
Die Gottesdienst-Angebote an den kommenden Sonntagen finden Sie HIER
Herzliche Einladung zum Verweilen nach dem Gottesdienst an Heiligabend

Wer nach dem 17 Uhr-Gottesdienst an Heiligabend im Gemeindezentrum in Weyerbusch (links ist der Weihnachtsbaum des Gemeindezentrums im Vorjahr zu sehen) noch gerne in Gemeinschaft ein bisschen mit anderen Menschen zusammensitzen möchte, ist herzlich zu einem „weihnachtlichen Kirchen-Café“ im Anschluss an den Gottesdienst eingeladen. Bei weihnachtlichem Gebäck und Getränken soll Miteinander und Austausch im Mittelpunkt stehen: Ohne Anmeldung – einfach kommen/dableiben!
Friedenslicht in unserer Gemeinde

Dank des großen Engagements von vielen Menschen erreicht auch in diesem Jahr das „Licht von Bethlehem“ wieder unsere Gemeinde.
Unter dem aktuellen Motto „Ein Funke Mut“ setzt die Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“ auch in diesem Jahr ein leuchtendes Zeichen der Verbundenheit. In den sozialen Medien werden dem kurzen und griffigen Motto alternierend die Slogans
„-ein Leben in Frieden“,
„- kleine Gesten machen den Unterschied“,
„– eine Flamme für die Demokratie“,
„-gezeigte Zivilcourage“,
„-ein Versprechen für die Zukunft“ und
„-ein Leuchten in der Dunkelheit“ beigestellt.
Sie können das Friedenslicht mit in Ihr Zuhause nehmen
Bringen Sie dazu wie immer eine Kerze mit passendem Windschutz – Kerzenampel/Einmachglas – mit!
Abholen möglich nach den Heiligabend-Gottesdiensten in Birnbach und Weyerbusch
Kompakt: Gottesdienste an Heiligabend/an den Weihnachtsfeiertagen/Silvester:
HEILIGABEND – 24.12.
15 Uhr: Kirche Birnbach – Gottesdienst mit Krippenspiel
15.30 Uhr: Kirche Schöneberg – Familiengottesdienst mit Krippenspiel
17 Uhr: Kirche Birnbach – mit Posaunenchor
17 Uhr: Gemeindezentrum Weyerbusch – mit Kirchenchor
17 Uhr: Kirche Flammersfeld
17 Uhr: Kirche Mehren
23 Uhr: REGIONENGOTTESDIENST: Christmette in der Kirche in Mehren
1.Weihnachtsfeiertag 25.12.
10 Uhr: REGIONENGOTTESDIENST in der Kirche Schöneberg mit dem Posaunenchor Birnbach
2.Weihnachtsfeiertag 26.12.
10 Uhr: REGIONENGOTTESDIENST in der Kirche Birnbach mit dem Kirchenchor
Sonntag, 28.12., 10 Uhr: REGIONENGOTTESDIENST in der Kirche Flammersfeld
31.Dezember, Altjahresabend/Silvester:
18 Uhr: Kirche Birnbach mit Abendmahl
18 Uhr: Kirche Flammersfeld
18 Uhr: Kirche Mehren
Am Sonntag, 4. Januar 2026 , 9:30 Uhr, freuen wir uns in der Birnbacher Kirche wieder auf einen musikalischen Gottesdienst mit dem Chor der Baptistengemeinde Altenkirchen zum Abschluss der Weihnachtszeit.
12/25 „Nur Mut: Es ist Weihnachten, Gott ist bei uns“
Weihnachtsbotschaft des rheinischen Präses Dr. Thorsten Latzel
„Weihnachten ist Mut-Zeit“, betont Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, angesichts der bevorstehenden Festtage. „Weihnachten zielt auf ,Ent-Fürchtung‘, positiv auf Lebensmut, neue Beherztheit. Gott ist bei uns und lässt uns mit unserem ganzen Schlamassel nicht allein.“ Das sei die wahre Zeitenwende – von der Herrschaft der Angst zur Freiheit der Liebe Gottes.
Die Weihnachtsbotschaft des Präses im Wortlaut:
„Die erste Botschaft von Weihnachten ist: ,Fürchte dich nicht!‘ Das ist wichtig in einer Welt, die viele Menschen das Fürchten lehrt. Menschen haben Angst vor Krieg, Einsamkeit, Alter, Jobverlust, Klimawandel, der Zukunft insgesamt. Angst macht Enge, sie lähmt, treibt Sorgen und spaltet die Gesellschaft. Extremisten befeuern dieses Gefühl zusätzlich. Sie sind Agenten der Angst und versuchen, aus Krisen politisches Kapital zu schlagen.
Weihnachten setzt dem eine Mut-Botschaft entgegen. Mitten in der dunkelsten Zeit des Jahres geht es um Licht, Liebe, Gemeinschaft – und Gottes Hilfe für uns. Weihnachten zielt auf ,Ent-Fürchtung‘, positiv auf Lebensmut, neue Beherztheit. Gott ist bei uns und lässt uns mit unserem ganzen Schlamassel nicht allein.
Davon handelt die Weihnachtsgeschichte von Jesus Christus als neugeborenem König – ein Gegenprogramm zu Augustus und Herodes, Putin, Xi Jinping und Trump, den Gewaltherrschern aller Zeiten: einfache Hirten nachts auf dem Feld, die zu Hoffnungsboten werden. Fremde Gelehrte, die durch Christi Stern Sinn und Orientierung finden. Gott, der als Kind im Stall zur Welt kommt – und so unsere Vorstellungen von oben und unten auf den Kopf stellt. Gott wird Mensch – und hilft uns, menschlich miteinander umzugehen. Jesus Christus regiert – allen Möchtegernherren dieser Welt zum Trotz. Gottes Wort bewegt uns – dass wir wie Maria, die Hirten und Weisen aufbrechen und für andere über Grenzen gehen. Christus liegt da, in Windeln gewickelt, weint, lacht, friert, atmet, liebt – in den Ställen unserer Tage: in den U-Bahn-Schächten der Ukraine, den Flüchtlingscamps im Sudan, den zerbombten Häusern von Gaza, den Traumakliniken Israels, den Obdachlosenunterkünften bei uns. Wo wir einander trösten, stärken, helfen, lieben, da ist Christus mitten unter uns.
,Fürchte dich nicht!‘ Weihnachten ist Mut-Zeit. Das ist die wahre Zeitenwende – von der Herrschaft der Angst zur Freiheit der Liebe Gottes. Auch die Zukunft ist dabei kein starres Schicksal, sondern steht allein in Gottes Hand.
Darum: Nur Mut, es ist Weihnachten. Gott ist bei uns, für uns, als Mensch an unserer Seite. Die Ehrfurcht vor Gottes Liebe besiegt die Furcht vor der Welt – und verleiht unserem Leben einen neuen menschlichen Glanz.
,Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren.‘ (Lukas 2, 10f. )“
Präses im Livestream
An Heiligabend predigt Präses Dr. Thorsten Latzel in der Christvesper der Düsseldorfer Johanneskirche (Beginn: 17.30 Uhr, Martin-Luther-Platz 39, 40212 Düsseldorf). Der Gottesdienst wird live übertragen. Der YouTube-Stream ist unter url.ekir.de/WoR zu finden. Text: ekir.de
12/25 Gelungene musikalische Einstimmung in den Advent

Zum alljährlichen Adventskonzert mit dem Kirchenchor Birnbach (Leitung: H. Gerhards) und dem Posaunenchor Birnbach (Leitung: A. Stroh) ließen sich viele Besucherinnen und Besucher wieder in die Birnbacher Kirche einladen. Wie immer gab es ein adventliches Angebot, für das die Chöre in den vergangenen Wochen eifrig geprobt haben, zum Zuhören, aber auch für die Gäste zum Mitsingen. Besondere Töne brachte in diesem Jahr das AlphornEcho Westerwald (Guntram Kochhäuser und Andreas Marenbach) mit.
Adventslieder, bekannte Choräle, internationale Melodien und dank der Alphörner auch alpenländische Vorweihnachts-Musik prägten das Konzert, das mit Lesungen, die auch zum Schmunzeln anregten, bereichert wurde.
Im Anschluss des etwa 90minütigen Konzerts blieben noch viele BesucherInnen und ließen sich zu Gebäck und heißen Getränken einladen, die der Kirchenchor wieder vorbereitet hatten.
Begegnungscafé wieder am 7. Januar

Am Mittwoch, 7. Januar, 14:30 Uhr, gibt es das erste „Begegnungscafé“ im neuen für alle Interessierten im Weyerbuscher Gemeindezentrum.
Eingeladen sind alle, die Freude am Miteinander haben, die gerne gemeinsam spielen oder klönen möchten, bei einem Kaffee oder Saft, zwanglos und fröhlich. Eine kleine Stammbesetzung hat sich zusammengefunden, wird immer wieder ergänzt durch „Spontane“, aber es ist noch ausreichend Platz für ganz viele Menschen, die dazu kommen möchten. Herzliche Einladung einfach vorbeizukommen. Mitbringen: Freude am Miteinander und vielleicht sogar das Lieblingsspiel, das schon viel zu lange drauf warten musste, wieder im Einsatz zu sein.
11/25 Frauentreff gestaltete Gottesdienst
Traditionell gestalteten auch diesmal wieder Frauen unseres Frauen-Treffs den Gottesdienst zum 1. Advent mit. „Heiligkeit“ war diesmal das Thema, das die Frauen gemeinsam mit Prädikant Frank Schumann in verschiedenen Texten und Auslegungen in den Blick nahmen: „Was ist mir heilig?“ Wer ist heilig?“ waren u.a. Fragestellungen. Der erste Adventssonntag ist im Rheinland immer mit der Frauenarbeit verknüpft und schon seit Jahrzehnten wirken die Frauen (diesmal Bärbel Meuler, Renate Ramseger, Inge Rohndorf und Erika Hilgeroth) der heimischen Frauengruppe/n mit. Und neben den traditionellen Chorälen „Macht hoch die Tür“ oder „Tochter Zion“ gibt’s auch neuere Lieder und die Lesungen etc. in „gerechter Sprache“.
Mit der Klingelbeutel-Kollekte (die Kollekte geht in die Frauenarbeit), die die Aktion „Brot für die Welt“ unterstützt, wurde im Gottesdienst auch daran erinnert, dass deutschlandweit – diesmal in Karlsruhe – am 1. Advent die diesjährige Spendenaktion für „Brot für die Welt“ eröffnet wurde. „Kraft zum Leben schöpfen“ hat sie diesmal als Motto. –>MEHR zur 67. Spendenaktion und den Projekten
11/25 Lese-Freude geweckt

Schon fast traditionell ist anlässlich des bundesweiten Vorlesetags im November, dass unsere Gemeindebücherei Kinder einlädt, ihnen Bücher, aber auch das Angebot der Gemeindebücherei vorstellt. Christa Merkelbach, Mitarbeiterin im Bücherei-Team, hieß diesmal zwei Gruppen im „literarischen Keller“ willkommen.
Nacheinander fanden sich zwei Klassen der Bürgermeister-Raiffeisen-Schule ein: Die Klasse 1b mit Klassenleiterin Kerstin Winter und anschließend die Klasse 1a mit Klassenleiterin Melanie Messinger. Jeweils 21 SchülerInnen konnten so ausgiebig die Bücherei erkunden. Drei interessierte Mütter hatten sich zudem angeschlossen.
Christa Merkelbach stellten den Mädchen und Jungen zunächst die Bücherei und die Möglichkeit der Buchausleihen dort vor. „Wie bekommt man einen Büchereiausweis? Wie lange darf man ein Buch behalten? Kostet die Ausleihe etwas?“ Dazu gab es die Informationen und auch bei allerlei Rückfragen „Wie kommen ich an diese tollen Bücher ran?“ half Christa Merkelbach gerne weiter.
Zur Einstimmung und natürlich passend zum Vorlesetag gab es dann auch eine vielfältige Buchpräsentation. Begeistert hörten die Kinder nicht nur die Geschichte von der „kleinen Weihnachtseule“, sondern blickten auch aufmerksam auf die gezeigten Illustrationen des Buches. Ihre Freude am Dargebotenen zeigte sich auch beim anschließenden Austausch zum Buch.
„Hautnah“ durften die SchülerInnen dann anschließend in die Bücherwelt eintauchen. Sie stürzten sich begeistert auf Regale, Bücherkörbe und Auslagen: Was sich da alles an tollen altersgerechten Büchern fand! 
Allein oder in Grüppchen, begleitet von Christa Merkelbach, den Lehrerinnen und Begleiterinnen oder auf eigene Faust, wuselten sie sich durch die Bücherberge.
„Es hat so viel Freude gemacht zu sehen, wie die Bücher angenommen wurden“, freute sich Christa Merkelbach. Und nachhaltig waren die Exkursionen auch: schon bei der nächsten Öffnung der Bücherei kam ein Schüler erneut vorbei und brachte auch gleich seinen großen Bruder mit.
Und mit ihrem neuen Bücherei-Ausweis werden die Beiden sicher noch öfter nach Lesestoff suchen.
Und – so die Erfahrung der Vorjahre – es werden sich auch andere buchbegeisterte Kinder anschließen und für nachwachsende Bücherfreude stehen.
10/25 Wir wollen das „Baugeld zusammenpacken“ – bitte beachten!

Alle, die in den vergangenen Monaten auf dem Kirchengelände parkten oder den Fußweg von der Parkplatz-Seite her nutzten, werden es gemerkt haben:
Hier hat sich durch Witterungseinflüsse, Bauarbeiten etc. eine Kraterlandschaft entwickelt. Es ist nicht mehr einfach diese Fläche zu nutzen oder zu betreten.
Da soll sich ändern und es laufen Vorarbeiten.
Allerdings sind im Zuge des Planens Probleme deutlich geworden, die wir nur mit Hilfe von Vielen lösen können:
Wir haben Geldmittel für eine Sanierung. Aber die können wir nicht einfach nutzen…
Hintergrund:
Viele Menschen haben ein- oder mehrmalig in der Vergangenheit für den Erhalt unserer Gebäude in der Kirchengemeinde gespendet. Dafür sind wir sehr dankbar! Ein großes Dankeschön für ihre Spendenbereitschaft, die uns schon oft bei vielen baulichen Projekten sehr geholfen hat und wir so durch eine gute Rücklagenschaffung auch in Zukunft die Gebäude- und Funktionsfähigkeit unserer Gemeinde sicherstellen können.
Leider wurden in der zurückliegenden Zeit bei der Formulierung der Spendenziele und bei der kontenmäßigen Erfassung der Spenden die jeweiligen Spendenzwecke (Kirchendach, Kirchturm, Glocken, …) nicht nur so speziell benannt, sondern auch aus finanzrechtlichen Gründen auf jeweils einzelnen Spendenkonto so ausdifferenziert erfasst.
Das erschien mal sinnvoll, um den Überblick zu bewahren. Nun hat es leider zur Folge, dass für unseren Parkplatz-Bau mit seinem großen Finanzbedarf nicht einfach auf diese „speziellen Spendenkonten“ zurückgriffen werden kann. Die vorhandenen Gelder sind in ihrem Gebrauch auf einen einzigen, bestimmten Zweck (z.B. das Kirchdach) ausgerichtet und „deponiert“ und dürfen dann nicht einfach anderweitig genutzt werden….
Konkret heißt das: Die Kirchengemeinde Birnbach verfügt über Geldmittel zur Instandhaltung, die sie aber aus formellen Gründen nicht für bestimmte Instandhaltungen nutzen darf.
Wir wissen aber aus vielen Gesprächen mit aktuellen und früheren Spendern, dass diese zwar für einen konkreten Zweck gespendet haben oder noch spenden, dass es ihnen im Kern aber um den grundsätzlichen Erhalt der kirchlichen Gebäude und ihrer Nutzung geht. Vereinfacht gesagt: Wer z.B. für das Kirchendach gespendet hatte, wollte damit die Kirche generell erhalten.
Was muss/kann getan werden?
Um aus diesem Dilemma herauszukommen und die einzelverfügbaren Gelder für benötigte bauliche Projekte „quer“ einsetzen zu können, müssen wir nun alle bisherigen Spenderinnen und Spender informieren und um ihre Zustimmung zu Öffnung beim Spendenziel bitten.
Wichtig: Die zusammengeführten Gelder bleiben im „Baubereich“ und wandern keinesfalls in andere Arbeitsfelder!
Das bleibt auch so, wenn wir zum 1.1.2026 zur neuen „Großgemeinde“ fusionieren. Alle für die „Birnbacher Gebäude“ gespendeten Gelder werden auch weiterhin für bauliche Maßnahmen an Gebäuden und Immobilien der Kirchengemeinde Birnbach genutzt!
Wenn Sie als Spenderin oder Spender damit einverstanden sind, dass Ihre Glocken-Spende oder Ihre Spende fürs Kirchendach etc. auch für die Parkplatz-Sanierung genutzt werden dürfen, brauchen sie nichts zu unternehmen!
Möchten Sie allerdings, dass ihre getätigte Spende weiterhin auf eine Teilaufgabe beim Gebäudeerhalt beschränkt bleibt, so müssen Sie uns das (unter Angabe des ursprünglichen Spendenzieles, der Spendensumme und des Spendendatums) bis spätestens 15. Dezember 2025 mitteilen!
Wir bitten aber herzlich darum, auf diesen Widerspruch zu verzichten und der Kirchengemeinde Birnbach so eine effektive Gebäudeerhaltung durch einen zusammengefassten Einsatz der einzeln gespendeten Gelder zu ermöglichen.
Wenn auch manches Verwaltungstechnische etwas kompliziert ist, sind wir guter Dinge, dass zumindest unser Parkplatz-Problem unkompliziert gelöst werden kann. DANKE für alle, die das ermöglichen!
Sollten Sie Rückfragen oder Gesprächsbedarf haben melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder bei den Mitgliedern des Presbyteriums.
Für die Jüngsten unserer Gemeinde:
Immer offen – auch für Neuzugänge: die Angebote unserer diakonischen Mitarbeiter Jeta Kembaci. Herzliche Einladung!
Infotafeln erzählen auch von Kirche, Pfarr- und Gemeindehaus
Auf einer großen Infotafel an der Kirche erhält man den Überblick über den „Rundweg Historische Gebäude in Birnbach“. Der Rundweg führt – auch virtuell – durch den gesamten Ort und macht deutlich, welche Gebäude „Geschichte erzählen“.
Zu den erwähnten Gebäuden gibt es zahlreiche Informationen und alte Bilder zu entdecken. Etwa auch zu Kirche, Pfarrhaus und dem ehemaligen Gemeindehaus in der Kirchstraße. -> MEHR
Menschen in Not brauchen Unterstützung – Tafel benötigt dringend Lebensmittelspenden
Auch im neuen Jahr bleibt es wichtig: Die Tafeln im ganzen Land brauchen dringend Unterstützung – so auch in Altenkirchen. Die wöchentlichen Lebensmittelspenden der umliegenden Supermärkte und Discounter reichen nicht mehr aus, um all den Bedürftigen – darunter viele Mütter mit ihren Kindern – etwas mitzugeben. Stark gestiegen ist auch die Zahl der Bedürftigen.
Benötigt werden haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Kloßteig, Kartoffelpüree, Gries, Konserven aller Art, H-Milch, Tee, Säfte, Tütensuppen, Babynahrung usw.
Jede Spende ist derzeit und auch auf längere Zeit deshalb herzlich willkommen!
Spenden können so abgegeben werden:
Sie können Ihre Lebensmittelspenden nach den Sonntagsgottesdiensten abgeben. Mitarbeitende unserer Kirchengemeinde bringen die Lebensmittel zur Tafel nach Altenkirchen. Auch bei den Presbyterinnen und Presbytern unserer Gemeinde können die Spenden abgegeben werden!
Es geht auch direkt bei der Tafel in Altenkirchen: montags von 8 bis 13 Uhr sowie dienstags von 8 bis 12 Uhr, Lindenweg 1, 57610 Altenkirchen (nahe Krankenhaus).

Rückblicke:
11/25 Gedenken an die Verstorbenen

Bei verschiedenen Gottesdiensten und Andachten gedachten wir in den Novembertagen den Verstorbenen. „Licht der Erinnerung“ war eine Gedenkfeier des Hospizvereins Altenkirchen mit Prädikant Frank Schumann in der Birnbacher Kirche überschrieben.
Am Ewigkeitssonntag erinnerten wir uns als Kirchengemeinde zunächst beim Gottesdienst in der Kirche an die Verstorbenen. Am Nachmittag kamen – trotz kalter Temperaturen – wieder zahlreiche Menschen zur Gedenkandacht auf dem Friedhof zusammen, die Pfarrer Jurij Lange und der Posaunenchor in berührender Abstimmung von Wort und Musik gestalteten.
11/25 Gemeindeversammlung im Gemeindezentrum/Personalsituation
Nach dem Gottesdienst am Sonntag, 16. November gab es im Gemeindezentrum in Weyerbusch eine Gemeindeversammlung. Dort gab es durch Pfarrer Jurij Lange und die Mitglieder des Presbyteriums u.a. Informationen zum aktuellen Stand der Fusion unserer Kirchengemeinden zum 1. Januar 2026. Weitere Themen des regen Austauschs waren: die künftigen Gottesdienste, die Gedanken zu den neuen (wechselnden) Anfangszeiten der Gottesdienste an den verschiedenen Predigtstätten, die Gebäude der Kirchengemeinde und deren Nutzung und auch die Umwidmung von Spenden für Bauvorhaben. Sie dazu auch auf dieser Seite „Wir wollen das Baugeld zusammenpacken“.
Durch die möglicherweise längerfristige Erkrankung von Pfarrer Bernd Melchert – viele Genesungswünsche gab es aus der Gemeindeversammlung heraus an Pfarrer Melchert – müssen bereits aktuell Gottesdienstplanungen angepasst werden. Pfarrer Jurij Lange – halbe Stelle – ist aktuell der einzige hauptamtliche Theologe in den (noch) drei Gemeinden. Unterstützt wird er nach Kräften auch durch die Prädikanten und PfarrerInnen aus dem Kirchenkreis. Dennoch ist es – gerade in der nun anstehenden gottesdienstreichen Advents- und Weihnachtszeit- nicht möglich immer an jeweils zwei Predigtstätten Gottesdienste anzubieten. Deshalb landen wir herzlich ein die regionalen Gottesdienste zu besuchen und schon als Vorgriff auf das neue Miteinander der Ev. Friedensgemeinde im Raiffeisenland zu leben. Mehr dazu – siehe dazu auch HIER
11/25 Kreissynode tagte in Herdorf
Zum letzten Mal nahmen die Angeordneten unserer Region als Vertreter der einzelnen Kirchengemeinde an einer Synode des Kirchenkreises Altenkirchen teil. Im kommenden Jahr werden die VertreterInnen der Evangelischen Friedensgemeinde im Raiffeisenland dort agieren.
Bei der zweitägigen Synode in Herdorf ging es diesmal auch um Informationen zur Fusion der beiden Kirchenkreis Altenkirchen und Wied zum 1. Januar 2028, um Nachwahlen (auch für den Kreissynodalvorstand) und um die Gebäudebedarfsplanungen der Gemeinden. -> MEHR zur Kreissynode
11/25 Fusion der Kirchenkreise Altenkirchen und Wied geht voran
In einer gemeinsamen Sitzung der Kreissynodalvorstände der Kirchenkreise Altenkirchen und Wied im Herbst 2025 wurde erneut deutlich: Die Fusion der beiden Kirchenkreise schreitet mit Augenmaß und in enger Abstimmung voran. Superintendentin Pfarrerin Andrea Aufderheide (Altenkirchen) und Superintendent Pfarrer Detlef Kowalski (Wied) leiteten das Treffen im Gemeindehaus Oberhonnefeld. Im Mittelpunkt standen das Miteinander und der Blick auf die Gemeinden vor Ort.
Die Fusion soll am 1. Januar 2028 vollzogen werden. Bis dahin werden zahlreiche Fragen in Arbeitsgruppen vorbereitet – von der Verwaltung über die Pfarrstellen- und Personalplanung bis zur Kita-Arbeit.
Dabei wurde deutlich: Veränderungen brauchen Zeit. „Wir wollen Strukturen schaffen, die tragfähig sind – nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Alltag unserer Gemeinden“, fasste Superintendentin Aufderheide zusammen. Die einzelnen Gemeinden behalten dabei ihre Identität und werden zugleich stärker miteinander vernetzt. -> MEHR zu den Vorbereitungen der Fusion
10/25 Diakonisches Herbstfest in Gemeinschaft

In großer Runde kamen diesmal die BesucherInnen aus der gesamten Region zum Diakonischen Herbstfest im Gemeindezentrum Weyerbusch zusammen.
Wunderbar vorbereitet vom Diakonie-Ausschuss der Kirchengemeinde, der sich um die Inhalte – diesmal stand das Thema „Einsamkeit“ im Mittelpunkt – und auch ein schönes Ambiente und leckeres Essen gekümmert hat.
Prädikant Frank Schumann war Prediger im Gottesdienst, indem die Vorsitzende des Diakonieausschusses, Marianne John (Bild rechts) vorstellte, warum das Thema Einsamkeit uns alle berührt: in Kirche und Gesellschaft.
Vertieft wurde das Thema bei der anschließenden Runde.

Baukirchmeister Markus Koch (Lehrer für „Fachpraxis Gesundheit und Pflege“ an der BBS Westerburg/Bild links) stellte die verschiedenen Formen der Einsamkeit vor, benannte die Unterschiede von Allein-Sein und Einsamkeit, zeigte zudem zahlreiche Fragestellungen in Pflege und Gesundheit zur Relevanz von Einsamkeit auf. Gemeindeschwester Plus, Lena Mertgen (Bild rechts) ging zunächst von ihrem Namen „Gemeindeschwester Plus“ aus. Unterstrich, dass ihre Aufgabe, die vom Land Rheinland-Pfalz ausgeht, eine andere Schwerpunktsetzung hat, als manche es noch mit dem Bild der Gemeindeschwester in früheren Epochen im Auge haben.
Ihr Ansinnen, ältere Menschen möglichst lange die Selbstständigkeit zu erhalten, setzt mit unterschiedlichen Informationsangeboten und viel Netzwerkarbeit im kommunalen Bereich um. Dabei – so die „neue Gemeindeschwester“ – ist sie auch mit kirchlichen Partnern im Dialog. Lena Mertgen versorgte die Runde im Gemeindezentrum mit zahlreichen Informationsmaterialien und bat darum, dass man sie gerne ansprechen sollte.
Die diakonische Mitarbeiterin unserer Kirchengemeinde, Jeta Kembaci (Bild unten), die zum Herbstfest auch einen Kindergottesdienst anbot, verwies auf die bereits vorhandenen Angebote in den Kirchengemeinden, die Menschen zusammenführen und damit auch gegen Einsamkeit wirken. Jeta Kembaci lud auch ein, sich auf ein neues Format zu einem Treffangebot für Generationsverbindendes an Freitagabenden einzulassen. Hier folgen die Details noch!
Derart gefüttert mit vielen Informationen, gab es für die Gäste vom Trio Blackwood aus Halifax/Kanada noch einen entspannten Appetithappen und eine Einladung zum Konzert am Nachmittag in der Kirche; und anschließend viel Leckeres vom Buffet: damit eine gute Grundlage für intensiven Austausch und Gemeinschaft!
Auch der Weltladen offerierte wieder sein Angebot und erweiterte den „diakonischen Blick“.
Herzlichen Dank allen, die sich wieder für das Diakonische Herbstfest eingesetzt haben, es vorbereiteten und organisierten, die kochten und „räumten“ und damit auch dazu beitrugen, dass wieder einige hundert Euro in die „Diakoniekasse“ der Kirchengemeinde flossen und verschiedene Projekte und Hilfemöglichkeiten finanziert werden können! DANKE!

10/25 Musik in unserer Kirche

Mit einem berührenden Konzert mit eigenen Werken verzauberte das „Trio Blackwood“ nach 23 Jahren erneut das Birnbacher Publikum im Rahmen der „Musik in der Birnbacher Kirche“. Rund 140 BesucherInnen kamen und ließen sich den „Wohlklang für die Seele“ gefallen. Sie hörten meditative, lyrische, jazzige und mystische Musik für Bass-Klarinette, Cello und Orgel, wobei Klarinettist Jeff Reilly (Bild links) sich auch unters Publikum mischte. Viel Applaus gab es für die kanadischen Musiker (v.l.) India Gailey (Cello), Peter Togni (Orgel) und Jeff Reilly (Bassklarinette).
Das nächste Konzert in der Birnbacher Kirche wird am Samstag, 6. Dezember, 19 Uhr, sein: die traditionelle Adventsmusik mit Kirchen- und Posaunenchor. Zum Mitsingen und Zuhören. -> MEHR

10/25 Fröhliche Runde beim herbstlichen Geburtstags-Café
Geburtstage feiern zu dürfen macht Freude!
In Gemeinschaft dankbar darauf zu blicken, was an Lebensjahren geschenkt wurde, können seit vergangenem Jahr halbjährlich alle Geburtstagskinder (ab 80) auch in größerer Runde gemeinsam in unserer Gemeinde. Dazu lädt der Diakonieausschuss der Kirchengemeinde herzlich ein. Er organisiert die Bewirtung und ermöglicht auch Fahrdienste. Diejenigen, die von April bis September ihren Geburtstag gefeiert haben, kamen nun im feierlich geschmückten Gemeindezentrum in Weyerbusch zusammen.
Die diakonische Mitarbeiterin unserer Gemeinde, Jeta Kembaci griff die Freude und Dankbarkeit in ihrer Andacht zum Start auf. Rund 20 Gäste waren diesmal dabei. Sie kamen – da staunte selbst Jeta Kembaci – gemeinsam auf 1769 Jahre!
Zwei Gäste waren sogar 92 Jahre alt.
In bewährter Weise hatten die Mitglieder des Diakonieausschusses auch diesmal wieder alles vorbereitet: Fahrdienste organisiert, Kuchen gebacken, Schnittchen gerichtet und ein einladendes herbstliches Umfeld gestaltet.
Jeta Kembaci verblüffte die Gäste mit dem „Wunder der Papier-Blumen“ und sorgte mit der Gitarre auch für musikalische Freude, ebenso Organistin Angelika Schneider am Keyboard.
Auch aus der fröhlichen Runde heraus gab es dann noch unterhaltsame Beiträge, etwa von Uli Schneider und Wolfgang Grineisen.
„Eine rundum gelungene Veranstaltung“: so fanden es Gäste und die fleißigen Helferinnen vom Diakonie-Ausschuss.
Sie freuen sich schon auf die nächste Runde der Geburtstagskinder.
Alle, die zwischen Oktober 2025 und März 2026 ihren 80. Geburtstag oder darüber hinaus feiern, sind herzlich zum 14. April 2026 ins Gemeindezentrum eingeladen.
Anmeldungen dürfen bereits jetzt erfolgen. Aber spätestens bis zum 8.4.2026 sollten sich die Geburtstags-Kinder im Gemeindebüro oder bei den Mitgliedern des Presbyteriums melden. Dann kann auch für das Frühjahr 2026 wieder alles so wunderbar vorbereitet werden! ->MEHR
10/25 Zwei Kunstwerke für unsere Gemeinde überreicht

Zwei Holzskulpturen – eine Tafel mit den Zehn Geboten und ein Zitat aus dem Johannes-Evangelium „Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben…“ – aus dem Nachlass des im Dezember 2024 verstorbenen Künstlers Friedhelm Zöllner aus Oberirsen hat Elisabeth Zöllner nun unserer Kirchengemeinde überlassen. Dafür danken wir sehr!
In einem Gottesdienst in der Birnbacher Kirche wurden die beiden Werke übergeben und Pfarrer Jurij Lange dankte der Familie Zöllner ganz herzlich für die Überlassung. Nun können die beiden „Tafeln“ bei verschiedenen Gelegenheiten in der Kirche oder im Gemeindezentrum eingesetzt werden und lassen die biblischen Worte auch „greif- und fühlbar“ werden.
Fotos: Erhard Waßmuth


10/25 Gemeinsam Erntedank gefeiert
Die drei Kirchengemeinden unserer Region, die ab 1. Januar zur „Evangelischen Friedensgemeinde im Raiffeisenland“ verschmelzen, feierten gemeinsam den Erntedanktag in Mehren. Hier – wo sich alle zwei Jahre – Gemeinde, Vereine, Kommunen und Initiativen zu einem großen gemeinsamen Erntedank versammeln, kamen auch in diesem Jahr wieder viele Menschen zusammen und trotzten der instabilen Wetterlage. Gestartet wurde das Fest mit einem Umzug. Aus allen Richtung strömten die Erntewagen aus den Dörfern und den Gruppen zusammen und wurden von den Wartenden begrüßt.

Mitglieder der Presbyterien und aus den Gemeinden unserer Region führten einen eigenen kleinen Erntewagen mit dem neuen Gemeinde-Logo „gemeinsam auf dem Weg!“ und „Wir säen und planen für Gemeinde und Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand…“ mit.

Wetterbedingt fand der Gottesdienst in der Mehrener Kirche statt. Zwar dicht gedrängt, aber letztlich mit Platz für alle großen und kleinen BesucherInnen, erlebte man hier in der wunderbar geschmückten Kirche – u.a. mit der neuen Flammersfelder Erntekrone, die in einer Gemeinschaftsaktion entstanden war – den Erntedankgottesdienst. 
Die Festpredigt hielt Pfarrer Jurij Lange, musikalisch wirkten u.a. der Frauenchor Mehren, der Posaunenchor Birnbach und eine Gitarrengruppe mit, die aus dem jüngsten Kurs entstand, den die diakonische Mitarbeiterin für die Region, Jeta Kembaci, initiiert hatte.

Nach dem Gottesdienst traf man sich dann rund um Gemeindehaus und Freilichtbühne unterhalb der Kirche und feierte fröhlich weiter. Zahlreiche Gruppen und Initiativen der Region hatten hier Stände aufgebaut und versorgten die BesucherInnen mit Nahrhaftem, aber auch Anregendem und Informationen zu Angeboten ihrer Gruppen.
09/25 Ganz viele Infos rund um unsere Fusion im neuen Gemeindebrief

Nun ist er da: der neue Gemeindebrief, und da gibt es wieder viele Informationen und Hinweise zu unserem künftigen Wirken als Evangelische Friedensgemeinde im Raiffeisenland. Sie finden den Gemeindebrief in Ihrem Briefkasten oder können auch an den Gottesdienststätten noch Exemplare finden.
Im Gemeindebrief erfahren Sie u.a. auch, welche Möglichkeiten der neue Gottesdienstplan 2026 für Langschläfer bietet und wie in den nächsten Wochen die Gemeinde auch wunderbar wanderbar erlebt werden kann…
09/25 Pilgertouren gestartet

„Pilgern auf den Spuren der Friedensgemeinde Raiffeisenland“ heißt es in den kommenden Monaten. „Gemeinsam unterwegs – im Vertrauen und im Glauben“ startete am letzten September-Samstag, mit einer Wanderung von Schöneberg nach Weyerbusch. Andachten, das Kennenlernen von besonderen Örtlichkeiten (z.B. ging es bei der ersten Wanderung auch um das Schöneberger Schloss) und fröhliches Miteinander stehen im Mittelpunkt der Wanderungen, die die Gemeinschaft der aktuell noch drei Kirchengemeinden fördern soll. -> MEHR zur ersten Wanderung und zu den nächsten Terminen im Winter und Frühjahr

08/25 Posaunenchor-Jubiläum gefeiert
Viel Beifall für eine gelungene Bläsermatinee zum Jubiläum „120 Jahre Posaunenchor Birnbach“. In einer proppenvollen Kirche feierten die Bläserinnen und Bläser unseres Posaunenchores den Geburtstag ihres Chores. Mit dabei waren auch die Posaunenchöre aus Altenkirchen, Urbach, Wissen und der Kreisposaunenchor. Landesposaunenwart Jörg Häusler dirigierte den großen Chor, und viele Gäste aus Nah und Fern, ehemalige MitbläserInnen, Gemeindepfarrer Jurij Lange und das Presbyterium, Landrat Dr. Peter Enders, Bürgermeister Fred Jüngerich, Ortsbürgermeister aus dem Bereich der Kirchengemeinde und ganz viele Fans der Bläsermusik erfreuten sich an einem rund zweistündigen Programm, das Chorleiter Alfred Stroh vorbereitet hatte. Nach der Matinee in der festlich geschmückten Kirche gab es im Anschluss noch eine fröhliche Nachfeier bei Mittagessen und Getränken rund um die Kirche. MEHR->
08/25 „Ich falle nie diefer als in Goddes gude Hänn…“

In heimatverbundener Sprache, gewohnt herzlicher Art, musikalisch top und mit ihrer mitreißenden Frömmigkeit gestaltete erneut die Band HOPE 50,15 aus Daaden und Umland einen wunderbaren Gottesdienst in der Birnbacher Kirche. Der gute Ruf der „Doarer Jongs“ hatte sich offenbar rumgesprochen und nicht nur „Altfans“ kamen.
Kirchmeister Markus Koch ( Bild links), der über kollegiale Beziehungen den Kontakt zu Hendrik Stühn und die Band HOPE 50,15 (der Name ist angelehnt an Psalm 50,15 „Die Kurzwahl an Gott“) geknüpft hatte, gestaltete gemeinsam mit den Musikern den Gottesdienst.
„Auf Fels bauen…“ – das Gleichnis aus Matthäus 7 (24-27) bildete das textliche Fundament des Gottesdienstes, der ansonsten in vielerlei musikalischen Beiträgen die frohe Botschaft der Bibel ausgriff.
Prediger Hendrik Stühn (Bild rechts) , der die Verse aus der Bergpredigt auslegte, sieht diese Jesus-Worte als das Fundament seines Glaubens: “Ich darf versuchen danach zu leben; immer wieder und immer wieder neu und dabei auf Gott und seine Hilfe vertrauen!“
Im gesungenen „Mundartblock“, den die Gottesdienst-BesucherInnen aus der Region auch ganz gut ohne „Übersetzungshilfe“ genießen konnten, gab es ebenfalls viel Zuspruch und Ermutigung: „Dat get sich wirrer“ und „sej zefrirre“.
Fast wie ein Motto für die bevorstehende Fusion der drei heimischen Kirchengemeinde das Nachspiel zum Gottesdienst: „Seid einisch – im Handeln und Vertrauen!“
„Wirrer kumme!“war die Bitte der Gottesdienst-BesucherInnen an die „Doarer“ im Anschluss an einen berührenden Gottesdienst. Das wurde versprochen!
(Fotos: Erhard Waßmuth)
07/24 Auf Ernstfälle vorbereitet

Manchmal verlangt Nächstenliebe auch nach ganz nahem Körpereinsatz und Sachkenntnis. Etwa bei der „Ersten Hilfe“ in medizinischen Notlagen. Gut, wenn man dann vorbereitet ist und sich den Hilfsbedürftigen entsprechend zuwenden kann.
Dank der Unterstützung der Stiftung des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen konnte nun für unsere Kirchengemeinde ein erster Defibrillator angeschafft werden. Das Gerät liegt im Gemeindezentrum Weyerbusch parat; hier kommen regelmäßig Menschen aller Altersklassen zu verschiedenen Aktivitäten zusammen.
Wie immer bei solchen Rettungsmitteln hoffen natürlich alle, dass sie nie zum Einsatz kommen müssen. Aber wenn eine entsprechende Notlage sein sollte, will man als Kirchengemeinde auch, dass viele Ersthelfer in der Lage sind, ein solches Gerät, das den Herzschlag wieder in einen Normalrhythmus bringen kann, auch hilfreich einsetzen zu können.

Dank eines versierten Lehrers für Fachpraxis Gesundheit und Pflege (an der BBS Westerburg) in den „eigenen Reihen“, Baukirchmeister Markus Koch, gab es bereits eine erste Schulung für haupt- und ehrenamtlich Aktive in der Gemeinde aus Leitungsgremium, Gruppen und Chören.
Markus Koch nutzte zunächst die Gelegenheit, um kurz eigentlich altbekanntes Wissen rund um Erste-Hilfe-Maßnahmen im Allgemeinen aufzufrischen, und zeigte die theoretische Handhabung des nun in Weyerbusch deponierten „Defis“. Anschließend führte er dann gruppenweise mittels eines informativen Kurzfilms zur Nutzung eines Defibrillators und anhand praktischer Übungen an einem Körpermodell Techniken zu Herzmassage, Beatmung und korrektem Begleithandeln vor.

Im Anschluss empfanden es die Anwesenden alle als sehr angenehm, in vertrauter Runde nachfragen und sich mit dem Fachmann und gegenseitig austauschen zu können.
So konnten Unsicherheiten und Ängste abgebaut werden, und es gab viel Lob für viel hilfreiche Stärkung im Bereich der Ersten-Hilfe.
Wie gut es ist, dass eine Gemeinde gut vorbereitet auf Notfälle reagieren kann, zeigte sich schon zeitnah, als in zwei Gottesdiensten Menschen auf schnelle und kompetente Weise angewiesen waren und Anwesende ruhig und sicher die entsprechende Unterstützung leisten konnten. Der neue Defibrillator kam nicht zum Einsatz, aber es war gut ihn im Hintergrund wissen. Fotos: Waßmuth/Stroh
Spendensammlung für weiteres Gerät
Damit man auch in der Birnbacher Kirche ein solches Hilfsgerät vorhalten kann, will die Kirchengemeinde nun für dort einen „Defi“ anschaffen und diesen mittels Spenden finanzieren.
Wer das gerne unterstützen möchte, kann auf das Konto der Kirchengemeinde Birnbach
IBAN DE94 5735 1030 0000 00 2170
Stichwort: „Defi“ Kirche Birnbach
einen Beitrag überweisen. Herzlichen Dank für alle Unterstützung!
Interesse an weiterer Fortbildung
Aufgrund von Nachfragen – die bisherigen Teilnehmer des „Crash-Kurses DEFI“ sorgten mit ihrer Begeisterung auch für entsprechende „Werbung“ – soll es auch ein weiteres Angebot für ein „Auffrischungsprogramm in Sachen Ersthilfe“ geben. Wer daran Interesse hat, kann sich an das Gemeindebüro oder Mitglieder des Presbyteriums wenden!
Dankbar ist die Kirchengemeinde für die Unterstützung der Kirchenkreis-Stiftung MEHR->
07/26 Mit viel Musik in den Sommer

Traditionell wird zu Sommerbeginn in unserer Gemeinde viel musiziert. So ging es auch diesmal mit der „Musik rund um die Kirche“ im Generationen-Mix los. Zwar diesmal in der kühlen Kirche (s.u.) statt im aufgeheizten Umfeld, aber mit viel Freude und Gemeinschaft.
Auch der traditionelle „Heuberg-Gottesdienst“ fand diesmal in der Birnbacher Kirche statt. Hier legten Regen- und Gewitterwarnungen einen Umzug nahe. Verbunden war der Gemeinschaftsgottesdienst der drei Gemeinden diesmal mit der Verabschiedung des Flammersfelder Gemeindepfarrers Karsten Matthis (Bild) in den Ruhestand. Pfarrer
hatte sich einen „kleinen Abschied“ im Rahmen des Gemeinschafts-Gottesdienstes gewünscht. ->MEHR dazu
Noch einmal war Pfarrer Matthis als hiesiger Prediger im Einsatz und versprach, dass er am zweiten Weihnachtstag beim Regionen-Gottesdienst aktiv sein will.
Pfarrer Bernd Melchert für die Region und der Flammersfelder Presbyteriumsvorsitzende Manfred Pick dankten Pfarrer Matthis für sein Wirken, übergaben Erinnerungsgeschenke und übermittelten gute Wünsche für die Zeit im Ruhestand.

Neben dem Kirchenchor (Bild oben) und Posaunenchor Birnbach war im Gottesdienst auch Außergewöhnliches hörbar: Guntram Kochhäuser und Andreas Marenbach (v.l.) vom „Alphornecho Westerwald“ sorgten für besondere Töne und Atmosphäre. Zwar nicht mit sonnigem „Weitblick“ wie auf dem „Heuberg“, aber dennoch in großer Gemeinschaft mit Imbiss und Getränken und Zeit zum Reden hatte der Regionen-Gottesdienst seinen schönen Ausklang und bot Raum auch für persönliche Verabschiedungen von Pfarrer Karsten Matthis.
(Fotos: Erhard Waßmuth)
06/25 „Musik rund um die Kirche“…

hieß es wieder am letzten Sonntag vor den großen Ferien. Kirchenchor (Leitung: Harald Gerhards), Posaunenchor (Leitung: Alfred Stroh), der Gemischte Chor Birnbach (Leitung: Laura Quast) und Kinder der KITA „Villa Kunterbunt“ mit ihren engagierten Erzieherinnen luden wieder herzlich zu dem sommerlichen musikalischen Miteinander ein.
Da die Außentemperaturen plötzlich sehr angestiegen waren, traf man sich diesmal lieber in statt bei der Kirche und genoss so bei angenehmem Drumherum das Zuhören, Mitsingen und Rätselraten um Melodien.
„Menschen sehnen sich nach Frieden…“ – wie im Lied der Kinder der KITA – hatten alle Mitwirkenden unabhängig voneinander die „Friedenssehnsucht“ in ihren Liedern aufgegriffen und bei aller Unbeschwertheit des Sommernachmittags, der auch fröhliche Kanons und sogar mehrstimmige Gesänge mit den Besucherinnen und Besuchern umfasste, klangen die „berührenden Sehnsüchte“ immer wieder durch.
Musikrätsel für die kleinen und großen Besucher lockerten den Nachmittag auf – und dass die versammelten Kinder auch wunderbar Löwengebrüll „können“ bewiesen sie mehrfach, ebenso wie bei spontanen Solovorträgen, in die dann Alle einstimmten. „Flash-Mob“ funktioniert bei der musikalischen Traditions-Veranstaltung automatisch…
Nachdem sich – auch schon ein bisschen Tradition – alle Musizierenden und Gäste gemeinsam mit dem „Westerwald-Lied“ aus dem offiziellen Teil verabschiedeten – gab es bei kühlen Getränken – hier war die CVJM-Männergruppe „dienlich“ – noch fröhlichen Nachklang und Austausch. -> Mehr
06/25 „Putztag“ im Gemeindezentrum

Immer wieder muss auch in einer Kirchengemeinde wieder ein „Putztag“ eingelegt werden und mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften geht’s dann ans Aufräumen und Schrubben.
Diesmal stand das Gemeindezentrum in Weyerbusch im Mittelpunkt der Gemeinschaftsaktion. Insbesondere auch das „Stuhllager“ war nach Dachreparaturen neu zu ordnen. Hier packten viele kräftig mit an und schufen wieder Ordnung und Überblick. Gleichzeitig wirbelten an anderen Stellen die Fleißigen und nahmen sich die anderen Räume und Fenster vor…
Nach getaner Arbeit – auch dies eine beliebte Tradition – gab es Stärkendes in fröhlicher Runde.
06/25 Weitere schlimme Nachrichten aus Muku
Nachdem unsere Partner im Kivu-Gebiet der Demokratischen Republik Kongo schon seit Jahren unter kriegerischen Auseinandersetzungen und den Aktionen der Rebellen zu leiden haben, gibt es aktuell weitere schlimme Nachrichten
Unsere Freunde dort berichteten uns von ihren Ängsten und Nöten:
„Am letzten Juni- Samstag am späteren Abenddrangen bewaffnete Diebe in das Haus des Superintendenten ein, der die Aufsicht über das Krankenhaus in Muku hat – sowie in die Häuser einiger Gemeindemitglieder.
Die Menschen erlitten Hieb- und Stichverletzungen und man nahmen ihnen wertvollen Besitztümer ab, darunter auch Geldmittel der kirchlichen Arbeit.
Am darauffolgenden Montagmorgen begannen zusätzlich Kämpfe vom Muku-Gesundheitszentrum aus bis in die Dörfer unterhalb des Muku-Krankenhauses hinein.“
In Folge der Angriffe – vermutet wird, dass es sich bei den Angreifern um die „M23 und Mayimayi“ handelt – sind aktuell drei Tote zu vermelden. Darunter eine aus einer Nachbargemeinde.
Ein weiterer Freund berichtet aktuell:
„Die Lage in Muku ist weiterhin sehr angespannt! Der Großteil der Bevölkerung ist in andere Dörfer gezogen, einige in Richtung Kabare-Gebiet, andere in die entlegensten Winkel Mukus.
Das Zentrum Mukus dient derzeit als Schlachtfeld. Ihr Lager ist im Gehege des evangelischen Pastors am Muku-Posten gut zu erkennen.
Jetzt sind wir zwischen die Fronten geraten, es gibt Zusammenstöße zwischen den Rebellen und den jungen Freiwilligen, die von der Muku-treuen Armee begleitet werden. Beten Sie für uns!!!“
->MEHR zu den Auseinandersetzungen in Muku
06/25 Begeistert vom ersten Konfiball im Kirchenkreis
Zum ersten Mal gab es im Kirchenkreis Altenkirchen einen „Konfiball“ für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden , die 2024 und 2025 in den 14 Kirchengemeinden des Kirchenkreises konfirmiert wurden. Auch aus unserer Gemeinde waren KonfirmandInnen in Wissen mit dabei. „Sie waren so begeistert, dass sie in jedem Fall beim nächsten mal wieder mit dabei sein wollen“, bestätigt Jugendleiter Udo Mandelkow die Begeisterung der rund 150 BesucherInnen des Abends in Wissen.
Was dem Jugendmitarbeiter auch noch freut: „Die Konfirmierten zeigen großes Interesse sich auch künftig in der Gemeinde einzubringen. Es gab Nachfragen zu unseren Juleica-Ausbildungen“. Hierbei werden im Kreis junge Menschen für die Mitarbeit in der Jugendarbeit geschult und erhalten im Anschluss an die Ausbildung die begehrte „Juleicard“.
„Offenbar ist unser Konzept der Bindungsarbeit erfolgreich und fällt auf fruchtbaren Boden,“ bilanziert Mandelkow.
-> MEHR zum Konfiball
Foto: Marion Kratzki /www.Kirchenkreis-altenkirchen.de

06/25 Klausur zur Vorbereitung der Fusion

Auf gutem Weg, aber noch vor zahlreichen Aufgaben stehend, sind unsere drei Kirchengemeinden – Birnbach, Flammersfeld und Mehren-Schöneberg – unterwegs zur Fusion, die uns zum 1. Januar 2026 als eine Gemeinde eint.
Die Evangelische Friedensgemeinde im Raiffeisenland wächst immer mehr zusammen, und einen wichtigen Schritt zum künftigen gemeinsamen Handeln unternahmen nun die drei Presbyterien bei einer zweitägigen Klausurtagung in Bad Marienberg.

Daniela Emge und Oliver Conzelmann (Foto rechts) von der „Gemeindeberatung der EKiR“ begleiteten dabei die rund 30 Gemeindeleitenden. Mithilfe eines „greifbaren“ Zeitstrahls wurde zunächst Zwischenbilanz gezogen, bevor anschließend die nächsten Arbeitsschritte festgehalten wurden.
Dass bislang schon Etliches abgearbeitet ist, würdigte das Moderationsteam mit großer Anerkennung und leitete diesen „Schwung“ auf die nächsten anstehenden „Aufgaben-Berge“ um.
In vielen Sitzungen haben die einzelnen Presbyterien sowie die mit Mitgliedern aus den drei Presbyterien bestückte Steuerungsgruppe, aber auch viele „Fachgruppen“, in den vergangenen Monaten bereits wichtige Detailfragen der Fusion in den Blick genommen. Bilanziert wurden u. a. die bisherigen Beschlüsse der drei Gemeinden: eine gemeinsame Liturgie, Wege der künftigen Konfirmandenarbeit oder die Pfarrstellenplanung wurden bereits geregelt.

Nun müssen detaillierter etwa noch Fragen der Gebäudestruktur und des Personaleinsatzes oder die Zusammensetzung des künftigen Leitungsgremiums geklärt werden. Denn am 1. Januar 2026 enden die Amtszeiten der bisherigen drei Presbyterien; ein „Bevollmächtigtenausschuss (BVA)“ leitet ab dann das Gemeindeleben. 2028 – wenn überall im Rheinland wieder neue Presbyterien gewählt werden – findet dann auch erstmals eine Wahl in der neuen Gemeinde statt.
Doch bei allen administrativen Anforderungen, die eine Fusion an alle Beteiligten stellt, sind auch eine Menge zwischenmenschlicher Begegnungen vonnöten auf dem Weg zum gelingenden künftigen „Wir“.
Da dafür die Zeit bei den oft „proppenvollen“ Sitzungen der einzelnen Gremien meistens fehlt, bot die Klausurtagung auch dafür ausreichend Raum, schuf Kommunikationsspielräume und Zeit des geselligen Miteinanders.
Dies förderte wiederum positiv die Taktung der zu treffenden Entscheidungen und führte auch zu einer durchweg sehr positiven Bilanz der Klausurtagung durch die Beteiligten.
In den kommenden Wochen und Monaten sollen nun in vielfarbiger Zusammensetzung die „Hausaufgaben“ abgearbeitet werden und die Weichen für eine gelingende Zukunftsausrichtung der neuen Gemeinden gestellt werden.
06/25 Kleidersammlung für Bethel
Herzlichen Dank an alle, die sich wieder beteiligt haben und die diesjährige Sammlung unterstützt haben.
06/25 Musik in unserer Kirche
Mitsing-Konzert mit viel Bewegung und Freude

Gemeinsames Klingen, Schwingen und Lauschen: Die Canto Street Band (Foto unten) hatte für ihr Konzert in der Birnbacher Kirche Lieder für Jedermann zum Mitsingen im Gepäck. Ob Gesänge aus Südafrika, Israel, Großbritannien oder aus unseren Landen, Folk oder Pop – immer ging es um die Freude am Leben, um ein friedliches Miteinander und das Wirken für eine glückliche Zukunft auf unserem schönen Planeten.
Ob altbekannte Weisen und gänzlich Neues: Zu allen Gesängen luden die MusikerInnen zum Mitsingen und wer wollte auch zum Mittanzen ein. Schnell sprang der Funke zwischen Band und BesucherInnen über und die Kirche kam in Bewegung! Wer Freude am Mitsingen hat: Am Sonntag, 29. Juni gibt es ab 16 Uhr bei der Musik „rund um die Kirche“ (siehe Artikel dazu!) wieder Gelegenheit.

05/25 GEISTLICH UNTERWEGS – Abendteuer Jugendpilgerweg

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ Psalm 119,105
Unser erster Jugendpilgerweg in der Region führte uns von Niederbieber über Altwied, vorbei an der Ruine der Kreuzkirche in Melsbach, bis nach Rengsdorf, wo wir gegen 17 Uhr ankamen. In Rengsdorf durften wir in den Räumen der Gemeinde übernachten. Doch bevor wir zur Nachtruhe kamen, verbrachten wir noch wunderbare Zeit im alten Pfarrgarten. Gemeinschaftlich kochten wir an einer Waldküche eine kräftige Gemüsesuppe, um uns zu stärken. Es gab viele Spiele, und das Erklettern eines Baumes stand ebenfalls auf dem Programm.
Am nächsten Morgen gab es ein reichhaltiges Frühstück zur Stärkung, bevor wir weiterzogen. Unterwegs spielten wir Wald- und Wiesenbingo, wodurch wir aufmerksam die Natur um uns herum wahrnahmen und so suchend den Weg gingen. Wir passierten die obere und untere Mühle bei Rengsdorf und wanderten weiter nach Bonefeld. An Kurtscheid vorbei erhaschten wir einen wundervollen Fernblick. Dann führte unser Weg weiter durch das Fockenbachtal, über Niederhonnefeld, bis wir schließlich die Evangelische Kirche Oberhonnefeld erreichten, wo 1564 die erste evangelische Synode in Wied stattfand. Insgesamt hatte der Pilgerweg eine Länge von 25 Kilometern.
Der Pilgerweg war für alle Teilnehmenden nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern bot auch zahlreiche Gelegenheiten zur Reflexion und zum spirituellen Wachstum. Die Gemeinschaft, die wir während dieser Tage erlebten, war von großem Wert und stärkte unser Zusammengehörigkeitsgefühl.
Immer wieder gab es kleine Andachten und Geschichten, in denen wir die Kraft der Dankbarkeit, den Wert von Gemeinschaft und Geborgenheit im Glauben besprechen konnten. Das Wald- und Wiesenbingo, das wir auf dem Weg spielten, ermutigte uns, mit einem suchenden Blick durch die Welt zu gehen. Hier können wir uns darauf verlassen: „Wer Gott sucht, den wird Gott finden“. Es waren bewegende Erlebnisse, bei denen wir unsere Eindrücke und Erfahrungen teilen konnten. Es war eine wunderbare Gelegenheit, unseren Glauben zu feiern und die Verbindung zueinander und zu Gott zu vertiefen.
Zusätzlich zu den Andachten und Spielen genossen wir auch die Schönheit der Natur, die uns umgab. Die Wälder, Wiesen und Täler boten eine friedliche Kulisse für unsere spirituellen Übungen und stärkten das Gefühl der Verbundenheit mit Gottes Schöpfung. Die Pilgerreise war auch eine Zeit der Selbstreflexion, in der wir über unsere persönlichen Glaubenswege nachdenken und neue Einsichten gewinnen konnten.
Am Ende dieser intensiven und bereichernden Tage hatten alle Teilnehmer*innen das Gefühl, nicht nur körperlich, sondern auch geistig und spirituell gewachsen zu sein. Die Erinnerungen an diese Pilgerreise bleiben uns allen als wertvolle Erlebnisse in unserem Herzen und ermutigen uns, unseren Glauben auch im Alltag zu leben und zu teilen.
Text und Bilder: Udo Mandelkow
->MEHR -> zu den Angeboten für Kinder und Jugendliche
05/25 Heimische Gäste beim Kirchentag in Hannover
Vom 30. April bis 4. Mai war wieder Deutscher Evangelischer Kirchentag. Diesmal in Hannover. Auch aus unserer Region war wieder eine größere Gruppe mit dabei und genoss die Tage voller Impulse, geistlicher Gemeinschaft, Musik, politischen Diskussionen und den Austausch mit Christenmenschen zu Glaubensfragen und aktuellen Themen.
Bei zumeist strahlendem Wetter wurde der Kirchentag zu einem Erlebnis mit Nachhall. Das gemeinsame Quartier bot die Gelegenheit zum morgendlichen und abendlichen Austausch und weiterem Kontakt zu anderen Kirchentags-Teilnehmenden. Je nach Interessenslage wurden auch Impulse zur Arbeit in den heimischen Gemeinden, Gruppen und Chören begeistert aufgegriffen und so werden die Kirchentags-Inhalte auch vor Ort berühren. Bewegend auch die „großen Gottesdienste“ zur Eröffnung und am Ende des Kirchentages (links im Bild ein Teil der heimischen Gruppe).
Nach den schönen Erfahrungen in Hannover ist diesmal die Vorfreude auf den nächsten Kirchentag natürlich besonders groß: Dieser wird im heimischen Rheinland sein! Vom 5. bis 9. Mai 2027 wird der nächste Kirchentag in Düsseldorf sein. Gut erreichbar nicht nur für Dauerteilnehmende sondern auch für Tagesgäste. Mehr zum Kirchentag
Weitere Rückblicke aufs Gemeindeleben in 2025 ->HIER
Rückblicke aufs Gemeindeleben in 2024 finden Sie -> HIER
Rückblicke aufs Gemeindeleben in 2023 finden Sie ->HIER
Predigten und Andachten zum Lesen finden Sie >HIER
Schön, dass Sie uns gefunden haben !
Zwischen Weyerbusch und Altenkirchen liegt dicht neben der alten Köln-Frankfurter Landstraße, der heutigen B 8, der Westerwaldort Birnbach. Der Ort ist durch die Land nehmenden Franken vor mehr als tausend Jahren gegründet worden. Die Lage bietet Schutz vor den rauen Winden, die „über die Höhen des Westerwaldes pfeifen“.
Die Kirchengemeinde insgesamt umfasst die Ortsgemeinden Birnbach, Hasselbach, Hemmelzen, Hilkhausen, Marenbach, Oberirsen, Oberölfen, Rimbach, Werkhausen, Weyerbusch und Wölmersen. In allen Dörfern zusammen leben ca. 2000 evangelische Christen. Das sind ¾ der Gesamtbevölkerung.
Wir konzentrieren das gemeindliche Leben einerseits auf die Kirche in Birnbach sowie andererseits auf das Gemeindezentrum in Weyerbusch.
In beiden Gebäuden feiern wir regelmäßig Gottesdienste; dort gibt es Angebote für Jung und Alt, es treffen sich Gemeindegruppen und es wird musiziert…
Die 1131 zum ersten Mal urkundlich erwähnte romanische Kirche in Birnbach stellt die größte, als dreischiffige Basilika erbaute romanische Kirche im Kirchenkreis Altenkirchen dar. Das seit 1985 mit einer Beckerath-Orgel ausgestattete Gotteshaus bildet über die Gottesdienste hinaus auch für Kirchenkonzerte einen herausragend geeigneten Rahmen.
Im Gemeindezentrum im einwohnermäßig stärksten Ort Weyerbusch treffen sich darüber hinaus die Gruppen, Kreise und Chöre. Hier findet auch der Kirchliche Unterricht statt.
Die Kirchengemeinde Birnbach ist eine von 14 Kirchengemeinden im Kirchenkreis Altenkirchen und gehört zur Evangelischen Kirche im Rheinland.
Schön, dass Sie uns gefunden haben – und noch schöner, wenn Sie uns besuchen !
Unser FEST->






