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Presbyterin Anja Barth: Andacht zu Jesaja 58 Vers 11

Ihr Lieben, habt ihr das auch gelesen?

DER HERR IST AUERSTANDEN!

habt ihr diesen Satz auch auf den Wegen oder Straßen in euren Dörfern gelesen? Vor einer Woche war Ostern. Ein Osterfest, das viele von uns anders gefeiert haben, anders feiern mussten als wie wir es gewohnt sind. Kein Oster-Morgen-Gottesdienst. Kein anschließendes Osterfrühstück im Gemeindezentrum. Kein Besuch bei Verwandten. Und wir haben kein „Der Herr ist auferstanden“ gehört. Aber wir haben es gelesen. Am Oster-Sonntag-Morgen bin ich zu Fuß zur Kirche gelaufen und habe es vor der Kirche zum ersten Mal gelesen. „Der Herr ist auferstanden“ Dann auf dem Rückweg mit einem brennenden Osterlicht in der Hand habe ich es wieder gelesen. Der Herr ist auferstanden. Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe die Kerze brennend bis nach Hause getragen. Den ganzen Weg von Birnbach durch den Wald bis nach Hilkhausen hat die Kerze gebrannt. Für mich ein Wunder am Ostermorgen. Die Kerze ist mittlerweile heruntergebrannt, die Flamme verlöscht aber da es seit langem nicht mehr geregnet hat, sehe ich beim Wandern und Spazieren gehen immer noch auf den Wegen diesen Spruch der das eigentliche Wunder von Ostern ausdrückt. Den Satz den Menschen mit Kreide auf den Weg geschrieben haben. Manchmal von Kindern bunt umrandet. Mit Herzen versehen. „Der Herr ist auferstanden“

Und dann ist mir da eine Geschichte von Charles E. Cowmann eingefallen, die ich im Buch „Alle meine Quellen sind in dir“ gelesen habe und die auch von einem Weg handelt.

Ein Vater und sein Sohn zelteten in einem Waldgebiet, ein Stück vom nächsten Dorf entfernt. Der Vater hatte einen Brief, der zur Post musste, und bat seinen Sohn, ihn im nächsten Dorf in den Briefkasten zu werfen. Der Vater brachte sein Kind an den Rand des Zeltlagers und zeigte ihm den Fußpfad der zum Dorf hinunterführte. „Aber Vater“ sagte der kleine Junge, „ich sehe ja nicht, dass dieser Weg wirklich zum Dorf hinunterführt!“ Der Vater nahm die kleine Hand in die seine und zeigte den Pfad entlang. „Siehts du“ erklärte er ihm, „wie der Pfad dort zu dem großen Baum führt, wo er scheinbar zu Ende ist?“ „Ja, ich sehe, dass der Pfad bis dahin geht,; aber dort ist doch kein Dorf!“ „Nun, wenn du erst einmal zu dem großen Baum gekommen bist, wirst du von dort um die nächste Biegung blicken können, wo der Weg weiter hinabführt. Geh nur zum Baum, dann weiter bis zur nächsten Biegung, dann immer weiter vorwärts, bis du die ersten Häuser des Dorfes siehst. Wenn du die Häuser erreicht hast, wirst du schon die Post sehen. Da kannst du den Brief einwerfen.“

Ich fühl mich so. Ich zumindest fühl mich so wie dieser kleine Junge. Da stecken wir mitten in der Corona- Krise. Vielleicht stecken wir sogar erst am Anfang dieser Krise. Wir sollen Wege gehen, die wir noch niemals betreten haben Wir haben Angst vor dem, was vor uns liegt. Wir wünschen uns einen Weg aus der Krise zurück in unser altes, unser normales Leben. Wie sehr wünsche ich mir jetzt jemanden, der mich an die Hand nimmt. Der mir den Weg aus dieser Krise zeigt. Der das Navi unserer Welt ist, der uns einen verlässlichen Weg aus diesem ganzen Wahnsinn zeigt. Aber leider gibt es kein Navi, dass uns den Weg aus der Krise zeigt. Keine Richtung die wie einschlagen müssen und alles wird gut. Es gibt nur Einschränkungen und Vorgaben, es gibt lange Schlangen im Supermarkt. Es gibt das Verbot Freunde zu treffen, Gottesdienst zu feiern. Es gibt Kurzarbeit und drohende Arbeitslosigkeit. Und es gibt diese ungeheure Angst, die uns beherrscht. Die Angst, selbst zu erkranken und die Angst davor, Risikopatienten anzustecken………

Aber es gibt immer auch Menschen um uns herum. Menschen, die Ideen haben und anderen Mut zusprechen wollen. Es gibt Musiker die für uns spielen. Menschen, die für Ihre Nachbarn einkaufen. Menschen die Masken nähen. Menschen die jeden Abend um 19 Uhr Kerzen entzünden und für uns alle beten. Menschen, die das Wunder von Ostern auf Wege und Straßen geschrieben haben. Und dann gibt es da einen Gott. Einen Gott, der verspricht: „Ich werde dich ohne Unterlass leiten“

Die Bibelstelle, auf der die Geschichte von dem kleinen Jungen basiert, steht in Jesaja 58 Vers 11.

Dort heißt es: Und der Herr wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre und dein Gebein stärken. Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.

Was für ein wunderbarer Zuspruch. Gott möchte mich immerdar führen. Uns Allen Wege zeigen, vermutlich nicht aus der Krise hinaus, aber doch durch die Krise hindurch. Wir werden sicher nicht so schnell in unser altes, unser gewohntes Leben zurückkehren können. Vielleicht wird sich unser Leben in Teilen auch ganz wandeln. Vielleicht macht diese Krise etwas mit uns. Vielleicht finden wir ganz neue Wege, die zu gehen es sich lohnt. Auf jeden Fall müssen wir die Wege niemals allein gehen. Gott geht die Wege mit uns. Schritt für Schritt, wie der kleine Junge in unserer Geschichte. Von Wegbiegung zu Wegbiegung geht er mit uns. Wir sehen niemals den ganzen Weg. Immer nur die nächste Etappe. Oftmals verstehen wir den Weg auch nicht, aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns führt und leitet, ohne Unterlass leitet, dass er uns sättigt und stärkt wie es der Prophet Jesaja gesagt hat.

Ich möchte mit euch beten:

Guter Gott, wir sind bestürzt, wir sind unglaublich betroffen, wenn wir die Bilder der Opfer der Pandemie sehen. Wir fragen uns, wie wir einen Weg aus dieser Krise finden können. Wann wir unseren gewohnten Alltag wieder aufnehmen können. Wann wird mein Kind wieder zur Schule gehen können? Wann kann ich wieder arbeiten? Wann mein Gewerbe wieder betreiben? Und natürlich haben wir Angst: Wenn die ersten Geschäfte jetzt wieder öffnen, wie werden die Zahlen sich entwickeln? Angst um unsere eigene Gesundheit, um die unserer Liebsten, Angst um unsere Existenz. Wir sehen die Bilder im Fernsehen, so weit weg, und doch so erschreckend und nah.

Du willst uns ohne Unterlass leiten. Du hast uns das Wunder von Ostern geschenkt. Wir bitten dich Vater, sei du unser Navi in dieser Zeit. Begleite uns auf unserem Weg durch die Krise. Schenke uns Zuversicht wenn die Verzweiflung uns einholt. Schenke uns Rücksichtnahme für unsere Nächsten. Schenke den vielen Menschen im Gesundheitswesen, in der Pflege, im Einzelhandel die Kraft ihre täglichen Aufgaben zu erfüllen. Schenke uns allen die Hoffnung, dass es einen Weg aus dieser Krise gibt. Das du uns auf diesem Weg begleitest und in deiner Liebe stärkst. Darum bitten wir dich in Jesu Namen. Jesus Christus, der durch seine Auferstehung die Hoffnung für uns alle ist.

Amen

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Presbyterin Anja Barth: Andacht zu Johannes 15 Vers 9 bis 16 „Das Gebot der Liebe“

Anmerkung: „Diese Andacht wurde für einen Abend in der Passionszeit geschrieben. Beim Heraussuchen einer geeigneten Bibelstelle und beim Verfassen der Andacht war Corona noch eine ganz weit entfernte Krankheit, die in China ausgebrochen und die in Europa noch nicht angekommen war…… Die Andacht wurde am 17.März gehalten, dem letzten Tag, bevor das allgemeine Versammlungsverbot in Deutschland in Kraft trat. Der Bibeltext, den ich mir ausgesucht hatte, handelt von der Liebe Jesu zu den Menschen, und ich glaube, dass er auch gut jetzt in diese Krisenzeit passt. Die Andacht wurde kurzfristig noch an die allgemeine Situation in Deutschland angepasst. Der Kerngedanke, aber wurde belassen.“

 

Ihr Lieben,

wir befinden uns mitten in der Passionszeit. Ostern liegt vor uns. Wir erwarten den Gründonnerstag, den Karfreitag und dann das Wunder von Ostern. So sollte es eigentlich sein, mitten in der Passionszeit. Aber im Moment ist nichts, wie wir es kennen. Nichts Vergleichbares habe ich bisher in meinem, nicht mehr ganz jungen Alter von 47 Jahren erlebt. Wir stecken mitten in der Corona-Krise, einer Krise, einem Zustand, der so unwirklich erscheint. Der uns Angst macht, der bei manchen Menschen Panik auslöst.

Jesus, unser Herr Jesus Christus, war damals noch bei seinen Jüngern. Das letzte Abendmahl liegt vor Ihnen, das Gebet im Garten Gethsemane. Der Verrat und die Gefangennahme. Die Verleugnung des Petrus. Die Verurteilung und die Verspottung und schließlich die Kreuzigung und der Tod. Dies alles liegt noch vor Jesus, und doch weiß er schon um sein Leiden. Auch Jesus hatte Angst, so wie wir heute. Er hatte vermutlich Todesangst.

Und in diesem Wissen spricht er das Gebot der Liebe zu seinen Jüngern.

Ich lese aus Johannes 15 die Verse 9 bis 16

Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe!

Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.

Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid, denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid. denn alles, was ich von meinem Vater gehört haben, habe ich euch kundgetan.

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er´s euch gebe.

Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.

Tja, ihr Lieben, das ist ganz schön harter Tobak, was Jesus seinen Jüngern da erzählt. Für seine Freunde zu sterben, was für ein unglaublicher Gedanke. Entsetzlich und unvorstellbar, was Jesus da ankündigt, doch genau so ist es passiert. Er ist für seine Freunde, er ist für uns alle gestorben.

Jesus wusste, was auf ihn zukommt. Er hat im Garten Gethsemane gebetet: „Mein Vater, ist´s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!“ Drei Mal hat er gebetet. Ja, Jesus war sich bewusst, was kommt, und darum hat er seinen Jüngern mit auf ihren Weg gegeben: „Ihr seid meine Freunde. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ Er gibt Ihnen vor, seine Gebote zu halten, damit die Freude in Ihnen bleibt. Und er gibt Ihnen einen Auftrag mit auf ihren Weg: „Liebet euch untereinander und bringt Frucht.“ Was kann er damit gemeint haben: „Bringt Frucht und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er´s euch gebe.“

Was will Jesus den Jüngern sagen und vor allem, was will er uns heute, mitten in der Passionszeit, mitten in der Corona-Krise sagen?? Der Kernsatz aus unserem Bibeltext ist, für die Jünger damals und für uns heute: wir mögen in Jesus bleiben. Wir mögen Frucht bringen und in Jesus bleiben, damit wir den Vater um alles bitten können, was uns bewegt. Alles was uns auf dem Herzen liegt, können wir vor unseren Vater bringen, wenn wir in Jesus sind. Uns bewegt so unglaublich viel in diesen Tagen. So viel Panik, Angst, Verzweiflung, auch Existenzängste, wenn das eigene Unternehmen nicht mehr arbeiten kann. Wenn der Arbeitgeber mich nicht mehr beschäftigen kann. Wenn ich nicht weiß, wer meine Kinder zu Hause betreut.

Wie gerne wäre ich in Jesus. Wie sehr sehne ich mich nach Trost und Zuversicht in dieser Zeit. Wie stelle ich es aber an, in ihm zu sein und somit Gott, unserem Vater, nahe zu sein. Wie kann ich die Frucht bringen, um die Jesus mich bittet. Ich glaube, die Antwort liegt in der Liebe. In der Liebe zu unseren Nächsten. In der Liebe darin, das zu tun, um das Jesus hier bittet: Frucht bringen. Der Glaube daran, dass Gott mich unterstützt in allem, was ich in Jesu Namen tue. Der Glaube daran, dass Gott mich liebt in allem, was ich tue, und in allem, was ich bin.

Wir können Früchte vor Gott bringen, mit ganz einfachen Dingen. Ganz einfach und simpel.

Gerade jetzt, gerade in dieser Krisenzeit sollen wir füreinander einstehen. Wenn der Besuch nicht mehr möglich ist, kann man Menschen anrufen. Man kann Einkäufe erledigen, wenn Menschen das Haus nicht mehr verlassen können, nicht mehr verlassen dürfen. Man kann Zuversicht verbreiten, in unseren Familien, im Freundes- und Bekanntenkreis, Rücksichtnahme üben für unsere Risiko-Patienten. Wir können uns ein Lächeln schenken, auch durch ein verschlossenes Fenster. Überall können wir Gottes Liebe weitergeben. Überall können wir Früchte bringen.

Im Haushalt meiner Schwester ist die Pflegekraft ausgefallen. Meine Schwester ist nun scheinbar allein gelassen mit der Pflege ihres kranken Kindes, ihres pflegebedürftigen Mannes und mit einem Haushalt mit noch drei Kindern. Aber sie ist nur scheinbar allein gelassen. Sie erfährt unglaublich viel Hilfe von Menschen, die ihre Frucht vor Gott bringen. Meine Mutter ist trotz ihres Alters von 74 Jahren eine große Stütze bei der oft auch körperlich schweren Arbeit. Eine Freundin kommt bereits seit Jahren immer am gleichen Wochentag, um zu unterstützen. Einkäufe, Reparaturen werden erledigt. Und auch ich fahre, wenn es möglich ist zu ihnen hin, um zu tun, was zu tun ist.

Die Liebe zu Jesus verleiht uns jeden Tag die Kraft, Früchte vor Gott zu bringen und unser Leben in Gottes Namen und Gottes Liebe zu leben. Dann wenn wir gesund sind. Wenn wir uns stark und glücklich fühlen. Wenn unser Herz voller Freude ist. Aber auch oder gerade, wenn wir verzagt und unglücklich sind. Wenn wir krank sind oder selbst Trost bedürfen, dann KANN und dann WILL Jesus unser Freund sein. Dann ist er es auch.

Dann ist Jesus mein treuester Freund, der in mir ist und ich in ihm. Dafür ist Jesus am Kreuz gestorben. Damit wir all das Schwere und alle Sünden, die auf uns lasten, alle Verzagtheit, alle Angst und alle Mutlosigkeit vor ihn bringen können. Denn er will unsere Hoffnung und unser Trost sein. Ich muss nur darauf vertrauen, dass er mich liebt, so bin ich in ihm und so bin ich in Gott.

Das alles, Ihr Lieben, die Freude in Gott zu sein und die Zuversicht, dass Gott mich durch meine schlimmsten Zeiten trägt; die Gewissheit, dass Jesus uns liebt, dass Jesus bei uns ist, in jeder Krise, in jeder Angst, das wünsche ich uns allen, heute an einem Tag mitten in der Corona-Krise und an jedem Tag.

Ich möchte mit Euch beten:

Guter Gott, wir stehen vor dir, heute Abend mit all unserer Angst und all unseren Sorgen. Wir wissen, dass auch Jesus Angst hatte, wir wissen um das Leiden Jesu und wir wissen um die Auferstehung, aber begreifen können wir sie doch nur schwer. Wir bitten dich, Herr, lass uns durch das Wunder der Auferstehung deine Liebe erkennen. Gib uns immer wieder die Kraft, Früchte zu bringen, um in deinem Namen Gutes zu tun.

Wir denken an die Menschen, die jetzt krank sind: schenke Hoffnung und Heilung! Wir denken an die Menschen, die im Ungewissen sind, die in Quarantäne leben müssen, bis Sie Ihre Testergebnisse bekommen: schenke du Zuversicht!

Wir denken an die vielen Ärzte und Pflegekräfte: gib Ihnen Kraft und Stärke für Ihre Aufgaben!

Wir bitten für die Menschen in Entscheidungspositionen: gib ihnen die Weisheit und die Besonnenheit, das Richtige zu tun!

Gib uns allen die Gewissheit, dass wir in deiner Liebe leben dürfen, dass du uns durch jede Krise begleitest, durch jede Angst hindurchträgst, durch Christus Jesus, der unser Freund sein will, jetzt und alle Zeit. Amen.