schulen in der Äquator-Region oft nicht einmal Kreide für Wandtafeln zur Verfügung. In den ländlichen Gebieten des vom Krieg gezeichneten Landes werden dringend Lehrbücher und Schulmaterialien benötigt. Mit Hilfe der Vereinten Evangelischen Mission sollen Schulen und Ausbildungsstätten erneuert und Computer, Drucker und Unterrichtsmaterialien angeschafft werden. Wo ein fester Stromanschluss noch fehlt, sorgt zukünftig einfache Solar-Technik oder ein kleiner Generator für die Versorgung. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.vemission.org


26. August 2012, 12. Sonntag nach Trinitatis

Aufgaben im Bereich der UEK (EKU)*
Die Kirchen im UEK-Kollektenverbund bilden eine Solidargemeinschaft. Auch unsere Landeskirche ist in diese Gemeinschaft eingebunden. Durch Kollektenmittel werden dringende Vorhaben von Kirchengemeinden mitfinanziert, die in ihre – weltliche − Umgebung ausstrahlen und deren missionarischen Auftrag fördern oder unterstützen. Dazu zählen die Restaurierungen von Orgeln in Dorfkirchen genauso wie die Errichtung eines Kindergartens, die Sanierung eines Kirchendaches oder der Umbau eines Pfarrhauses in ein Gemeindezentrum. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.uek-online.de
________________________________
*Union Evangelischer Kirchen in der EKD
(Zusammenschluss der EKU und Arnoldshainer Konferenz)
Die Kollektierung erfolgt weiterhin für die bisherigen Gliedkirchen der EKU.

nach oben

 

2. September 2012, 13. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 10

Ruanda
Ein Zuhause für Kinder schaffen

Sie sind traurig, hungrig, allein gelassen: die Straßenkinder von Kigali. Einige Tausend Kinder und Jugendliche leben ohne Familie auf den Straßen und Müllkippen der ruandischen Hauptstadt. Sie existieren von dem, was andere wegwerfen. Ihre Eltern sind gestorben oder zu arm, um sie durchzubringen. Mitarbeiter der Presbyterianischen Kirche in Ruanda betreiben mit Hilfe der Vereinten Evangelischen Mission ein Betreuungs-Zentrum. Hier wird den Kindern geholfen. Sie gehen zur Schule und erlernen ein Handwerk. Wann immer möglich, werden sie in Pflegefamilien vermittelt. Die Kapazitäten des Zentrums sind völlig ausgeschöpft. Mit Unterstützung aus Deutschland könnte das Gebäude erweitert werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.vemission.org


9. September 2012, 14. Sonntag nach Trinitatis
(„Mirjam-Sonntag“)

Hilfe für Frauen in Not
Frauenhäuser – Geschütze Rückzugsräume für Frauen
Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, brauchen Unterstützung und geschützte Zufluchtsorte. In den Frauenhäusern von Kirche und Diakonie können sie zur Ruhe kommen und ihre traumatischen Erlebnisse aufarbeiten. Hier bekommen sie auch Hilfe, um für sich und ihre Kinder eine neue Perspektive zu erarbeiten. In den Focus der Betreuung rücken dabei immer mehr die betroffenen Kinder. Sie benötigen eine intensivere pädagogische und therapeutische Begleitung, um ihre Erlebnisse zu verarbeiten.

Die Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen von Kirche und Diakonie bieten nicht nur Betreuung und Begleitung. Zu ihren Aufgaben gehört es auch über die Situation von betroffenen Frauen zu informieren und präventiv gegen häusliche Gewalt vorzugehen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-rwl.de

 

16. September 2012, 15. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 11

Bulgarien
Blindenbibeln

Das Neue Testament in Braille-Schrift umfasst zehn Bände. Nun druckt und verbreitet die Bulgarische Bibelgesellschaft auch Schriften aus dem Alten Testament in Blindenschrift in enger Zusammenarbeit mit dem „Gnade-Zentrum“ in Plovdiv. Audio-CDs helfen vielfach in Armut lebenden Sehbehinderten und Blinden, die biblischen Geschichten und Texte zu hören. Viele Menschen hoffen, dass bald die vollständige Bibel in Braille-Schrift und als Hör-CDs verfügbar ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bibelwerkrheinland.de

 


23. September 2012, 16. Sonntag nach Trinitatis

Für einen von der Kreissynode zu bestimmenden Zweck.

Aidshilfe im Partnerkirchenkreis Muku (Afrika)

 

30. September 2012, 17. Sonntag nach Trinitatis  

Zuwanderungs- und Integrationsarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland
Kirchliche wie diakonische Einrichtungen leisten bei der Integration von neu ankommenden und schon länger in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten sowie von Spätaussiedlern seit Jahren hervorragende Arbeit.
Angesichts wachsender Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft sind Projekte nötig, um das gesellschaft­liche Klima für Zugewanderte zu verbes­sern. Die Internationale Woche gegen Rassismus im März und die Interkulturelle Woche im September sind Beispiele für öffentliche Aktionen im Bereich von Kirche und Diakonie. Eine besondere Herausforderung besteht in der Integration von Sinti und Roma. Darum unterstützt die Evangelische Kirche im Rheinland z.B. die Einrichtung Amaro Kher in Köln, die mit Kindern und Jugendlichen aus Sinti-Familien arbeitet. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ekir.de/migration

nach oben

 

7. Oktober 2012, 18. Sonntag nach Trinitatis - Erntedankfest

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland
Fürsorge, Fürsprache und Fürbitte
Dort wo soziale Sicherungssysteme versagen, wo Menschen gescheitert sind, Jugendliche keinen Weg ins Leben finden oder Schicksalsschläge jemanden aus der Bahn werfen, da sorgt die Diakonie für die Menschen: in Kleiderkammern, Bahnhofsmissionen oder Schulverweigererprojekten.
Dort wo Benachteiligte keine Lobby haben, wo Stumme keine Stimme haben, wo Menschen ungerecht behandelt werden oder übers Ohr gehauen werden, da ergreift die Diakonie das Wort für die Menschen: in Schuldnerberatungen, in der Arbeitslosenförderung oder in politische Lobbyarbeit.
Dort wo Verzweifelte jede Hoffnung verloren haben, wo Menschen der Glaube an sich und die Welt abhanden gekommen ist, dort wo Schmerz und Trauer jeden Trost überdecken, da bittet die Diakonie um Gottes Hilfe für die Menschen: in Hospizdiensten, Selbsthilfegruppen oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-rwl.de


14. Oktober 2012, 19. Sonntag nach Trinitatis

Diakonische Einrichtungen

Seit weit über 100 Jahren helfen die diakonischen Einrichtungen im Bereich unserer Kirche Schwachen und Benachteiligten.

Bitte wählen Sie im Presbyterium eine der nachfolgenden Einrichtungen aus, von der Sie annehmen, dass die Mitglieder Ihrer Kirchengemeinde dazu eine besondere Bindung haben:

Theodor-Fliedner-Stiftung, Mülheim an der Ruhr
Demenzfreundlicher Garten als ganzheitlicher Lebens- und Erfahrungsraum
In Mühlheim-Selbeck plant die Theodor-Fliedner-Stiftung den Bau eines demenzfreundlichen Gartens für die Bewohner der Wohnanlage „Das Dorf“. Das Erleben und die Begegnung mit der Natur hat für Demenzkranke eine besondere Bedeutung. Der Gartenanlage kommt dabei nicht nur die Funktion der Entspannung, Freizeit und Erholung zu, sondern auch ein therapeutischer Effekt. Die Natur öffnet bei Demenzkranken einen direkten Zugang zu verschütteten Erinnerungen durch Befühlen und Sehen sowie dem Erlebnis von Duft und Geschmack. Tiefliegende Wahrnehmungsbereiche werden angesprochen und bei aggressiven Bewohnern tritt Ruhe und Entspannung ein. Zusätzlich entsteht ein geschützter Raum, in welchem die Demenzkranken ihren Bewegungsdrang ausleben können. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.fliedner.de


21. Oktober 2012, 20. Sonntag nach Trinitatis

Polizeiseelsorge
Spirituelle Rückzugsräume schaffen
In keinem anderen Beruf gehören Lebensgefahr und Tod so zum Alltag wie bei der Polizei. Die Beamtinnen und Beamten werden immer wieder mit menschlichen Abgründen und traumatischen Erlebnissen konfrontiert. In wenigen anderen Berufen werden so viele verschiedene Gefühle angesprochen, die im Einsatz selber oft nicht zur Geltung kommen dürfen. Auch Fragen nach Schuld und eigenen Fehlern brechen immer wieder auf. Polizeipfarrerinnen und Polizeipfarrer haben ein offenes Ohr und schaffen Räume, um über die Probleme und Fragen ins Gespräch zu kommen.

Die Stiftung Polizeiseelsorge setzt sich dafür ein, dass „Räume der Stille“ mit Altar, Kerzen und Bibeln eingerichtet werden: Orte der Spiritualität, Ruhe und Besinnung. Hier sollen Gespräche, Andachten und Gedenkstunden angeboten werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.polizeiseelsorge-rheinland.de

Blaues Kreuz
Sucht  kein Tabu in Kirchengemeinden!?
Jede sechste Frau und jeder fünfte Mann trinken zu viel. Das Konsumverhalten ist zu hoch und zu risikoreich − vor allem bei Erwachsenen, nicht nur bei Jugendlichen, deren Trinkexzesse häufig beklagt werden. Auch in christlichen Gemeinden und Familien sowie bei Gemeindemitarbeitern gibt es Suchtprobleme.

Das Blaue Kreuz schult Menschen im Umgang mit Suchtkranken und ihren Familien. Es fördert die Kooperation zwischen Selbsthilfegruppen und Gemeinden vor Ort. Es bietet Infoveranstaltungen und Seminare zum Thema "Sucht" in Gesprächskreisen, Frauengruppen, Frühstückstreffen und gestaltet Gottesdienste mit. Durch Arbeitshilfen werden Ehrenamtliche geschult, in Konfirmanden- und Jugendgruppen suchtvorbeugende Gruppenstunden zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie unter: www.nrw.blaues-kreuz.org, www.blaues-kreuz.de


28. Oktober 2012, 21. Sonntag nach Trinitatis

Wahlkollekte 12

Papua Neuguinea
Biblisches Leselernprogramm für Häftlinge

Gefängnisse in Papua Neuguina bieten Häftlingen nur wenig Möglichkeiten für eine sinnvolle Beschäftigung. Dieses Projekt eröffnet ihnen die Möglichkeit, mit Hilfe biblischer Texte Lesen und Schreiben zu lernen. Ihre Chancen für ein besseres Leben nach der Entlassung steigen dadurch enorm. In den Kursen übersetzen Häftlinge auch einzelne biblische Geschichten in ihre Muttersprache und tragen so zur Bibelübersetzung für ihre Volksgruppe bei. Häftlinge wie Gefängnismitarbeiter erhalten eine eigene Bibel. Das Programm wird in 18 Gefängnissen in Kooperation mit Kirchen und staatlichen Stellen durchgeführt. Weitere Mitarbeiter sollen geschult werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bibelwerk-rheinland.de



31. Oktober 2012, Reformationsfest

Gustav-Adolf-Werk
Seit knapp 180 Jahren unterstützt das Gustav-Adolf-Werk evangelische Minderheitskirchen in Europa, Zentralasien und Südamerika. Zum Beispiel die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in El Alto, Bolivien.
In dieser ärmlichen Gegend müssen die Menschen ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten und durch primitive Felderbewirtschaftung bestreiten. Deshalb bleibt den Eltern keine Zeit für die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder, sie sind sich selbst überlassen.
Die Gemeinde will ein Betreuungsangebot für diese vernachlässigten Kinder und Jugendlichen aufbauen. Sie sollen täglich eine warme Mahlzeit, Hausaufgabenbetreuung und christliche Werte vermittelt bekommen.
Um dieses Betreuungsangebot umsetzen zu können, möchte die Gemeinde Räumlichkeiten an die Kirche anbauen und braucht dafür finanzielle Unterstützung. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gaw-rheinland.de

nach oben

 

4. November 2012, 22. Sonntag nach Trinitatis

Gustav-Adolf-Werk
Seit knapp 180 Jahren unterstützt das Gustav-Adolf-Werk evangelische Minderheitskirchen in Europa, Zentralasien und Südamerika. Zum Beispiel die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in El Alto, Bolivien.
In dieser ärmlichen Gegend müssen die Menschen ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten und durch primitive Felderbewirtschaftung bestreiten. Deshalb bleibt den Eltern keine Zeit für die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder, sie sind sich selbst überlassen.
Die Gemeinde will ein Betreuungsangebot für diese vernachlässigten Kinder und Jugendlichen aufbauen. Sie sollen täglich eine warme Mahlzeit, Hausaufgabenbetreuung und christliche Werte vermittelt bekommen.
Um dieses Betreuungsangebot umsetzen zu können, möchte die Gemeinde Räumlichkeiten an die Kirche anbauen und braucht dafür finanzielle Unterstützung. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gaw-rheinland.de

 

11. November 2012, Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Fortbildungs- und Begegnungsarbeit im Centre Le Pont, Paris
„Le Pont“, übersetzt die Brücke, heißt das Begegnungs- und Tagungszentrum in Paris, das dem europäischen Protestantismus einen Ort des Dialogs bietet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kirche und Diakonie sowie Interessenten kommen hier zusammen, tauschen Erfahrungen aus, lernen voneinander und ermutigen sich gegenseitig. „Le Pont“ bedeutet auch ökumenische Offenheit und Anwaltschaft in einem sich entwickelnden Europa. So soll der Prozess der protestanti­schen Profilierung und der gesellschaftspolitischen Verantwortung gestärkt werden. Durch ihre Kollekte wird Ehrenamtlichen, Jugendgruppen, Schulklassen, sozial Schwachen und Gästen, die aus ärmeren Ländern stammen, die Teilnahme an Fortbildungen und Begegnungstagungen ermöglicht. Damit wird die Entwicklung eines europäischen Bewusstseins gestärkt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ekir.de

Aufgaben im Bereich der UEK (EKU)*
Die Kirchen im UEK-Kollektenverbund bilden eine Solidargemeinschaft. Auch unsere Landeskirche ist in diese Gemeinschaft eingebunden. Durch Kollektenmittel werden dringende Vorhaben von Kirchengemeinden mitfinanziert, die in ihre – weltliche − Umgebung ausstrahlen und deren missionarischen Auftrag fördern oder unterstützen. Dazu zählen die Restaurierungen von Orgeln in Dorfkirchen genauso wie die Errichtung eines Kindergartens, die Sanierung eines Kirchendaches oder der Umbau eines Pfarrhauses in ein Gemeindezentrum. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.uek-online.de
________________________________
*Union Evangelischer Kirchen in der EKD
(Zusammenschluss der EKU und Arnoldshainer Konferenz)
Die Kollektierung erfolgt weiterhin für die bisherigen Gliedkirchen der EKU.


18. November 2012, Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
Freiwillig für den Frieden arbeiten

„Wer Ohren hat zu hören, der höre die Botschaft von der Umkehr zum Leben.“ Jedes Jahr setzen dieses Hören rund 190 meist junge Menschen in konkretes Tun um.  Indem sie als Freiwillige Helfer für Aktion Sühnezeichen weltweit Friedensdienste übernehmen. Sie leben damit ihren Wunsch nach neuem gerechtem Leben. Sie übernehmen Verantwortung auch für uns als Kirche. Sie arbeiten mit Menschen mit Behinderungen in schwierigen Bedingungen, mit Überlebenden des Holocaust, mit Ausgegrenzten. Zwei Wochen in Sommerlagern oder ein ganzes Jahr sind sie unterwegs für die Aktion Sühnezeichen, für den Frieden. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.asf-ev.de


21. November 2012, Buß- und Bettag

Für einen vom Presbyterium zu bestimmenden Zweck.

Partnerkirchengemeinde Gutengermendorf (Brandenburg, Kirchenkreis Obere Havel)

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.loewenberger-land.de oder www.gutengermendorf.ekbo.de

 


25. November 2012, Letzter Sonntag des Kirchenjahres

Altenhilfe
Mobil statt einsam im Alter
Im Alter geht vieles nicht mehr so leicht. Nachlassende Gesundheit und fehlende Beweglichkeit führen dazu, dass alte Menschen es schwer haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Für diese Menschen wird es zum Beispiel immer schwieriger, soziale Kontakte zu pflegen. Der Verlust eines Partners wird dann als besonders schlimm empfunden, wenn niemand mehr da ist, der hilft. Insbesondere Menschen mit geringem Einkommen ziehen sich oft zurück und erleben schmerzlich ihre Einsamkeit. Sie brauchen Hilfe und Unterstützung, diese Krisen zu bewältigen.

Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen bauen für diese Menschen verlässliche Unterstützungsnetzwerke auf. Mit Nachbarschaftshilfe, Besuchsdiensten oder Gemeinschaftsforen versuchen sie, aktive Krisenunterstützung zu geben. Statt eingeschränkter Mobilität bieten sie Gemeinschaft, die Lebensmut und Freude wieder stärkt! Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.diakonie-rwl.de/Leben-im-Alter

nach oben