Unsere gemeinsame Aktion „Adventslichter“

Adventszeit ist auch finstere Zeit. Dunkle Zeit.

 

 „Gott steht gerade in schweren Zeiten an der Seite der Menschen“ –

so heißt es aktuell in einer Gemeinsamen Erklärung der evangelischen rheinischen, der westfälischen und der lippischen Landeskirche.

Adventszeit. Adventslichter.

Das Licht kommt mitten in die Schwärze der Zeit und bringt Licht und Wärme mit sich.

Wir erwarten Gott – vielleicht in diesem Jahr sehnsüchtiger als die Jahre zuvor. Gott macht sich zu uns auf den Weg. Er kommt als Mensch zu uns Menschen – mitten hinein in unsere Welt, mitten hinein in diese schwere Zeit.

Advent ist so eine Zeit des Wartens und der Erwartung.

Dafür laden wir ein, ein Zeichen zu setzen.

 

 

Mit dem allabendlichen Läuten um 18 Uhr der Glocken in Weyerbusch und in Birnbach werden wir als Gemeinde zum Gebet gerufen und ermutigt.

Lassen Sie sich doch auch ermutigen!

Stellen Sie eine Kerze ins Fenster, wenn es wieder läutet.

Beten Sie – in Gemeinschaft mit Anderen, die das zuhause ebenfalls tun – für unser Dorf, unser Land und die Welt. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit Allen verbunden und von Gott gehalten. Wartend. In Erwartung.

Es tut jede/r für sich – und doch stellen wir somit Gemeinschaft und Verbundenheit her.

Nutzen Sie, falls es Ihnen zusagt, eines der im Gemeindebrief abgedruckten Gebete. Oder beten Sie mit den Worten, die Ihnen auf dem Herzen liegen. Für die Menschen, die Ihnen am Herzen liegen.

Singen Sie, wenn Sie mögen, eines der hoffnungsvollen Adventslieder in unserem Evangelischen Gesangbuch, Nr. 1 bis 35. (Zuhause und alleine dürfen wir das ja gerne…)

„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“

Auch in unserer Kirchengemeinde!

Rückblick: Licht der Hoffnung

Mehr 100 Tagen beim „Licht der Hoffnung“ dabei

 Am Samstag, 4. Juli, 19 Uhr, mit Beginn der Sommerferien und den zunehmenden Präsenzgottesdiensten, endet nach mehr als 100 Tagen die Aktion „Licht der Hoffnung – Wir halten uns fern und bleiben uns nah“ in unserer Kirchengemeinde.

 Seit März haben sich die Evangelische Kirchengemeinde Birnbach, die Evangelische Auferstehungskirchengemeinde Mehren-Schöneberg, die Evangelische. Kirchengemeinde Flammersfeld und die Katholische Pfarrei St. Jakobus und Joseph in Weyerbusch an der Aktion „Licht der Hoffnung – Wir halten uns fern und bleiben uns nah“ beteiligt.

 In den Tagen der notwendigen Isolation war es besonders wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben. Deshalb haben wir Tag für Tag um 19 Uhr die Glocken unserer Kirchen – in Birnbach und im Gemeindezentrum in Weyerbusch – geläutet, die Osterkerzen in den Gottesdiensträumen entzündet und eingeladen zum gemeinsamen, verbundenem Beten – zuhause.

Mit Beginn der Sommerferien beenden wir die symbolhafte Aktion.

Die Isolation ist – wenn auch unter strengen Bedingungen – aufgehoben. Die Abende sind hell und warm, – eine Kerze im Fenster am frühen Abend erscheint in dieser Jahreszeit fremd. Die Kirchenglocken rufen uns auch zu anderen Zeiten wieder zum Gottesdienst und zum Gebet.

Dennoch können wir im Beten für die Nachbarschaft und die Welt und beim Sprechen des weltumfassenden Vaterunser-Gebets weiterhin miteinander verbunden sein – in der Welt, für die Welt.

Das „Licht der Hoffnung“ scheint weiter, nur zu anderen Zeiten…